„Mit der Reichweite von über 420 Kilometern ist der EQA vollkommen alltagstauglich und bringt all das mit, was wir in der erfolgreichen Kompaktwagenplattform ohnehin implementiert haben.“

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Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) – Weltpremiere: Mercedes-Benz bringt mit dem EQA eine neue Elektro-Modellfamilie auf den Markt

INTERVIEW MIT JÖRG BARTELS, LEITER INTEGRATION GESAMTFAHRZEUG MERCEDES-BENZ AG

Anmoderation:

Weltpremiere heute bei Mercedes-Benz: Mit dem EQA hat das Unternehmen den neuen Einstieg in die vollelektrische Fahrzeugwelt der Marke präsentiert. Das erste batterieelektrische Kompaktmodell mit Stern zeigt, wie eine konsequent auf Kundenbedürfnisse ausgerichtete E-Mobilität aussieht. Wir haben uns mit Jörg Bartels, Leiter Integration Gesamtfahrzeug der Mercedes-Benz AG über das neue Fahrzeug, seine technischen Highlights, das progressive Design und die Zielgruppe und Markterwartungen unterhalten:

1. Herr Bartels, mit dem EQA erweitert Mercedes-Benz seine Flotte an rein elektrischen Fahrzeugen. Wie wichtig ist für das Unternehmen dieses erste vollelektrische Kompaktfahrzeug?

Der EQA ist unser Einstieg in die vollelektrische Fahrzeugwelt von Mercedes-EQ und er eröffnet gewissermaßen das elektrische Jahr bei Mercedes. Er ist ein hervorragender Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Kosten und ist das erste vollelektrische Mitglied der erfolgreichen Kompaktwagen-Familie von Mercedes. Er ist ein enger Verwandter des GLA, bringt damit alle begeisternden Eigenschaften dieses Fahrzeug mit und kombiniert sie mit einem effizienten Elektroantrieb. Und das bei Preisen – startend – unter 48.000 Euro. Davon geht natürlich noch die sehr attraktive Elektroprämie ab. Damit ist der EQA ein supertolles, attraktives Angebot für unsere Kunden und eine wichtige Stütze im Gesamtportfolio von Mercedes-Benz. (0:46)

2. Bisher gibt es bei Mercedes-Benz mit dem EQC einen großen Geländewagen, mit dem EQV einen Van und mit dem EQS, der auch in den Startlöchern steht, demnächst das vollelektrische Flaggschiff der Marke. Ist es ein großer Unterschied, ein Elektro-Kompaktfahrzeug wie den EQA zu bauen?

Es ist definitiv eine andere Herangehensweise in der Entwicklung erforderlich, weil im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor die Energieeffizienz bei einem Elektrofahrzeug viel wichtiger wird, um eine gute elektrische Reichweite zu erreichen. Und der EQA profitiert von der flexiblen Architektur der Kompaktwagenfamilie und zeigt hervorragende Lösungen im Verhältnis zwischen Leistungsfähigkeit und Kosten. Und nicht zu vergessen – damit haben wir ein extrem breites Portfolio und können alle Kundenanforderungen bedienen. (0:30)

3. Welche Leistungsangebote wird es beim EQA geben?

Der EQA mit dem wir starten – also der EQA 250 – startet mit 140 kW. Und wir werden dann noch weitere Varianten für spezielle Kundenwünsche anbieten: Zum einen noch dynamischere Allradmodelle mit einem zusätzlichen elektrischen Antriebsstrang und Leistungen jenseits der 200 kW und damit natürlich mit noch besserer Längsagilität. Zum anderen werden wir eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite nach WLTP anbieten, für die Kunden, die das benötigen. (0:27)

4. Und welche Reichweiten schafft der EQA 250?

Elektrische Reichweite klingt einfach, ist aber tatsächlich eine technische Herausforderung. Der EQA 250 hat eine Reichweite von über 420 km nach dem WLTP-Zyklus. Das ist schon ganz ordentlich, damit kommt man im urbanen Umfeld aus meiner Sicht hervorragend zurecht.

5. Auch der Fahrer selbst kann die Reichweite beeinflussen. Dabei hilft ihm ein intelligentes Navigationssystem…

Wir haben uns um die bestmögliche Navigation bemüht, die sorgloses Reisen garantiert, wenn es einmal auf eine längere Strecke gehen soll. Wir nennen das „Navigation mit Electric Intelligence“. Das System kalkuliert dann ganz selbstverständlich die Route, die uns unter Einbeziehung der Ladezeiten am schnellsten ans Ziel führt. So hat der Fahrer mit der Routenplanung keinerlei Stress. Auf Basis permanenter Reichweitensimulation werden dabei nötige Ladestopps ebenso berücksichtigt wie zahlreiche weitere Faktoren, wie Topografie und natürlich das Wetter. (0:30)

6. Wichtig sind für die Kunden schnelle Ladezeiten. Hat die der EQA?

Das Thema Laden ist natürlich sehr wichtig. Wir haben eine DC-Ladeleistung von bis zu 100 Kilowattstunden. Und so haben wir, auch wenn es mal auf längere Strecken gehen sollte, die Batterie relativ schnell wieder geladen. Aber auch die Bedienungsfreundlichkeit ist beim Laden wichtig: Über Mercedes me Charge können Kunden das derzeit größte Ladenetzwerk weltweit nutzen. Aktuell verfügt es über 450.000 AC- und DC-Ladepunkte in 31 Ländern. Und der Kunde bekommt einen bequemen Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter, auch über Landesgrenzen hinweg. Mit nur einer Registrierung kann er so von der intelligenten Bezahlsystemabrechnung profitieren, die wir im Fahrzeug und über die App installiert haben. (0:41)

7 Wie sieht es mit der Alltagstauglichkeit des EQA aus? Ola Källenius hat vor kurzem gesagt, dass Mercedes-Benz das Kundenerlebnis noch stärker in den Vordergrund stellen wird…

Der EQA bringt alles mit, was die Kunden von einem SUV erwarten: Mit der Reichweite von über 420 Kilometern ist der EQA vollkommen alltagstauglich und bringt all das mit, was wir in der erfolgreichen Kompaktwagenplattform ohnehin implementiert haben. Zum Beispiel unser intuitiv bedienbares MBUX-System und der Electric Intelligence auch beim Navigieren. Darüber hinaus kann der Kunde über den online Store aus dem Auto heraus zusätzliche Fahrzeugdienste bestellen. Damit stellen wir den Kunden und das Kundenerlebnis in den Vordergrund. (0:34)

8. Welche Zielgruppe steuern Sie mit dem EQA an?

Die Zielgruppe ist in erster Linie junge Familien und Singles in Städten und im urbanen Umfeld. Aber für viele wird der EQA das erste E-Auto überhaupt sein, das heißt, wir sprechen mit dem EQA eigentlich eine sehr breite Zielgruppe an. (0:13)

9. In welchen Märkten wird es den EQA geben und wie sieht Ihr Zeitplan aus?

Wir sind mitten im Hochlauf der Produktion und am 4. Februar kann der EQA bei den Händlern in Deutschland bestellt werden und wir rechnen im Frühjahr 2021 dann mit der Auslieferung. (0:10)

Abmoderation:

Jörg Bartels, Leiter Integration Gesamtfahrzeug bei der Mercedes-Benz AG im Interview. Er hat heute gemeinsam mit drei internationalen Influencern bei einer digitalen Weltpremiere den neuen vollelektrischen EQA vorgestellt. Der EQA ist nach dem EQC und dem EQV das dritte vollelektrische Fahrzeug der EQ-Modellreihe.

Pressekontakt:

Ansprechpartner: Mercedes-Benz, Katja Bott, 0711 17 75 841 Mercedes-Benz, Markus Nast, 0160 8680338 Mercedes-Benz, Christoph Sedlmayr, 0711 1791404 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/28486/4816878 OTS: Mercedes-Benz AG

Original-Content von: Mercedes-Benz AG, übermittelt durch news aktuell

Quelle: news aktuell GmbH

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