Solidaritätserklärung des Konzernbetriebsrats für die europäischen Hafenarbeiter

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Wolfsburg (ots) – Der Konzernbetriebsrat des Volkswagen-Konzerns
unterstützt den Kampf der europäischen Hafenarbeiter gegen die neue
Liberalisierungsrichtlinie Port Package II.

Die Kolleginnen und Kollegen in vielen europäischen Hafenstädten
haben mit Aktionen in den letzten Tagen gezeigt, dass sie nicht
bereit sind, sich kampflos einem ungebremsten Wettbewerb
auszuliefern. Sie fordern zu Recht die Einhaltung sozialer Standards
und Sicherheit für ihre Arbeitsplätze.

Bei einer zentralen Demonstration in Straßburg am Montag, 16.
Januar kam es zu einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz und
Gewaltanwendung gegen die demonstrierenden Arbeiter. Der berechtigte
Protest der Kolleginnen und Kollegen kann so nicht unterdrückt
werden.

Die massiven und europaweiten Proteste zeigen: Die Menschen in
ganz Europa fürchten Lohn- und Sozialdumping und wehren sich dagegen.
Sie fordern Sicherheit für ihre Arbeitsplätze und soziale Standards.
Aufgabe der europäischen Politik ist es, hierfür die
Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wir fordern daher das Europäische Parlament auf, der neuen
Liberalisierungsrichtlinie „Port Package II“ nicht zuzustimmen.

Für den Konzernbetriebsrat

Bernd O s t e r l o h
Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Peter M o s c h
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Audi
Bernd W e h l a u e r
Stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats
Norbert R a n k
Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Audi

Pressekontakt:

Volkswagen Konzernkommunikation
Unternehmenskommunikation / Produktion/Werke
Kontakt: Christine Kuhlmeyer
Telefon: 0 53 61 / 9-8 62 67
Telefax: 0 53 61 / 9-2 06 85

E-Mail: christine.kuhlmeyer@volkswagen.de
www.volkswagen-media-services.com

Quelle: news aktuell GmbH

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