ots – Eilmeldung: Wettbewerbsfähige Arbeitskosten gefordert

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Wolfsburg (ots) –

Dritte Verhandlungsrunde für Haustarifvertrag der Volkswagen AG

Bei der heutigen dritten Verhandlungsrunde für den Haustarifvertrag der Volkswagen AG in Hannover wurde auch über das Thema Arbeitsplatzsicherung im Tarifvertrag gesprochen. „Der IG Metall haben wir verdeutlicht, dass dies nur im Zusammenhang mit einer Senkung der Arbeitskosten möglich ist“, sagte im Anschluss der Verhandlungsführer der Volkswagen AG, Dr. Josef-Fidelis Senn. „In Details liegen wir aber noch sehr weit auseinander.“

„Die Sicherung unserer Arbeitsplätze in Deutschland ist und bleibt unser Ziel; daher haben wir das Thema heute mit der IG Metall besprochen. Das setzt aber voraus, dass wir unsere Arbeitskosten auf ein wettbewerbs-fähiges Niveau senken“, sagte Senn. Daher forderte er die IG Metall auf, konsequent ihren Schritt zur Sicherung der Arbeitsplätze zu gehen und die nachhaltige Senkung der Arbeitskosten mitzugestalten. „Denn wir können nicht die Augen davor verschließen, dass nur über einen einzigen Weg unsere Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden können: Sie müssen dem internationalen Wettbewerb standhalten.“

Senn verwies nochmals darauf, dass die westdeutschen Standorte der Volkswagen AG gegenüber dem Flächentarif einen Nachteil von deutlich über 20 Prozent tragen, gegenüber ausländischen Werken von Volkswagen von bis zu 80 Prozent und gegenüber inländischen Wettbewerbern von rund 11 Prozent. Senn: „Das gefährdet konkret Arbeitsplätze in Deutschland, und genau das müssen wir gemeinsam mit der IG Metall verhindern.“

Senn unterstrich daher die Bedeutung des Nachhaltigkeitsvertrages, den die Volkswagen AG der IG Metall vorgeschlagen hatte. Er enthält sieben Kernpunkte: Nullrunde, neues Vergütungssystem (Job Family), höhere Flexibilität, Neudefinition von Arbeitszeit (wertschöpfende und nicht-wertschöpfende Arbeitszeit) mit demografischer Komponente, Gesundheitsbaustein, Co-Investment für Beschäftigungssicherung, wettbewerbsfähige Ausbildung.

„Wenn sich die IG Metall nicht bewegt, wird für Volkswagen die Vergabe neuer Fahrzeugmodellreihen an deutsche Standorte zunehmend schwierig, wenn nicht unmöglich“, betonte Senn.

Die Verhandlungen werden am 21. Oktober 2004 fortgesetzt.

ots-Originaltext: Volkswagen AG

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=9260

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Quelle: news aktuell GmbH

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