Team Red Bull SKODA bei Deutschland Rallye vom Pech verfolgt

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Trier/Weiterstadt (ots) – Vom Pech verfolgt wurden beide Red Bull SKODA Teams bei der diesjährigen Rallye Deutschland. Nach technischen Defekten aber auch Fahrfehlern schafften es beide Werksteams am vergangenen Wochenende nicht aufs Siegerpodest. Zum Schluss landete Juho Hänninen mit Copilot Mikko Markkula auf dem undankbaren vierten Platz. Er bleibt damit weiterhin Spitzenreiter der SWRC. Hermann Gassner jun. und Kathi Wüstenhagen wurden bei ihrem Heimspiel rund um Trier Siebte.

Dabei hatte das Rennen zunächst vielversprechend begonnen. Vor allem Hermann Gassner zeigte anfangs mit Top-Zeiten immer wieder sein großes Potenzial. Bis zur ersten Sonderprüfung belegten Hänninen und Gassner die Plätze eins und drei in der Gesamtwertung. Unnötige Fehler warfen beide Piloten dann aber schon am ersten Tag zurück. Bei beiden Autos wurde nach individuellen Fahrfehlern die Radaufhängung beschädigt. Immerhin konnten beide aufgrund des Super Rally Systems weiterfahren.

Am zweiten Tag wurde Gassner die berühmt-berüchtigte Sonderprüfung „Panzerplatte“ zum Verhängnis. Er schloss diesen Tag mit gleich zwei Reifenschäden auf Platz acht ab. Hänninen lag auf Rang vier. Leider änderte sich an diesen Platzierungen auch am letzten Tag nicht mehr viel. Trotz guter Zeiten bei den Sonderprüfungen konnten sich beide nicht mehr verbessern. Nach 340 Sonderprüfungskilometern hieß der Sieger der Rallye Deutschland Ott Tänak.

Hänninen: „Ich bin immer noch sehr enttäuscht, denn wir hatten andere Ziele hier in Deutschland. Vor allem über meinen unnötigen Fehler gleich am ersten Tag ärgere ich mich. Er hat mich den Sieg gekostet. Gut ist, dass wir trotz der Probleme nie aufgehört haben zu kämpfen und um jede Position gefightet haben. So haben wir mit Platz vier noch Schadensbegrenzung betrieben. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und versuchen, bei den beiden letzten Saisonrennen in Frankreich und Spanien unsere WM-Führung zu behaupten.“

Gassner jun.: „Der Verlauf dieser Rallye ist für uns enttäuschend. Wir hatten Riesenpech, vor allem die beiden Reifenschäden hintereinander haben uns weit zurückgeworfen. Wir wollten aber in jedem Fall ins Ziel kommen und möglichst viel Erfahrung sammeln. Zum Schluss konnten wir noch gute Zeiten fahren. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf Frankreich.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Es ist leider nicht so gelaufen, wie wir es wollten und es uns auch vorgestellt haben. Wir hatten einfach unheimlich viel Pech. Aber: Juho ist in der Gesamtwertung weiter vorne. Jetzt heißt es: Blick nach vorne und volle Konzentration auf Frankreich. Für Juho zählt jeder Punkt. Mit Hermann bin ich zufrieden. Es ist ihm weitgehend gelungen, gute Zeiten zu fahren. Er hat sein Potenzial gezeigt, aber hatte einfach kein Glück. In Frankreich wird es für uns alle nicht leicht. Wir werden alles daran setzen, dass Juho vor dem Finale in Spanien an der Spitze bleibt.“

Pressekontakt: Katrin Thoß Telefon 06150 / 133128 Telefax 06150 / 133129 Mailto: katrin.thoss@skoda-auto.de

Quelle: news aktuell GmbH

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