Opel Astra Diesel Hybrid-Packagingstudie zeigt Anpassungsfähigkeit des innovativen bi-modalen Vollhybridsystems

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Rüsselsheim / Detroit (ots) –

Bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch bei gleichem
Fahrspaß bietet der Opel Astra Diesel Hybrid, der seine Weltpremiere
auf der diesjährigen North American International Auto Show in
Detroit (15. – 23. Januar) hat. Ausgerüstet ist das frontgetriebene
Konzeptauto mit einem bi-modalen Vollhybridsystem und einem
1,7-Liter-CDTI-Motor. Die Studie auf Basis des Produktionsmodells
Opel Astra GTC entstand im Internationalen Technischen
Entwicklungszentrum in Rüsselsheim.

Das erste bi-modale Vollhybrid-System der Welt, das gemeinsam von
GM und Daimler-Chrysler entwickelt wird, basiert auf der vielfach
patentierten diesel-elektrischen Hybrid-Technologie, die GM bei 335
Bussen überall in Nordamerika einsetzt.

Die einzigartige Architektur kann bei Fahrzeugen mit Front-, Heck-
oder Allradantrieb und mit Benzin- oder Dieselmotoren eingesetzt
werden. Zwei elektronisch gesteuerte Elektromotoren ermöglichen in
Verbindung mit einer Reihe von Getriebezahnrädern eine stufenlos
variable Fahrübersetzung. Das System benötigt nur so viel Platz wie
ein herkömmliches Automatikgetriebe. Ein Batterie-Pack versorgt die
Elektromotoren mit Strom und erlaubt auch einen rein elektrischen
Antrieb.

Der Astra Diesel Hybrid demonstriert als Packaging-Studie, wie
sich in einem Modell der Kompaktklasse die Hybrid-Komponenten ohne
Abstriche bei Raumangebot und Praxistauglichkeit unterbringen lassen.
Die gemeinsam mit dem Spezialisten Varta entwickelte
Nickel-Metall-Hydrid-Batterie passt samt integrierter Stablüfter in
die Ersatzradmulde.

„Wir haben bewusst einen Diesel als Ausgangsbasis gewählt, denn
für Benzin-Hybriden sehen wir in Europa mittelfristig geringere
Chancen“, erläutert der europäische GM-Entwicklungschef und
Opel-Vorstandsvorsitzende Hans H. Demant. „Denn unsere aktuellen
CDTI-Aggregate glänzen bereits mit dynamischen Fahrleistungen und
geringem Verbrauch. Die Astra-Studie zeigt, dass sowohl die
Verbrauchsbilanz als auch die Fahrdynamik mit Hilfe der
Hybrid-Technik weiter verbessert werden können.“

Angetrieben wird der Opel Astra Diesel Hybrid von einem 92 kW/125
PS starken 1.7 CDTI-Motor mit wartungsfreiem Partikelfilter sowie
zwei Elektromotoren mit einer Leistung von 30 und 40 Kilowatt. Je
nach Fahrzustand kommen letztere zusätzlich oder alternativ zum
Einsatz, was vom Motorsteuerungsmodul geregelt und vom Hybridgetriebe
umgesetzt wird. Die Boost-Funktion der Elektromotoren führt zu
ausgezeichneten Fahrleistungen, die sonst Modellen mit wesentlich
größeren Verbrennungsmotoren vorbehalten sind: So wird für den Astra
Diesel Hybrid einen Beschleunigungswert von null auf 100 km/h in
weniger als acht Sekunden angepeilt.

Mit einem MVEG-Normverbrauch unterhalb der Vier-Liter-Marke
knausert die Konzeptstudie mit dem Kraftstoff, denn dieser Zielwert
liegt um rund 25 Prozent unter dem vergleichbarer Dieselmodelle.
Gleich mehrere Faktoren begünstigen dieses umweltfreundliche
Verhalten: Beim Ampelstopp wird der Dieselmotor abgeschaltet und das
Anfahren erfolgt elektrisch. Doch nicht nur beschleunigen, auch
mitbremsen darf der Elektromotor: Bei der so genannten Rekuperation
wird aus der kinetischen Energie des fahrenden Autos elektrische
zurückgewonnen und in der Batterie gespeichert, sodass der
Elektromotor beim Abbremsen und im Schiebebetrieb wie ein Dynamo
arbeitet.

Wie andere Fahrzeuge mit der bi-modalen Vollhybrid-Technologie
verfügt der Astra Diesel Hybrid über zwei separate elektrische
Bordnetze: Während im Antriebsbereich mit Hochspannung gearbeitet
wird, versorgt die neue Hochleistungsbatterie die Sicherheits- und
Komfort-Verbraucher wie Lichtanlage, Lüftung und Audioanlage über
einen Umspanner mit 12 Volt.

Von außen unterscheidet sich der Opel Astra Diesel Hybrid, der mit
der für den GTC erstmals erhältlichen, einzigartigen
Panorama-Frontscheibe ausgerüstet ist, nicht von dem neuen
Serienmodell. Im Innenraum wird der Drehzahlmesser durch ein
neuartiges Kombiinstrument ersetzt, das den Fahrer über die aktuelle
Betriebsart – Antrieb durch Elektromotor, Dieselmotor oder beide
Aggregate – informiert. Ein zweites Display zeigt den Ladezustand der
Batterie. Auf dem Graphic Info Display über der Mittelkonsole läuft
gleichzeitig eine Videoanimation der Fahrzustände.

Die bi-modale Vollhybrid-Technologie kann zu einer deutlichen
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beitragen und dadurch helfen,
dass die immer schärferen Kohlendioxid-Emissionswerte eingehalten
werden. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit ist diese Technologie auf
Märkten rund um den Globus einsetzbar.

Pressekontakt:
Manfred Daun, Telefon 06142-7-75494

Quelle: news aktuell GmbH

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