Tipps für die Autoreparatur in Eigenregie

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Tipps für die Autoreparatur in Eigenregie

Quelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Reifenwechsel, Ölwechsel, defekte Lampe austauschen oder Zahnriemen wechseln – es gibt immer etwas zu tun. Kleinere Reparaturen am Auto kann man selber vornehmen. Was geht und wo besser der Profi ran sollte, welche Ausrüstung für welche Reparatur benötigt wird, erklären wir in aller Kürze.

Für Kleinigkeiten wie Lackschäden, einen neuen Scheibenwischer oder einen Ölwechsel fährt man nur ungern in die Werkstatt. Denn dort kommen zu den benötigten Materialien und Ersatzteilen Arbeitsstunden, die nicht eben kostengünstig sind. Häufig werden für wenige Stunden Arbeit dreistellige Beträge fällig, außerdem kann der Wagen über mehrere Tage nicht genutzt werden. Das ist erstens ärgerlich und zweitens unnötig. Ein paar einfache Dinge kann man am Auto selber machen, größere Sachen sollte man dagegen den Profis überlassen. Und das liegt nicht einmal daran, dass die Reparaturen zu kompliziert wären. Bei neueren und neuen PKWs ist einfach so viel Elektronik verbaut, die ihre Aussetzer hat, dass man da oft nur mit Spezialgerät und Computertechnik etwas ausrichten kann. In diesen Fällen muss es dann tatsächlich die Vertragswerkstatt sein.

Hobbywerkstatt einrichten und Ersatzteile besorgen

Ölwechsel, Reifenwechsel, der Austausch von defekten Lampen und Scheibenwischern und sogar das Auswechseln von Motor und Getriebe kann man bei vielen PKWs tatsächlich selbst machen. Wer sich ein bisschen Werkzeug zugelegt hat (Tipps zum Einrichten der eigenen Schrauberwerkstatt in der Garage gibt es im Internet), braucht eigentlich nur noch die passenden Ersatzteile. Die Teile können bei Ersatzteilhändlern erworben werden, viele freie Werkstätten bestellen auch für ihre Stammkunden das ein oder andere Teil. Wer weiß, was er sucht, kann auch im Internet bei Daparto die passenden Autoteile schnell finden. Die Möglichkeit dort die Preise zu vergleichen, kann für Kunden Ersparnisse von bis zu 80% bedeuten. Produkte von vielen bekannten Herstellern sind einfach über die Filtermöglichkeiten zu finden.

Fachwissen findet man in Ratgebern

Wie genau kleinere Überprüfungen und Reparaturen durchgeführt werden, steht in der Bedienungsanleitung. Das Handbuch sollte immer im Wagen dabei sein. Vor allem bei größeren Unternehmungen wie der Urlaubsreise im Sommer wird es erfahrungsgemäß hin und wieder benötigt. Zu niedriger Reifendruck, defekte Lampen und hängende Handbremsen kommen immer mal wieder vor. Das Handbuch ist aber nur die erste Anlaufstelle. Hier sind ein paar elementare Reparaturen beschrieben, mehr nicht. Wer mehr wissen will, findet in den entsprechenden Foren im Internet Rat. Die einschlägigen Fachzeitschriften haben inzwischen alle eine Version online, so dass auch hier über das Smartphone unterwegs schnell Anleitungen und Hilfestellungen zur Verfügung stehen. Und natürlich gibt es für nahezu jede Reparatur bei jedem Fahrzeugtypen ein YouTube-Video. Wenn man schon einen platten Reifen hat und nicht weiß, wo der Notreifen zu finden ist, sollte man sich aber vielleicht nicht lange mit der Recherche aufhalten – dieses Wissen eignet man sich besser vor der Urlaubsreise an. Ein paar grundsätzliche Dinge lernt man schließlich schon in der Fahrschule.

Fehlt das Fachwissen allerdings komplett, ist kein Werkzeug vorhanden oder man scheitert schon an der Fehlersuche, sollte man unbedingt eine Werkstatt oder den ADAC kontaktieren. Wenn es sich um Probleme mit den Bremsen handelt oder andere sicherheitsrelevante Teile betroffen sind, überlässt man das besser den Profis. übrigens werden in vielen Städten immer wieder Autoreparatur-Kurse angeboten. Die sind lohnenswert für all diejenigen, die gerne mehr selber machen würden, sich aber nicht trauen…

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