Volkswagen Aufsichtsrat tagte

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Wolfsburg (ots) – Wolfsburg, 24. Februar 2006 – Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat auf seiner heutigen Sitzung einer Erweitung des Präsidiums zugestimmt und den Dividendenvorschlag bestätigt. Ferner nahm er den Abschlussbericht der KMPG zur so genannten Volkswagen Affäre entgegen.

Aufsichtsratspräsidium wird erweitert

Zudem beschloss der Aufsichtsrat, das Präsidium von vier auf sechs Mitglieder zu erweitern. Es wurden Dr.-Ing. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, sowie Bernd Wehlauer, Stellvertretender Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG, in das Gremium gewählt.

Dividendenvorschlag

Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstands bestätigt, vom Bilanzgewinn der Volkswagen AG aus dem Geschäftsjahr 2005 je Stammaktie eine Dividende von 1,15 € und je Vorzugsaktie eine Dividende von 1,21 € zu zahlen. Der entsprechende Beschlussantrag wird in der Hauptversammlung am 3. Mai 2006 gestellt.

KPMG legt Abschlussbericht vor

Die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat dem Aufsichtsrat heute ihren Abschlussbericht zur so genannten Volkswagen Affäre vorgelegt. Am 11. November wurde der Aufsichtsrat mit einem Zwischenbericht informiert. Bereits damals hatte Volkswagen umfassende Konsequenzen, allem voran die Schaffung eines Ombudsmann-Systems angekündigt, das zwischenzeitlich konzernweit eingeführt wurde.

Die seit November von der KPMG durchgeführten weiteren Untersuchungen betrafen die Komplexe „Importeur Angola“, „VW Indien“, „Projekt Prag/F-Bel“ sowie „Pension Trust/Pensionsfond Skoda“. Bei diesen Themen haben sich keine wesentlichen neuen Erkenntnisse ergeben. Im Zusammenhang mit den Tätigkeiten der ehemaligen Mitarbeiter Dr. Helmuth Schuster und Klaus-Joachim Gebauer wurden weitere Informationen über die Abwicklung einzelner Vorgänge gewonnen. Dies betrifft insbesondere die Abrechnung von Eigenbelegen mit einem Volumen von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Hier wurde das System der Vertrauensspesen klar missbraucht. Bei einer zusätzlich in Brasilien durchgeführten Untersuchung ergaben sich keine neuen Hinweise auf entsprechende Unregelmäßigkeiten.

Zum Abschlussbericht der KPMG sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Dr. Bernd Pischetsrieder: „Volkswagen hat seine Lektion gelernt. Mit unserem Ombudsmann-System und strikten Kontrollmechanismen sind wir gegenüber Missbrauch – welcher Art auch immer – künftig besser gerüstet.“

Europcar

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über den Stand des Projektes Europcar. Der Aufsichtsrat hatte den Vorstand bereits im vergangenen Jahr ermächtigt, verschiedene Optionen für Europcar zu prüfen. Sie reichen von einem strategischen Ausbau über einen Börsengang bis hin zu einer Veräußerung des Unternehmens. Abschließende Entscheidungen wurden auf der Sitzung des Aufsichtsrats nicht gefällt.

Aktieneinzug bestätigt

Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung zum ersatzlosen Einzug von rund 41,7 Millionen Stück Aktien, die bisher von der Volkswagen AG gehalten werden, erteilt. Das Grundkapital der Volkswagen AG wird entsprechend herabgesetzt.

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Quelle: news aktuell GmbH

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