Renault-Umfrage zum Traffic Design / Grünes Licht für mutige Gestaltung: Innovative Verkehrsarchitektur kommt an

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Brühl (ots) –

– Emnid-Studie: Drei Viertel der Deutschen finden
Verkehrsarchitektur „schön“
– Innenstädte: 92 Prozent lehnen generelle Citymaut ab
– Die Hälfte der Deutschen findet Schilderwald verwirrend

Au revoir Tristesse! Die Verkehrsarchitektur in Deutschland
verabschiedet sich vom grauen Einerlei vergangener Jahre. Wie eine
aktuelle Meinungsumfrage im Auftrag von Renault Deutschland zeigt,
kommt die zunehmend kreative, helle und freundliche Gestaltung von
Plätzen und Parkhäusern, Brücken und Bushaltestellen den Bedürfnissen
der Menschen entgegen: 72 Prozent der Bundesbürger finden die
Verkehrsarchitektur „sehr schön“ oder „eher schön“. In Sachsen und
Thüringen sind sogar 87 Prozent dieser Ansicht.

Stadtbewohner wünschen sich moderne Wahrzeichen

„Das Ergebnis der Emnid-Studie bestätigt uns in dem Engagement für
mutiges Design und attraktivere Innenstädte“, sagt Jacques Rivoal,
Vorstandsvorsitzender der Renault Nissan Deutschland AG. „Mit dem
Renault Traffic Design Award wollen wir auch in Zukunft innovative
Verkehrsarchitektur fördern, die Funktionalität mit Phantasie und
Lebensfreude verbindet.“ Zum fünften Mal hat Renault 2004 den
Wettbewerb für Architekten, Designer und Stadtplaner ausgeschrieben –
und fragt auch in diesem Jahr nach den Visionen der Studenten. Im
Mittelpunkt von dem Hochschul-Award steht das Thema „Barrieren
überwinden – Wahrzeichen schaffen“. Laut Umfrage gehören moderne
städtische Wahrzeichen wie der Potsdamer Platz in Berlin für 92
Prozent der Deutschen unbedingt zum Stadtbild. 38 Prozent sind der
Meinung, dass ein Wahrzeichen in der Verkehrsarchitektur ihrer Stadt
mehr Individualität verleihen würde.

Vier von fünf Deutschen für bessere Straßen

Zu den wichtigsten Aufgaben der Verkehrsarchitektur von morgen
gehören nach Ansicht der Befragten Verbesserungen der Straßenqualität
(gesamt: 77 Prozent, im Osten 83 Prozent) und der Parkmöglichkeiten
(72 Prozent). Auch die Schaffung von mehr Spielstraßen (59 Prozent,
bei den Frauen sogar 75 Prozent) steht oben auf der Wunschliste. Ein
probates Mittel gegen verstopfte Innenstädte sehen die meisten
Deutschen in der Einrichtung von Park-and-ride-Plätzen. Mehr als die
Hälfte (54 Prozent) kann sich autofreie Innenstädte vorstellen, doch
selbst auf den Parkplatz im Zentrum verzichten wollen die wenigsten:
Immerhin 67 Prozent sprechen sich für mehr Tiefgaragen aus.

Deutliches „Nein“ zur Citymaut

Einig ist sich die Mehrheit beim Thema Citymaut. Eine generelle
Gebühr für die Einfahrt in deutsche Innenstädte lehnen 92 Prozent der
Befragten ab. 31 Prozent können sich allenfalls eine
gebührenpflichtige Vignette für einzelne Großstädte vorstellen.
Lediglich die befragten Schüler sprechen sich mehrheitlich für eine
Citymaut aus, wie sie unter anderem in Rom, Tokio und London
eingeführt wurde. In der britischen Hauptstadt müssen Autofahrer seit
Februar 2003 umgerechnet 7,40 Euro pro Tag für die Fahrt ins Zentrum
bezahlen.

Kein Durchblick im Schilderwald

Neue Konzepte sind für die Verkehrsleitsysteme in Deutschland
gefragt. Insgesamt halten 47 Prozent der Befragten die 20 Millionen
Verkehrsschilder auf unseren Straßen für verwirrend. Nur für die
Hälfte der Bevölkerung bietet die Beschilderung also eine gute
Orientierung. Laut Umfrage finden sich jüngere besser als ältere
Menschen und Frauen besser als Männer im deutschen Schilderwald
zurecht.

Die ausführlichen Studienergebnisse sind auf der Homepage des
Renault Traffic Design Award in der Rubrik Presse/Umfrage abrufbar.
Die Daten basieren auf einer repräsentativen, computergestützten
telefonischen Befragung (C.A.T.I.), die im Mai 2004 vom Bielefelder
Meinungsforschungsinstitut Emnid durchgeführt wurde. Interviewt
wurden 521 Frauen und 479 Männer ab einem Alter von 14 Jahren.

Weitere Informationen unter www.renault-traffic-design.de

ots Originaltext: Renault Nissan Deutschland AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
Ansprechpartner:
Martin Zimmermann,
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 02232/73-9270
Fax: 02232/73-9792
E-Mail: martin.zimmermann@renault.com

Quelle: news aktuell GmbH

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