Was erwartet uns im Jahre 2013 in Sachen Fahrzeugortung?

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Was erwartet uns im Jahre 2013 in Sachen Fahrzeugortung?

Quelle: Dieter Schütz / pixelio.de

Flottenmanagement, Datenübernahme aus dem Ortungssystem in die PC-gestützte Verwaltung, Tracking, Personenschutz, Sicherheit – im Bereich Fahrzeugortung wird bereits eine Menge geboten, was das Leben privat oder in der Unternehmenstätigkeit kräftig erleichtert, und die Nutzungseigenschaften verbessern sich ständig.

Der Focus in der Wirtschaft liegt natürlich auf der Rentabilität der eingesetzten Systeme. Welches Leistungspaket gibt es für welchen Preis, und können die zur Verfügung stehenden Leistungsparameter auch konkret auf die Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt werden – das sind die Fragen, die potenzielle Anwender bewegen. Um sich zu diesen Themen zu informieren, ist der Blick auf die Website vomfachmann.de immer hilfreich. Denn ein Aspekt ist natürlich auch, dass sich die Technologie der Fahrzeugortung immer noch in der Entwicklung befindet. Die Basis ist zwar ausgereift und solide, aber es gibt immer noch etwas, das besser oder preiswerter gehen kann.

GPS-Ortung: die neue SIRFSTAR-Generation

Wer 2013 in die GPS-Fahrzeugortung einsteigt, kann dies mit der inzwischen bereits dritten Generation der GPS-Elektronik tun. Der SIRFSTAR III Chip ist um einiges präziser, schneller und leistungsstärker als seine Vorgänger. Der Unterschied, ob ein Anwender nur noch 10 Sekunden auf sein Satellitensignal warten muss oder eine halbe Minute, mag vielleicht nicht so augenscheinlich sein – aber er hat generelle Konsequenzen. Das Wichtigste ist sicher die Genauigkeit der Fahrzeugortung. War die Annäherung auf fünf Meter an ein gesuchtes Objekt bereits schon ein Standard, der verblüffend genug ist, so hat sich die Präzision nun auf einen Meter erhöht. Für Fahrzeuge, Baumaschinen oder Container macht dieser Unterschied nicht all zu viel aus, für das Auffinden von kleinen Objekten oder Personen in Gefahrenbereichen schon. Denn nicht nur die Präzision der Standortangabe, sondern auch die Intensität des Signals hat sich erheblich verbessert.

GPS-Ortung: Verbesserung für Risiko-Situationen

Die höhere Intensität des Ausgangssignals beseitigt ein Manko, dass der GPS-Ortung immer noch anhaftet: der Funkkontakt zu Fahrzeugen im Schatten von Gebäuden, Wäldern oder Bergen. Mittlerweile können Diebe auch nicht mehr sicher sein, wenn sie ein gestohlenes Fahrzeug in einer gut isolierten Lagerhalle abstellen. Für Personen, die Tracker zu ihrem Schutz einsetzen, bedeutet die erhöhte Genauigkeit extrem höhere Überlebenschancen in einer Risiko-Situation, z.B. bei Verschüttung durch eine Lawine. Erstens durchdringt das Ausgangssignal dickere Wände, zweitens verhilft die genauere Positionsangabe den Rettungstrupps zu einer viel kürzeren Hilfszeit. Ein Fahrzeugdiebstahl kann bereits im Ansatz Alarm auslösen, denn die SIRFSTAR III Chips reagieren bereits auf leiseste Erschütterungen oder Bewegungen. Bereits der Griff eines Diebs an die Autotür verrät der GPS-Ortung den unbefugten Zugriff.

GPS-Ortung: mehr Komfort

Die Anzahl der Modi reicht selbst bei kleinen Trackern bereits bis 30, so dass verschiedenste Befehl definiert werden können. Auch 2013 wird der Trend auf die mobilen Endgeräte zunehmen. Ein Smartphone empfängt keine abstrakten Positionsdaten, sondern zeigt den Standort des Objekts genau in den maps auf dem Display an.

Kostengünstig wird sich auf jeden Fall das Galileo-Satelliten-Projekt der ESA auswirken. Im Februar 2013 treten die beiden ersten Satelliten in die Testphase. Mit insgesamt 30 Satelliten wollen die Europäer dem amerikanischen GPS Konkurrenz machen, und spätestens ab 2020 soll das System mit allen Funktionen voll einsatzfähig sein.

Quelle: fahrzeugortung.com

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