Bei Mercedes-Benz sind Autopiloten am Steuer! Neue Prüfmethodik „Automatisiertes Fahren“ für modernste Sicherheitssysteme bei den TecDays in Stuttgart vorgestellt

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Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) –

Anmoderation:

Stuttgart-Sindelfingen, Testgelände der Daimler AG. Zwei Limousinen von Mercedes-Benz steuern mit rund 50 und 70 Stundenkilometern aufeinander zu – ohne Fahrer! Wie von Geisterhand reduzieren sich ihre Geschwindigkeiten, verhindern eine Kollision und vermeiden so einen folgenschweren Unfall. Doch es sind keine Geister, die den Crash vermieden haben, sondern hochkomplizierte Roboter und Computersysteme in den Fahrzeugen. Was hier auf dem Daimler-Testgelände geschieht, nennt sich „Automatisiertes Fahren“. Die Technologie unterstützt die Entwicklung, Prüfung und Absicherung von Assistenzsystemen und anderen Sicherheitsfeatures, sagt Ulrich Mellinghoff, Leiter Sicherheit, NVH, Erprobung in der Mercedes-Benz Cars Entwicklung:

O-Ton Ulrich Mellinghoff

Es ist wirklich ein „virtueller Mensch“, der da hinterm Steuer sitzt. Im Prinzip simulieren wir den Fahrer mit elektrisch geregelten Robotern. Aber eigentlich findet das alles unabhängig vom Fahrzeug statt. Das Fahrzeug soll das tun, was es auch tun würde, wenn ein realer Mensch an Bord wäre, nämlich seine eigenen Reaktionen zeigen, die Assistenzsysteme sollen agieren können, und deshalb machen wir kein Eingriffe ins Fahrzeug. (0’24)

Was sich ein bisschen wie Science Fiction anhört ist beim Stuttgarter Autobauer schon heute Realität. Bei den Mercedes-Benz TecDays, die derzeit in Sindelfingen stattfinden, wird Fachjournalisten diese Realität hautnah vorgeführt. Als einziger Automobilhersteller weltweit nutzt Mercedes-Benz das „Automatisierte Fahren“ als ergänzenden Bestandteil der Erprobung seiner Sicherheitssysteme. Entscheidender Vorteil der computergesteuerten „Autopiloten“: Sie können viel präziser und fehlerfreier fahren als ein menschlicher Testfahrer, sagt Dr. Hans-Peter Schöner, Leiter der Abteilung „Testing and Workshops“ in der Forschung und Vorentwicklung der Daimler AG:

O-Ton Dr. Hans-Peter Schöner

Das heißt: wir können heute einen Versuch machen und wir können ihn in drei Monaten noch einmal wiederholen. Und bei dieser Wiederholung können wir das Manöver exakt gleich fahren, können also sicher stellen, dass wir unser ganzes System wieder der gleichen Situation aussetzen. Wir können mit mehreren Fahrzeugen jetzt koordiniert fahren. Damit haben Menschen auch Schwierigkeiten, und das können unsere Roboter präzise und wiederholbar, so dass man wirklich wissenschaftlich und technisch sauber Systeme abprüfen kann damit. (0’31)

Sicherheit hat bei dem Stuttgarter Autobauer ohnehin schon immer Tradition. Bei der Entwicklung neuer Technologien zur kontinuierlichen Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit setzt Mercedes-Benz seit Jahrzehnten Maßstäbe. Beispiele gefällig? Die Knautschzone, Airbag, Dreipunktsicherheitsgurt sowie ABS, ESP und der Bremsassistent gehen auf Mercedes-Benz zurück. Noch einmal Ulrich Mellinghoff:

O-Ton Ulrich Mellinghoff

Wir sind ja seit 50 Jahren intensiv mit Unfallforschung beschäftigt, wir sind seit 50 Jahren auch mit der Entwicklung von Sicherheitssystemen beschäftigt. Angefangen mit der Knautschzone über die gestaltfeste Fahrgastzelle, bis hin zu den modernen PreSafe-Systemen, die wir in den Markt gebracht haben und sind – denke ich – Marktführer in diesem Segment. (0’22)

Abmoderation:

Hochmoderne Prüftechnologie für Pkw – made in Sindelfingen. Bei den Mercedes-Benz TecDays wird in diesen Tagen „Automatisiertes Fahren“ den Fachjournalisten vorgestellt. Das weltweit einzig fertige System unterstützt die Entwicklung, Prüfung und Absicherung von Assistenzsystemen und anderen Sicherheitsfeatures von Mercedes-Benz Pkw.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Mercedes-Benz, Eva Wiese, 0711 17 92311 Mercedes-Benz, Helen Däuwel, 0711 17 93307 all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Quelle: news aktuell GmbH

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