Unimog und G-Klasse: Gipfeltreffen der Gelände-Giganten Auf dem Gelände des G-Class Experience Center zeigen die beiden Legenden, was Offroad alles möglich ist MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

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Quelle: ots.Audio

Graz (ots) –

Anmoderation:

Wohl dem Autohersteller, der in seinem aktuellen Portfolio ein Fahrzeug hat, das als Legende bezeichnet wird. Noch besser ist es, wenn es deren gleich zwei gibt. So wie Mercedes-Benz mit dem Unimog und der G-Klasse. Und wenn dann zu einem Event mit dem Namen „Unimog meets G-Klasse“ eingeladen wird, dann winkt ein echtes Abenteuer. Ort ist das nagelneue G-Class Experience Center in Graz. Der künstlich aufgeschüttete Berg bietet dort Berg- und Talfahrten mit bis 70 und 80 % Steigungen Und damit der Spaß auch ein bisschen Nervenkitzel bringt, gibt es Strecken mit verschiedenen Untergründen: vom losen Schotter über feinen Kies und festen Lehm über Wasserdurchfahrten bis zu Felskletter-Passagen. Hier also sollen Unimog und G-Klasse zeigen, dass sie im Gelände zur Höchstform auflaufen. Doch kann man zwei so unterschiedliche Fahrzeuge überhaupt miteinander vergleichen? Karsten Fuchs, im Unternehmen zuständig für die Special Trucks:

O-Ton Karsten Fuchs

Die Antwort heißt: ‚Ja‘ und ‚Nein‘. Auf der einen Seite sind natürlich beide Fahrzeuge in ihrer Klasse unerreicht in der Geländefähigkeit. Sie sind Ikonen seit Jahrzehnten: Die G-Klasse seit 40 Jahren, der Unimog schon seit über 70 Jahren. Und trotzdem sind sie natürlich sehr verschieden. (0:17)

Und weil wir schon beim knallgelben Unimog stehen, fängt die Testfahrt auch mit dem an. Beim Einstieg wird klar: Das ist ein Nutzfahrzeug, es geht ins Fahrerhaus ganz schön hoch. Aber das ist kein Vergleich zu dem, was den Unimog auf dem eigens aufgeschütteten Hügel erwartet:

O-Ton Karsten Fuchs

Jetzt fahren wir die 70 Prozent aufwärts. Das ist eine betonierte Steigung hier. Wir machen einen niedrigen Gang rein. Und Differenzialsperren zur Sicherheit, damit alle Räder stets Traktion behalten. Wir fahren etwas schräg an, das Fahrzeug neigt sich nach links zur Seite, sehr spektakulär. Mit ganz niedriger Drehzahl und trotzdem sehr viel Drehmoment geht’s jetzt bergauf. (0:23)

70 Prozent hört sich nicht nur viel an, es ist extrem. Aus dem Fahrerhaus heraus ist nur noch der Himmel zu sehen. Aber der Unimog klettert den Hang geradezu spielerisch hinauf. Möglich macht das der zuschaltbare Allradantrieb mit Längs- und Quersperren sowie acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgängen. Dieser „Master off the road“ bewältigt Steigungen bis zu 100 Prozent. Er kann sich bis zu 76 Prozent schräg legen und erreicht eine Watfähigkeit von bis zu einem Meter zwanzig. Spätestens jetzt wird klar, warum dieses Spezialfahrzeug überall dort zum Einsatz kommt, wo nichts mehr geht: auf verschneiten Autobahnen, bei der Bergung Verletzter im unwegsamen Gelände, bei Waldarbeiten auf tiefem Boden. Doch wer oben ist, muss auch wieder runter. Und da kann es einem schon etwas mulmig werden. Karsten Fuchs allerdings sitzt total entspannt am Steuer.

O-Ton Karsten Fuchs

Mit der Fußbremse bremsen muss man im Regelfall gar nicht. Es genügt einfach, jetzt gegen die Motorbremse zu fahren und so das Fahrzeug kontrolliert die 70 Prozent Steigung nach unten zu bewegen. (0:13)

Der Unimog kann wirklich alles, er schafft die 80-prozentige Steigung vorwärts und rückwärts, er kommt auf der glatten Betonpiste genauso zurecht wie mit Kies- oder Geröllstrecke. Seit 70 Jahren schon gibt es diesen Alleskönner und damit wird er schon 30 Jahre länger gebaut als die Mercedes-Benz G-Klasse. Die feiert in diesem Jahr aber auch schon 40. Geburtstag. Und auch sie muss jetzt zeigen, was im extrem anspruchsvollen Gelände alles möglich ist. Mit Kurt Tomberger, dem Leiter Projekte und Sonderfahrzeuge am Steuer, geht es auf Berg- und Talfahrt:

O-Ton Kurt Tomberger

Wir haben da eine Steigung, die ist 80 Prozent. Die G-Klasse fährt bis 100 Prozent. Theoretisch wäre noch ein bisschen mehr möglich, aber das ist immer eine Frage der Traktion. (0:11)

Scheinbar mühelos schafft die G-Klasse diese Steigung. Kurt Tomberger hält sogar mittendrin mal an. Möglich machen das der serienmäßige Leiterrahmen und drei 100-Prozent-Differenzialsperren. Mit der Geländeuntersetzung LOW RANGE kommt die G-Klasse nahezu überall durch. Ihre Steigfähigkeit beträgt bei entsprechendem Untergrund bis zu 100 Prozent, in Schräglagen von 35 Grad bleibt die G-Klasse fahrstabil und mit einer Wattiefe von 70 cm sind auch kleinere Wasserläufe ohne Schwierigkeiten durchfahrbar. Und genauso gut, wie wir hoch gekommen sind, bringt uns die G-Klasse auch wieder runter:

O-Ton Kurt Tomberger

Das ist jetzt eine Geröllstrecke mit losem Untergrund. Wir haben das ABS abgeschaltet, wenn wir Differenzialsperren haben. Das heißt, man kann einen Keil bremsen. Bei der neuen G-Klasse haben wir jetzt eine Offroad Kamera, damit man – in solchen Situationen – im Prinzip den Weg sieht, obwohl man quasi beim Rausschauen nichts mehr sehen kann. (0:22)

Rund eine halbe Stunde hat die Geländefahrt mit G-Klasse und Unimog gedauert. Spätestens jetzt ist klar, warum die beiden Ausnahmekönner weltweit eine eingeschworene Fangemeinde haben. Beide verfügen über höchste Robustheit und Langlebigkeit sowie über eine enorme Variantenvielfalt, mit der fast jeder Kundenwunsch erfüllt werden kann.

O-Ton Kurt Tomberger

Beides sind Spitzenprodukte für den Offroad. Die G-Klasse hat noch mehr Vorteile Onroad, vor allem die neue G-Klasse. (0:09)

Abmoderation:

Bei so viel Talent und Können ist es kein Wunder, dass Unimog und G-Klasse auch in Hollywood eine glänzende Figur machen: In den Blockbustern „Jurassic World“ und „Transformers: The Last Knight“ standen die zwei Ikonen sogar gemeinsam vor der Kamera.

Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz, Jenny Armbruster, 0711 17 77369 Mercedes-Benz, Henning Busch, 0711 17 58240 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

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Quelle: news aktuell GmbH

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