Kfz-Gewerbe unterstützt Verbreitung der Rettungskarte

Bonn (ots) – Im Ernstfall kann sie Leben retten: die ADAC-Rettungskarte. Ist sie doch für Rettungskräfte unverzichtbar, wenn nach schweren Unfällen Karosserien aufgeschnitten werden müssen, um verletzte Insassen zu bergen. Hinter der Fahrersonnenblende deponiert, zeigt sie den Helfern beim Einsatz unter anderem, wo sich die Ansatzpunkte für Schneidwerkzeuge befinden. Mit einer Informationskampagne unterstützt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) die Verbreitung der Rettungskarten über die Kfz-Betriebe. „Die Rettungskarte gehört in jedes Auto“, sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher anlässlich der Präsentation des Info-Pakets für die Innungsbetriebe. „Durch die Teilnahme an der Aktion unterstreichen unsere Kfz-Betriebe ihre wichtige Funktion als Sicherheitspartner der Autofahrer.“ Das Info-Paket enthält Plakate, Flyer und Scheibenaufkleber. Der Aufkleber an der Frontscheibe weist auf das Vorhandensein der Rettungskarte im Fahrzeug hin. Sie wird vom Betrieb ausgedruckt und hinter der Fahrersonnenblende platziert.

„Gerade nach schweren Verkehrsunfällen vergeht oft wertvolle Zeit bei der Rettung von Insassen“, sagt ADAC-Präsident Peter Meyer. Hochfester Stahl und Karosserieversteifungen ließen selbst stärkste Rettungsscheren an ihre Grenzen stoßen. Sicherheitsbauteile wie Gasgeneratoren von Airbags könnten Einsatzkräfte gefährden. Auch das Auffinden und Abklemmen der Batterie sei bei modernen Pkw ein Problem. Deshalb müssten Einsatzleiter direkt am Fahrzeug über die Technik informiert sein. „Gemeinsam mit den Verbänden der Automobilhersteller haben wir die standardisierte Rettungskarte entwickelt und freuen uns sehr, dass das Kfz-Gewerbe diese Sicherheitsaktion aktiv unterstützt“, so ADAC-Präsident Meyer. Weitere Informationen zur Rettungskarte sind im Internet verfügbar unter www.rettungskarte.de .

Pressekontakt: Ulrich Köster Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0228/ 91 27 270 Fax.:0228/ 91 27 154 Mail: koester@kfzgewerbe.de Internet: www.kfzgewerbe.de

Quelle: news aktuell GmbH

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