Archiv des Autors: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

ZDK befremdet über Müller-Vorstoß zur Dieselbesteuerung

Bonn (ots) – Die öffentlichen Überlegungen von VW-Chef Matthias Müller zu einer höheren Besteuerung von Dieselkraftstoff und zur Einführung von Umweltplaketten für den Stadtverkehr sorgen beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) für Kopfschütteln. „Erst löst VW durch manipulierte Dieselfahrzeuge einen Flächenbrand aus, und dann kippt der Chef auch noch Brandbeschleuniger drüber“, bemerkte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz.

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ZDK-Vorstand: Rechtssicherheit durch Dieselnachrüstung

Bonn (ots) – In der aktuellen Diskussion um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Rechtssicherheit für Autofahrer und Handel durch Nachrüstung geeigneter Hardware. In einem Positionspapier des ZDK-Vorstands heißt es, dass eine Nachrüstung dafür geeigneter Diesel-Fahrzeuge auf freiwilliger Basis anzustreben sei. Dies werde zur deutlichen Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes beitragen. „Nun müssen schnellstmöglich die Rahmenbedingungen für solche freiwilligen Maßnahmen definiert und Anreize zur möglichst flächendeckenden Umsetzung durch die Kfz-Halter geschaffen werden“, so der ZDK-Vorstand. Auch müsse zur Ausräumung der verbreiteten Angst vor Fahrverboten rechtssicher gewährleistet sein, dass derart nachgerüstete Dieselfahrzeuge jetzt und in Zukunft überall frei von Beschränkungen im Verkehr bewegt werden dürfen.

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Pkw-Markt im Jahresendspurt

Bonn (ots) – Mehr verkaufte Gebrauchtwagen und Neuzulassungen brachte der Automonat November. So wechselten laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fast 631 900 Pkw die Besitzer. Das waren vier Prozent mehr als im November 2016. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 6,77 Millionen Gebrauchtwagen und damit 0,9 Prozent weniger vermarktet als im Vorjahreszeitraum.

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Diesel-Gipfel: Fahrverbote müssen vermieden werden

Bonn (ots) – Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in Ballungsgebieten müssen nach Ansicht des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) generell vermieden werden. Anlässlich des heutigen Diesel-Gipfels in Berlin betonte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, dass auch die Verkehrspolitik der Kommunen im Hinblick auf Maßnahmen zur Luftreinhaltung auf den Prüfstand gehöre. „Grüne Welle und ein gleichmäßiger Verkehrsfluss bringen eine Reduktion der Stickoxidemissionen um fast ein Drittel“, so Karpinski. Darüber hinaus sei es sinnvoll, die Elektrifizierung des öffentlichen kommunalen Nahverkehrs sowie daneben die Nachrüstung von Diesel-Bussen zu fördern. Keinesfalls dürften Millionen Berufspendler und Dieselfahrer in ihrer individuellen Mobilität eingeschränkt werden. Mit dem aktuell zu beklagenden Werteverfall gebrauchter Diesel seien die Halter dieser Fahrzeuge schon gestraft genug und Automobilhändler dadurch teilweise existenziell bedroht, so Karpinski.

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Licht-Test 2017: Brummis mit besseren Aussichten

Licht-Test 2017: Brummis mit besseren Aussichten

Quelle: obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Bonn/Berlin (ots) –

Rund 32,5 Prozent der Nutzfahrzeuge sind in der dunklen Jahreszeit mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs. Das ergab die Bilanz des Licht-Tests 2017, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) jetzt veröffentlichten. Mehr als 5 200 Tests von Transportern, Lkw und Bussen flossen in die Statistik ein. Die Mängelquote hat sich damit deutlich um neun Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dennoch sind die Zahlen alarmierend, denn defekte Beleuchtungsanlagen stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

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Kfz-Gewerbe erwartet Bremsspuren im Gebrauchtwagen-Geschäft

Mannheim (ots) – Neuzulassungen auf hohem Niveau, aber Bremsspuren beim Geschäft mit Gebrauchtwagen prognostiziert der ZDK für das Autojahr 2018. Bei einem Pressegespräch in Mannheim sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, dass aufgrund der nach wie vor offenen, aber dringend erforderlichen politischen Entscheidung zur Zukunft des Diesels und dem ausstehenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten eine Prognose für das Autojahr 2018 schwierig sei. Beim Geschäft mit den Gebrauchtfahrzeugen bewege sich die ZDK-Prognose daher im Korridor zwischen 7,2 bis 7,4 Millionen Einheiten. Das Ergebnis sei laut Karpinski auch davon abhängig, wie es bei den Themen Fahrverbote sowie Nachrüstung älterer Diesel weitergehe. Auswirkungen seien bereits jetzt im Gebrauchtwagengeschäft zu spüren. So wurden bis einschließlich Oktober 1,3 Prozent weniger Besitzumschreibungen registriert als im Jahr zuvor. Daher fordere der ZDK die Hardware-Nachrüstung für Dieselfahrzeuge auf Euro 6-Niveau. „Das dient der Umwelt und trägt zur Stabilisierung der Fahrzeugwerte bei“, so Karpinski.

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Licht-Test 2017: Jeder Zehnte ein Blender

Licht-Test 2017: Jeder Zehnte ein Blender

Quelle: obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Licht-Test 2017: Jeder Zehnte ein Blender

Quelle: obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Berlin/Bonn (ots) –

Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht, jeder zehnte blendet andere Verkehrsteilnehmer. Das ist das Ergebnis des Licht-Tests 2017. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben im Oktober an mehreren Millionen Fahrzeugen die Beleuchtungen überprüft. Insgesamt 90 000 dieser Tests flossen in die jetzt von Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und Deutscher Verkehrswacht (DVW) veröffentlichte Statistik ein. Die Bilanz: An 32,7 Prozent der Pkw wurde die Lichtanlage beanstandet. Damit hat sich die Anzahl an Pkw mit Mängeln im Vergleich zu 2016 um 0,7 Prozentpunkte verschlechtert.

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EU-Ziele verlangen Klarheit in der Dieseldiskussion

Bonn (ots) – ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn nahm den aktuellen Beschluss der EU-Kommission zum Anlass, seine Forderung nach politischer Klarheit zum Thema Diesel zu bekräftigen. Der Diesel sei ein entscheidender Faktor, wenn es um Grenzwerte gehe. „Das Erreichen des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 ohne die Dieseltechnik ist bereits undenkbar“, erklärt der Fabrikatssprecher. „Die darauf aufbauenden Ziele der EU-Kommission mit verschärften CO2-Grenzwerten sind ohne den Diesel völlig illusorisch.“

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Gebrauchte im Oktober weniger gefragt

Bonn (ots) – Weniger verkaufte Gebrauchtwagen und mehr Neuzulassungen prägten den Automonat Oktober. So wechselten laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 593 526 Pkw die Besitzer. Das waren 0,9 Prozent weniger als im Oktober 2016. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 6,14 Millionen Gebrauchtwagen vermarktet, das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Laut dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) wirke sich hier inzwischen aus, dass gebrauchte Diesel vor allem in Ballungsgebieten kaum noch zu verkaufen seien.

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Kfz-Gewerbe fordert nationale Nachrüst-Verordnung für Diesel

Kfz-Gewerbe fordert nationale Nachrüst-Verordnung für Diesel

Quelle: obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Berlin (ots) –

Eine nationale Nachrüst-Verordnung für ältere Diesel-Pkw und Kleintransporter hat ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk gefordert. Vor rund 450 Branchenvertretern auf der ZDK-Bundestagung in Berlin sagte er, dass sich Fahrverbote nur verhindern ließen, wenn es nachhaltig wirksame Perspektiven bei der Nachrüstung gäbe. Praxistests hätten gezeigt, dass es möglich sei, einen Stickoxidausstoß von weniger als 80 Milligramm pro Kilometer und damit Euro 6-Niveau zu erreichen. Und viele Hersteller hätten die Teile dafür offensichtlich bereits im Regal. Diese Verordnung müsse eine weitere notwendige Konsequenz aus dem Abgas-Skandal sein, nachdem bereits die Endrohrmessung bei der Abgasuntersuchung (AU) zum 1. Januar 2018 wieder verpflichtend eingeführt werde.

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