Neue Investitionsplanung im Aufsichtsrat der Volkswagen AG erörtert

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Wolfsburg (ots) –

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat in seiner heutigen Sitzung
die neue Mittelfristplanung 2004 bis 2008 erörtert. Ein Schwerpunkt
waren dabei die geplanten Investitionen für die nächsten fünf Jahre.

Der Volkswagen Konzern wird demnach seine Investitionen bis 2008 –
im Wesentlichen bestehend aus Sachinvestitionen und aktivierten
Entwicklungsleistungen – auf insgesamt 41,6 Milliarden Euro
beschränken. Dies entspricht einer Reduktion um 11 Prozent gegenüber
der vorausgegangenen Planung. „Die Veränderung des
Investitionsrahmens wird durch bessere Auslastung der Kapazitäten,
Synergieeffekte und nicht zuletzt durch die positiven Auswirkungen
der konzernweiten Modulstrategie ermöglicht. Die bestehende Modell-
planung des Konzerns bleibt davon unberührt“, so Finanzvorstand Hans
Dieter Pötsch.

Für Sachinvestitionen des Automobilbereichs sind im Volkswagen-
Konzern in diesem Zeitraum insgesamt 30,9 Milliarden Euro geplant.
Sie dienen vor allem der Erweiterung und Modernisierung der
Produktpalette. Schwerpunkte sind Nachfolgemodelle wie der neue
Passat und Audi A6 sowie neue Modelle und Derivate in der Golf-Klasse
und bei den Nutzfahrzeugen. Investitionsschwerpunkte bilden ferner
die neuen Motoren- und Getriebegenerationen mit niedrigerem
Kraftstoffverbrauch sowie Technologien zur Erfüllung der zukünftigen
Abgasgesetzgebungen.

Insgesamt entfallen rund 88 Prozent (bisher 85 Prozent) der
Sachinvestitionen des Automobilbereichs auf Produktinvestitionen,
also Investitionen in die Erweiterung und Erneuerung der
Produktpalette und Investitionen in die hierfür erforderliche
Umstellung und Modernisierung der Fertigung.

Die durchschnittliche Investitionsquote in den kommenden fünf
Jahren wird 6,2 Prozent betragen. Das ist eine Verbesserung um 0,7
Prozentpunkte gegenüber der vorausgegangenen Planungsrunde.

Dem Standort Deutschland kommt in der Investitionsstrategie von
Volkswagen weiterhin eine besondere Bedeutung zu. Von den gesamten
Sachinvestitionen des Automobilbereichs entfallen bis zum Jahr 2008
rund 68 Prozent (bisher 67 Prozent) auf deutsche
Konzerngesellschaften. Grund dafür sind die im Planungszeitraum
vorgesehenen Fahrzeuganläufe in Deutschland.

Wie bereits angekündigt werden die chinesischen
Gemeinschaftsunternehmen 6 Milliarden Euro in neue Fahrzeugmodelle,
Aggregate und Fabriken investieren. Diese Investitionen sind in den
oben genannten Konzernzahlen nicht enthalten und werden von den Joint
Ventures finanziert.

Insgesamt strebt der Volkswagen-Konzern unverändert an, seine
jährlichen Auslieferungen in den nächsten fünf Jahren auf über sechs
Millionen Fahrzeuge zu steigern und damit seine Position als einer
der größten Automobilhersteller der Welt zu festigen.

ots Originaltext: Volkswagen AG
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Thomas Mickeleit
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Quelle: news aktuell GmbH

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