Aufsichtsrat der Volkswagen AG erörtert Konzernplanung

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Wolfsburg (ots) –

Verbesserung der Ertragskraft und Investitionsplanung für die
Jahre 2006 bis 2008 standen im Vordergrund / Sachinvestitionsquote
im Automobilbereich bleibt nachhaltig auf einem Niveau von rund 6
Prozent

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat in seiner heutigen Sitzung
die aktuelle finanzielle Gesamtplanung des Konzerns erörtert. Der
Schwerpunkt lag dabei auf den Maßnahmen zur deutlichen Verbesserung
der Ertragskraft sowie der Investitionsplanung für die nächsten drei
Jahre.

Im Konzernbereich Automobile belaufen sich die Investitionen in
den Jahren 2006 bis 2008 demnach auf 22,7 Mrd. EUR. Neben den
Sachinvestitionen umfasst diese Summe auch die Zugänge aktivierter
Entwicklungskosten und die Investitionen in Finanzanlagen.

Auf Sachinvestitionen entfallen davon 16,5 Mrd. EUR. Nachdem die
Investitionsquote in den Jahren 2004 und 2005 bereits deutlich
reduziert werden konnte, wird sie sich auch nachhaltig auf einem
wettbewerbsfähigen Niveau von rund 6 % bewegen. Das ist im Vergleich
zur vorhergehenden Planung eine nochmalige Verbesserung. „Damit
schaffen wir eine notwendige und wichtige Voraussetzung für die
selbst gesetzten Ziele zur Ergebnisverbesserung“, so Finanzvorstand
Hans Dieter Pötsch.

Mit 10,9 Mrd. EUR wendet der Konzern im Planungszeitraum den
wesentlichen Anteil der Sachinvestitionen des Automobilbereichs für
die Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette auf.
Schwerpunkte sind Nachfolgemodelle und neue Derivate in nahezu allen
Fahrzeugklassen. Damit setzt der Volkswagen Konzern seine
Modelloffensive zur weiteren Abdeckung der Märkte konsequent fort. Im
Aggregatebereich werden neue Generationen von Benzinmotoren mit
Vorteilen in Leistung, Verbrauch und damit Emissionswerten sowie
flächendeckend der Dieselpartikelfilter eingeführt. Bei den
Automatikgetrieben werden neue Angebote in das Produktprogramm
aufgenommen.

Im Nicht-Produktbereich werden 5,6 Mrd. EUR eingeplant. Die neuen
Produkte erfordern auch aufgrund der Qualitäts- und Kostenziele
Anpassungen in den Presswerken, Lackierereien und Montagen. Außerhalb
der Fertigung sind im Wesentlichen Investitionen in den Bereichen
Entwicklung, Qualitätssicherung, Originalteileversorgung und
Informationstechnologie vorgesehen. Ein Ausbau der
Fertigungskapazitäten ist nicht geplant.

Nicht im Konsolidierungskreis enthalten sind die
Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Gesellschaften investieren
in den Jahren 2006 bis 2008 insgesamt 1,9 Mrd. EUR. Damit liegen die
Investitionen in China entsprechend der aktuellen Marktsituation
ebenfalls deutlich unter der vorangegangenen Planung.

Zur Verbesserung der Ertragskraft des Konzerns sind bereits
umfangreiche Maßnahmen eingeleitet worden. Dazu gehören zum Beispiel
die Vereinbarungen zur Fertigung des Kompakt-SUV in Wolfsburg sowie
zu den neuen Schichtmodellen in Wolfsburg und Emden. Im Rahmen von
ForMotion plus sind weitere erhebliche operative Maßnahmen zur
Verbesserung insbesondere der Strukturkosten aber auch zur
Optimierung einzelner Produktlinien und Märkte in die Planung
eingeflossen. „An der kommunizierten Ergebniszielsetzung für den
Volkswagen Konzern in Höhe von 5,1 Mrd. EUR vor Steuern für das Jahr
2008 halten wir auf der Grundlage dieser Planungen fest“, so
Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch abschließend. Das entspreche einer
Verbesserung von 4 Mrd. EUR gegenüber dem Jahr 2004.

Pressekontakt:
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Quelle: news aktuell GmbH

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