Aufsichtsrat der Volkswagen AG erörtert Konzernplanung / Fokus lag auf Investitionen für 2005 und 2006 / Volkswagen verbessert Investitionsquote auf unter 7 Prozent

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Wolfsburg (ots) – Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat in seiner
heutigen Sitzung die aktuelle Konzernplanung erörtert. Einen
Schwerpunkt bildeten dabei die Investitionen. Der Fokus lag in dieser
Planungsrunde auf den beiden kommenden Jahren, in denen wesentliche
Weichenstellungen für die künftige Entwicklung des
Volkswagen-Konzerns erfolgen werden.

Die Investitionen des Volkswagen-Konzerns belaufen sich demnach in
den Jahren 2005 und 2006 im Konzernbereich Automobile auf 16,3 Mrd.
EUR – vor allem bestehend aus Sachinvestitionen, Zugängen aktivierter
Entwicklungskosten und Investitionen in Finanzanlagen. Das bedeutet
eine weitere Reduzierung gegenüber der bisherigen Planung.

Die Sachinvestitionen des Automobilbereichs liegen in diesem
Zeitraum mit 11,8 Mrd. EUR um 0,7 Mrd. EUR bzw. 6 Prozent unter der
vorausgegangenen Planung. Nachdem die Investitionsquote in 2004
bereits deutlich reduziert werden konnte, wird sie sich im
Planungszeitraum nachhaltig auf unter 7 Prozent belaufen und damit
auf einem wettbewerbsfähigen Niveau liegen. „Hier kommen vor allem
unsere verstärkten Anstrengungen zur Optimierung der
Einmalaufwendungen im Rahmen des Programms ForMotion zum Ausdruck“,
so Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch.

Mit 7,7 Mrd. EUR entfällt im Planungszeitraum 2005 und 2006 der
Hauptanteil der Sachinvestitionen des Automobilbereichs auf die
Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette. Damit setzt der
Volkswagen-Konzern seine Modelloffensive fort. Außerhalb der
Fertigung ist der weitere Ausbau der Bereiche Entwicklung,
Qualitätssicherung, Originalteileversorgung und IT vorgesehen.

Nicht im Konsolidierungskreis enthalten sind die
Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Gesellschaften investieren
in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt 2,1 Mrd. EUR. Damit liegen die
Investitionen in China entsprechend der aktuellen Marktsituation und
des unveränderten stufenweisen Aufbaus der Kapazitäten um 0,6 Mrd.
EUR bzw. 22 Prozent unter der vorangegangenen Planung.

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Quelle: news aktuell GmbH

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