Daimler Trucks: E-Mobility Group startet Weltweite Initiative für Elektro-Lkw-Ladeinfrastruktur

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Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) – „eTruck Charging Initiative“ soll dazu beitragen, Lkw-Kunden den optimalen Einstieg in die E-Mobilität zu ermöglichen

Anmoderation:

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch! Daran zweifelt inzwischen kaum noch jemand. Im Pkw-Bereich hat die E-Mobilität längst Einzug gehalten, kein Hersteller, der seine Flotte nicht auf den Batterieantrieb trimmt. Und beim Lkw? Viele glauben, dass hier der E-Antrieb keinen Sinn macht. Zu groß, zu schwer, zu teuer. Falsch. Daimler Trucks beweist beispielsweise mit dem Mercedes-Benz eActros, dass E-Mobilität auch bei schweren Nutzfahrzeugen in der Praxis funktioniert. Seit 2018 ist der eActros im Rahmen einer „Innovationsflotte“ im intensiven Kundeneinsatz in Deutschland und der Schweiz unterwegs. Und dabei schneidet der Elektro- Truck sowohl bei Fahrern als auch bei den Spediteuren hervorragend ab, berichtet Gesa Reimelt, Leiterin E-Mobility Group Daimler Trucks & Buses:

O-Ton Gesa Reimelt

Die Kunden reagieren durchweg positiv weil gerade im urbanen Einsatz sind die Reichweiten, die wir derzeit anbieten durchaus ausreichend. Da sehen wir, dass die Routen gar nicht ganz ausgefahren werden so wie sie ausgefahren werden könnten. Das beläuft sich auf zwischen 80 und 150 Kilometern, obwohl wir 200 Kilometer Reichweite durchweg anbieten, auch im Winter, wo das Fahrzeug natürlich besonders beansprucht wird. Auch je nach Zuladung und Topografie erreichen wir im Schnitt diese 200 Kilometer. Und das ist für den urbanen Verteilerverkehr komplett ausreichend. (0:35)

Daimler Trucks belässt es aber nicht dabei, hochmoderne E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Für die Kunden ist es wichtig, dass die Elektro-Lkw genauso eingesetzt werden können, wie Verbrenner-Fahrzeuge. Deshalb startet die E-Mobility Group von Daimler Trucks & Buses jetzt eine weltweite Initiative für den Aufbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Lkw. Dabei bündeln die Hauptakteure, also der Hersteller Daimler Trucks, seine E-Lkw-Kunden, Stromnetzbetreiber, Energieversorger sowie Lade-Hardwarehersteller und Lade-Softwareanbieter ihre Kräfte und schaffen so die nötigen Lade-Voraussetzungen:

O-Ton Gesa Reimelt

Zu allererst schauen wir uns das Depotladen, also das Laden auf den Betriebshöfen an. Denn gerade bei diesen täglich planbaren Routen haben wir auch planbare Standzeiten, wir können also auch über Nacht laden. Hier ist es wichtig, die Betriebshöfe zu kennen, zu wissen, was für eine Leistung und Energie sie benötigen, um das Fahrzeug dort zu laden. Das ist der erste Schritt. Im zweiten Schritt schauen wir aber genauso, dass da, wo die Fahrzeuge beladen und entladen werden, wir auch dort Ladevorgänge ermöglichen können. Und in einem dritten Schritt ist natürlich auch der Ausbau zum Beispiel an Autobahnen oder Bundesstraßen wichtig, damit auch unplanbare Routen mit Elektromobilität abgedeckt werden können. (0:37)

Die „eTruck Charging Initiative“ soll dazu beitragen, den Lkw-Kunden den optimalen Einstieg in die E-Mobilität zu ermöglichen. Ganz wichtig ist dabei, erst einmal zu untersuchen, ob für den jeweiligen Kunden E-Lkw überhaupt Sinn machen:

O-Ton Gesa Reimelt

Das heißt, wir haben hier Routenanalysen, die wir uns anschauen, das geht über den gesamten Ladevorgang bis hin am Ende zur Wirtschaftlichkeit. Denn am Ende muss E-Mobilität sowohl für die Unternehmen als auch für die Kunden wirtschaftlich sein. Beim Kunden geht es da hauptsächlich um die Gesamtbetriebskosten und da haben wir eine Datenbank programmieren lassen, in der alle europäischen zur Verfügung stehenden Fördermittel reinfließen und ermittelt werden, damit der Kunde sich seine Gesamtbetriebskosten ausrechnen kann, um zu sehen: Elektromobilität kann sich auch darstellen. (0:33)

Abmoderation:

Eine Branche steht unter Strom. Die E-Mobility Group Daimler Trucks & Buses startet eine weltweite Initiative für die Elektro-Lkw-Ladeinfrastruktur. Und bis zum Jahr 2022 wird das Fahrzeugportfolio von Daimler Trucks & Buses in den Hauptabsatzregionen Europa, USA und Japan Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen.

Pressekontakt:

Daimler AG, Florian Martens, 0711 17 41525 Daimler AG, Peter Smodej, 711 17-5 32 30 all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/28486/4537384 OTS: Mercedes-Benz

Original-Content von: Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell

Quelle: news aktuell GmbH

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