Das Auto der Zukunft ist elektrisch, automatisiert und vor allem – sicherer denn je!

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Quelle: ots.Audio

Sindelfingen (ots) –

Mercedes-Benz stellt mit dem Experimental-Sicherheits-Fahrzeug 2019 Sicherheitsinnovationen für das Zeitalter des automatisierten Fahrens vor

Anmoderation:

Es sind erschreckende Zahlen: Jedes Jahr sterben laut Weltgesundheitsorganisation über 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr, 50 Millionen werden Jahr für Jahr schwer verletzt, mit teilweise lebenslangen Folgen. Diese Zahlen machen deutlich: Auch in Zeiten moderner Fahrzeugtechnik und immer besser ausgebauter Infrastruktur ist es wichtiger denn je, intensiv an innovativen Technologien zur Fahrzeugsicherheit zu arbeiten. Für Mercedes-Benz als Erfinder des Automobils hat das Thema Sicherheit schon immer oberste Priorität und das wird auch in Zukunft so bleiben. Das beweist das neue „Experimental-Sicherheits-Fahrzeug“ ESF 2019, das in diesen Tagen in Sindelfingen erstmals Journalisten aus aller Welt gezeigt wurde. Das Fahrzeug zeigt zukunftsweisende Ideen, betont Dr. Thomas Hellmuth, Leiter Karosserie und Sicherheit bei Mercedes-Benz:

O-Ton Dr. Thomas Hellmuth

Mit dem neuen ESF 2019 zeigt Mercedes-Benz, an welchen Ideen wir aktuell arbeiten, an welchen Sicherheitskonzepten wir forschen und wie wir das Thema „Sicherheit“ weiter nach vorne bringen. Es gibt einen Ausblick auf die Veränderungen, die auf die Automobilindustrie zukommen, die in großem Maße durch autonomes Fahren und Elektromobilität verbunden sind. In manchen Aspekten ist das ESF 2019 dabei eine Vorschau auf Kommendes, eine Vision, in wieder anderen ein Diskussionsbeitrag, um das Thema „Sicherheit“ zu platzieren. Oder auch ein Beitrag, um kurz bevorstehende Serienthemen, die wir in den nächsten Fahrzeugen bringen, zu positionieren. (0:35)

Die Anforderungen an die Fahrzeugsicherheit werden sich angesichts der Megatrends Elektromobilität und automatisiertes Fahren künftig gravierend verändern. So erfordern beispielsweise die in einem vollautomatisierten Fahrzeug deutlich flexibleren Sitzpositionen ganz neue Konzepte für den Insassenschutz. Zudem muss ein selbstfahrendes Fahrzeug mit seinem Umfeld kommunizieren, damit andere Verkehrsteilnehmer intuitiv erkennen, was das Auto vorhat. Das ESF 2019 zeigt, wie eine Fahrzeug-Mensch-Kommunikation funktionieren könnte. Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Centerleiter Fahrzeugsicherheit, Betriebsfestigkeit und Korrosionsschutz, Mercedes-Benz Cars:

O-Ton Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Gerade wenn das Fahrzeug später einmal automatisiert oder vollautomatisiert unterwegs ist, erkennt man ja nicht sofort, was das Fahrzeug vorhat. Und deshalb wollen wir das Fahrzeug in Richtung eines kooperativen Verhaltens auch so ausstatten, dass Verkehrsteilnehmer erkennen können, welche Absicht das Fahrzeug hat. Einfach, um auch Vertrauen zu gewinnen. Und dafür haben wir an verschiedenen Stellen türkisfarbene Beleuchtung, die darstellen soll: Das Fahrzeug fährt automatisiert. Wir haben die Seitenblinker in türkisfarben und auch die Bremsleuchte. Und dann haben wir zusätzlich vorne im Kühlergrill ein großes Frontpanel, wo dann auch Symbole oder Zeichen dargestellt werden können, die dem Fußgänger oder dem Verkehrsteilnehmer zeigen, was jetzt gerade gemacht wird. (0:38)

Das ESF kommuniziert aber nicht nur mit seinem Umfeld, es passt gleichzeitig auf andere Verkehrsteilnehmer auf. Denn durch die erweiterte Sensorik, die für das automatisierte Fahren notwendig ist, kann das ESF seine Umgebung beobachten und vorzeitig Gefahrensituationen erkennen – selbst wenn es am Straßenrand parkt. Läuft zum Beispiel ein Kind zwischen zwei Autos einem Ball hinterher und nähert sich von der Seite ein anderes Fahrzeug, warnt es beide Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig zeigt sich das ESF während der Fahrt selbst als rücksichtsvoller Partner und signalisiert zum Beispiel einem anderen Fahrzeug, dass es auf die Autobahn einfädeln kann.Das ganzheitliche Sicherheitssystem des ESF 2019 umfasst darüber hinaus zahlreiche Innovationen für die Passagiere im Innenraum – beispielsweise neue Airbags und Gurt-Systeme. Denn in automatisiert fahrenden Autos werden wir künftig anders unterwegs sein – zum Beispiel entspannt zurückgelehnt. Dazu haben sich die Mercedes-Ingenieure einiges einfallen lassen.

O-Ton Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Wir haben einmal einen neuen Fahrerairbag. Der kommt zukünftig nicht mehr aus dem Lenkrad, sondern aus der Schalttafel, ähnlich wie so ein Beifahrerairbag und bietet damit für alle Fahrmodi den bestmöglichen Schutz. Das zweite Konzept ist ein neuer Seitenairbag, der flügelartig seitlich am Sitz montiert ist, sodass er sich immer mit dem Sitz mitdreht oder mitbewegt, der Insasse also immer eine optimale Position zu dem Bag hat. Und das dritte ist ein euer Airbag für die hinteren Insassen, das gibt es heute noch nicht für den Frontalcrash. Weil dort sitzen ja verschiedene Personen, Kinder, ältere Leute und so weiter, die möglicherweise sehr dicht am Airbag sind – und der muss sich ganz besonders sanft entfalten können. Und da haben wir ein ganz neues Konzept. (0:39)

Das ESF 2019 zeigt Ideen, mit denen Mercedes-Benz die Verkehrssicherheit im Zeitalter automatisierten Fahrens weiter erhöhen möchte. Fragt sich nur: Welche der zahlreichen zukunftsweisenden Innovationen finden am Ende den Weg in die Serienproduktion? Schließlich klingen einige der Sicherheitsfeatures doch sehr nach Zukunftsmusik – Professor Rodolfo Schöneburg kann hier auf die Erfahrung mit dem Experimental-Sicherheits-Fahrzeug von 2009 verweisen:

O-Ton Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Das 2009er Forschungsfahrzeug hatte ja auch weit über 20 Innovationen, davon sind heute – zehn Jahre später – so etwa 60 bis 70 Prozent in Serie. Das wird hier sicher ähnlich sein, das ist auch unser Ziel, dass wir durchaus Ideen zeigen, die relativ seriennah sind, auf der anderen Seite aber auch Ideen zeigen, die weit in die Zukunft reichen. Und die auch Diskussionen anregen, auch möglicherweise mit dem Gesetzgeber, weil viele Dinge ja erst einmal in Recht umgesetzt werden. müssen Und an der Stelle wollen wir mit diesem Forschungsfahrzeug durchaus auch ein Zeichen setzen. (0:29)

Abmoderation:

Elektrisch, automatisiert und vor allem – sicherer denn je! Die Sicherheitsexperten von Mercedes-Benz haben in diesen Tagen in Sindelfingen mit dem neuen „Experimental-Sicherheits-Fahrzeug“ ESF 2019 gezeigt, wie die Sicherheit der Mobilität der Zukunft aussehen könnte. Der breiten Öffentlichkeit zeigt sich das visionäre Fahrzeugkonzept dann auf der Internationalen Automobil-Ausstellung im September in Frankfurt.

Pressekontakt: Mercedes-Benz: Uta Trick-Schwark, 0711 17 40679 Mercedes-Benz: Katharina Becker, 711 17 93271 all4radio: Hannes Brühl, 0711 3277759 0

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Quelle: news aktuell GmbH

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