Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Die Fabrik, die wir heute einweihen, ist nichts anderes als ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens.“

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Quelle: ots.Audio

Sindelfingen (ots) – Mercedes hat in Sindelfingen die Autofabrik der Zukunft in Betrieb genommen: Die Factory 56 spart Energie und ist grüner, effizienter und digitaler als die bisherigen Fabriken BEITRAG MIT O-TÖNEN VON WINFRIED KRETSCHMANN UND OLA KÄLLENIUS

Anmoderation:

Nichts Geringeres als die Autofabrik der Zukunft hat Mercedes-Benz heute in Sindelfingen in Betrieb genommen. Auf 220.000 Quadratmetern Fläche – das entspricht 30 Fußballfeldern – bauen dort jetzt rund 1.000 Mitarbeiter die neue S-Klasse (Weltpremiere heute Nachmittag, 14 Uhr). In der „Factory 56“ wird in ausgewählten Fertigungsbereichen, den sogenannten TecLines, das klassische Fließband durch 400 „Fahrerlose Transportsysteme“ abgelöst, zum Beispiel zu Beginn des Inneneinbaus. Um einen Wechsel vom Fließ- in den Taktbetrieb zu ermöglich, wird lediglich der Fahrweg der Transportsysteme neu definiert. Dies macht unter anderem für automatisierte Tätigkeiten Sinn, beispielsweise beim Einbau des Glasschiebedachs. Damit gewinnt die hocheffiziente Montage in der Großserie an Flexibilität, erklärte Daimler-Chef Ola Källenius bei der Eröffnung:

O-Ton Ola Källenius

Factory 56, wie wir sie nennen, ist die Hightech-Fabrik der Zukunft. Vernetzt, Stichwirt Industrie 4.0. CO2-neutral – die neueste Anlagelagetechnik. Und natürlich gebaut für Spitzenqualität in der Autoproduktion. Das ist auch das, was unsere neue S-Klasse verdient. (0’20)

Trotz modernster Technik steht in der Factory 56 der Mensch nach wie vor im Mittelpunkt. Das Know-how, die Flexibilität und die hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg, gerade in Zeiten der Transformation und der Digitalisierung. Davon zeigte sich der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach der Besichtigung der nagelneuen Fabrik der Zukunft sichtlich begeistert:

O-Ton Winfried Kretschmann

Die Fabrik, die wir heute einweihen, ist nichts anderes als ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Wenn man durch das neue Werk geht oder gefahren wird, hat man das Gefühl: Hier hat es jemand wirklich ernst gemeint mit der Zukunft, hat Digitalisierung, Dekarbonisierung nicht irgendwo an bestehende Prozesse drangebastelt, sondern zu grundlegenden Prinzipien gemacht. Die vernetzte Fabrik, die grüne Produktion, das flexible Arbeiten. Darauf sind Sie, sehr geehrter Herr Källenius, Ihre Vorstandskolleginnen und -kollegen und die gesamte Daimler-Belegschaft, zu Recht stolz. (0’41)

Die Factory 56 ist voll vernetzt und hoch flexibel. Hier ist wirklich alles an Technik eingesetzt, was modern ist. Maschinen kommunizieren je nach Bedarf mit anderen Maschinen, aber auch mit Fahrzeugen oder mit Menschen. Und die ausgetauschten Daten bleiben nicht nur in der Factory 56, sondern fließen via Cloud auch in den Produktionsprozess in Fabriken in Peking oder Tuscaloosa ein.

O-Ton Ola Källenius

Ein Teil dieser Transformation ist Digitalisierung. Und ja, hier haben wir die Digitalisierung genutzt, um die Prozesse effizienter zu machen. Aber auch, um unseren Qualitätsanspruch zu steigern. Diese neuen Technologien geben uns Möglichkeiten, die wir früher nicht hatten. (0’17)

Doch nicht nur innerhalb der Fabrik findet eine Vernetzung statt. Ein wesentliches Merkmal der Factory 56 ist die 360 Grad-Vernetzung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Entwicklung und dem Design über die Lieferanten und die Produktion bis zu den Kunden. Im Austausch mit den Lieferanten kann die Anlieferung von Teilen weltweit digital nachverfolgt werden. Dieses Tracking und Tracing ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Abweichungen in der Lieferkette und damit eine schnellere Reaktion. Und mit dem Einsatz der Transportsysteme wird die Produktion auch deutlich flexibler. So können einzelne Montagebereiche ohne Eingreifen in die Gebäudestruktur erweitert werden. Die Technik der Factory 56 bleibt aber nicht nur dem Werk in Sindelfingen vorbehalten:

O-Ton Ola Källenius

Ab 2022 werden unsere Pkw und Vans in den weltweit mehr als 30 eigenen Werken der Mercedes-Benz AG CO2-neutral produziert. Die Factory 56 wird das von Beginn an tun. Es wird schneller, es ist produktiver, mit weniger Ressourceneinsatz. Das heißt, hier kann man fast schon von einem geschlossenen Kreislauf sprechen. Da nehmen wir wirtschaftliche Aspekte und ökologische Aspekte und heben sie auf die nächste Ebene. (0’29)

Abmoderation:

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Daimler-Chef Ola Källenius haben heute in Sindelfingen die Produktion in der Autofabrik der Zukunft gestartet. Die Factory 56 spart 40 Prozent Energie, 30 Prozent Wasser und es entsteht 50 Prozent weniger Abfall. Die neue Produktionsanlage ist grüner, effizienter und digitaler als bisherige Fabriken

Pressekontakt:

Mercedes-Benz, Jörg Howe, 0711 17 41341 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/28486/4695387 OTS: Mercedes-Benz

Original-Content von: Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell

Quelle: news aktuell GmbH

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