Skoda schliesst erstes Halbjahr 2009 mit positivem Ergebnis ab

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Weiterstadt / Mlada Boleslav (ots) – Skoda Auto erreichte im ersten Halbjahr dieses Jahres trotz der sich fortsetzenden weltweiten Wirtschaftskrise ein positives Unternehmensergebnis. Das Operative Ergebnis beläuft sich auf 4,2 Mrd. CZK, was im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres allerdings mehr als eine Halbierung bedeutet. Zum Operativen Ergebnis des Volkswagen-Konzerns leistete der Teilkonzern Skoda Auto somit im ersten Halbjahr 2009 einen Beitrag in Höhe von 135 Mio. EUR. Von Januar bis Juni 2009 lieferte Skoda Auto insgesamt 329.641 Fahrzeuge an seine Kunden aus. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Rückgang um 10,1 Prozent. Der Weltautomobilmarkt ist im selben Zeitraum allerdings um 17,7 Prozent zurückgegangen. Der Automobilhersteller konnte im Laufe des zweiten Quartals die Dynamik des Absatzrückgangs bremsen, der im ersten Quartal noch 17,5 Prozent betrug (der Weltmarkt ging im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 20,7 Prozent zurück). Positiv machte sich hier insbesondere der Effekt der „Abwrackprämie“ bemerkbar, die in einer Reihe europäischer Länder zur Förderung der Automobilindustrie eingeführt wurde. Auf besonders großes Kundeninteresse stieß in diesem Zusammenhang die Modellreihe Fabia. In Verbindung mit den aktuellen Marktbedürfnissen und zur Entlastung der Lagersituation wurde das Produktionsvolumen deutlich reduziert. Skoda Auto fertigte in allen seinen Werken im Laufe der ersten sechs Monate dieses Jahres 247.064 Fahrzeuge, was einen Rückgang um 30,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2008 bedeutet. Als Konsequenz aus dieser Maßnahme sank der Absatz des Teilkonzerns (Absatz an Importeure und Händler) auf 262.356 (-25,8 Prozent).

„Das erste Halbjahr 2009 war sehr schwierig. Die weltweite Wirtschaftskrise traf auch den Teilkonzern Skoda Auto deutlich. Wir haben eine Reihe konkreter Maßnahmen getroffen, um der aktuellen Situation so gut wie möglich standzuhalten und unsere Finanzstärke und Stabilität zu erhalten. Dank unserer modernen und ökologischen Produkte ist es uns gelungen, unseren Anteil auf den strategischen Märkten, wie zum Beispiel in Deutschland und in China, weiter zu steigern. Sehr positiv entwickelte sich ebenfalls der Absatz der Modellreihe Superb. Die Neuheit des Vorjahres konnte auch in der gegenwärtigen komplizierten Situation ihre Verkaufsvolumina mehr als verdoppeln. Unterstützung erwarten wir basierend auf den ersten, sehr positiven Signalen aus den Märkten auch von unserer neuen Modellreihe, dem Skoda Yeti“, kommentiert Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto, die Situation. Die aktuell widrigen Rahmenbedingungen spiegeln sich auch in den Finanzkennzahlen von Skoda Auto wider. Die Umsatzerlöse des Teilkonzerns gingen gegenüber dem Vorjahr um 19,7 Prozent auf einen Wert von 89,7 Mrd. CZK zurück, das Ergebnis vor Steuern verzeichnete einen Rückgang auf ein Niveau von 3,2 Mrd. CZK (-66,6 Prozent).

„Uns war von Anfang an bewusst, dass das Jahr 2009 für die gesamte Automobilindustrie sehr schwierig wird. Die erreichten Halbjahresergebnisse haben unsere Erwartungen dennoch übertroffen, obwohl sich einige Wechselkursrelationen nochmals deutlich verschlechtert haben. Dass wir trotzdem relativ positiv abschließen konnten, ist im Wesentlichen auf die konsequenten Kostenreduzierungsmaßnahmen in allen Kostenarten sowie auf die erfolgreiche Einführung der neuen Modelle und natürlich auch auf die Einführung der Abwrackprämie in für Skoda sehr wichtigen Märkten zurückzuführen. Insbesondere der deutsche Markt hat uns hier geholfen. Dieser positive Impuls ist allerdings zeitlich begrenzt. Die Prognosen bleiben deshalb auch weiterhin unsicher und sind mit erheblichen Risiken belastet“, warnt Holger Kintscher, Vorstandsmitglied für den kaufmännischen Bereich, vor zu großem Optimismus. „Ich bin aber davon überzeugt, dass es uns auch dank unseres Programms „Scout“ zur Verbesserung des Unternehmensergebnisses gelingen wird, auch in der Zeit der Krise angemessene Gewinne zu erzielen“, fügt er seiner Erklärung zur aktuellen Situation hinzu.

Januar bis Juni 2009/2008

MJ 2009 2008 Änderg. in %

Auslieferungen an Kunden Tsd. Fzg. 329,6 366,7 – 10,1 Absatz* Tsd. Fzg 262,4 353,4 – 25,7 Produktion ** Tsd. Fzg 247,1 353,8 – 30,2 Beschäftigte *** Personen 27.257 29.315 – 7,0

Umsatz Mio. CZK 89.696 111.685 – 19,7 Bruttoergebnis Mio. CZK 10.493 16.344 – 35,8 Operatives Ergebnis Mio. CZK 4.163 9.644 – 56,8 Ergebnis vor Steuern Mio. CZK 3.172 9.500 – 66,6 Ergebnis nach Steuern Mio. CZK 2.736 7.151 – 61,7

Investitionen **** Mio. CZK 4.858 4.326 12,3 Cash-Flow laufendes Geschäft Mio. CZK 14.348 12.374 16,0 Netto-Liquidität Mio. CZK 24.197 28.158 – 14,1

* Absatz inkl. der von den Tochtergesellschaften SAS und SAIPL abgesetzten Fzg. ** Produktion inkl. der bei der Tochtergesellschaft SAIPL hergestellten VW und Audi Fzg. *** Personalbestand zum 31.3.2009 einschließlich des Agenturpersonals **** Investitionen inkl. aktivierte Entwicklungskosten

Ihr Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen: Christoph Ludewig Telefon 06150 / 133121 Telefax 06150 / 133129 Mailto: christoph.ludewig@skoda-auto.de

Quelle: news aktuell GmbH

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