Pakete werden in Zukunft im Elektro-Van an die Haustüre geliefert und der Elektriker kommt laut- und emissionslos zur Heizungswartung

Quelle: ots.Audio

Hamburg (ots) –

Mercedes-Benz präsentiert in Hamburg den eVito und den eSprinter sowie den Concept Sprinter F-CELL, der Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu einem Plug-in-Hybrid verbindet

MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

Anmoderation:

Der Online-Handel boomt wie nie zuvor und er wird weiterwachsen. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel schätzt, dass in diesem Jahr in Deutschland der Onlineumsatz rund 64 Milliarden betragen wird, ein Zuwachs von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist ja auch wirklich bequem, im Internet zu bestellen und sich Kleider, Bücher oder CDs direkt nach Hause liefern zu lassen. Allerdings wächst damit auch der innerstädtische Lieferverkehr und es steigt die Schadstoffbelastung in unseren Städten. Dass es auch ganz ohne Abgase geht, das zeigt Mercedes-Benz gerade internationalen Journalisten bei der Fahrvorstellung der beiden batterieelektrischen Transporter eVito und eSprinter in Hamburg. Wilfried Porth, als Daimler Vorstand zuständig für die Mercedes-Benz Transportersparte zur Elektrostrategie des Transporter-Bereichs:

O-Ton Wilfried Porth

Tatsächlich hat Mercedes-Benz Vans die langfristige Bedeutung und die Chancen der Elektromobilität schon früh erkannt. 2011 haben wir mit dem Vito E-CELL als Erster überhaupt elektrische Transporter in Kleinserie auf den Markt und zum Kunden gebracht. Dieser frühe Start hat zu wichtigen Erkenntnissen geführt: Wir haben gesehen, wie wir ein solches Fahrzeug noch besser machen können, wir konnten mögliche Einsatzarten überprüfen und wir konnten Rückschlüsse für einen ganzheitlichen Ansatz inklusive der notwendigen Infrastruktur ziehen. (0:31)

Für die Kunden müssen die neuen eVans aber genauso effizient, wirtschaftlich, flexibel und jederzeit verlässlich sein, wie die bisher eingesetzten Transporter. Batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge werden im Betriebsalltag eines Fuhrparks an den gleichen Parametern gemessen wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb, betont Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans:

O-Ton Volker Mornhinweg

Damit Elektromobilität in der Breite Erfolg hat, müssen wir den Unternehmen eine Lösung anbieten, die Effizient und wirtschaftlich sinnvoll ist – also die volle Transportleistung bringen. Und wir müssen natürlich gewährleisten, dass unsere elektrischen Vans ein echter Arbeitsplatz mit Stern ist. Aber auch das sagen wir klar: E-Mobilität ist nicht für jedes Unternehmen sinnvoll. Zu große Reichweiten bedeuten zu große Batterien und das ist, zumindest nach aktuellem Stand der Technik, für unsere Kunden wirtschaftlich nicht darstellbar. (0:36)

Schon jetzt kann der eVito bestellt werden, im September werden die ersten Kundenfahrzeuge ausgeliefert. Der eSprinter folgt dann im kommenden Jahr. Dass das neue Modellangebot mit dem eVito und dem eSprinter die Erwartungen der Kunden erfüllt, zeigt das große Interesse an dieser neuen Form der Mobilität schon im Vorfeld der Markteinführung. Die positive Kundenresonanz ist an der starken Nutzung der eVAN Ready App abzulesen, mit der online getestet werden kann, ob batterieelektrische Modelle im eigenen Fuhrpark Sinn machen:

O-Ton Volker Mornhinweg

Wir helfen unserem Kunden deshalb genau herauszufinden, ob Elektromobilität das Richtige für sie ist. Durch eine ergebnisoffene Beratung bei der alle Faktoren abgewogen werden, zum Beispiel welches unserer Modelle am besten zum Einsatz passt. (0:17)

In Hamburg zeigt Mercedes-Benz Vans auch, dass das Unternehmen in Punkte Elektromobilität noch viel mehr vorhat. So wurde dort den Journalisten erstmals ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle präsentiert. Der Concept Sprinter F-CELL zeigt am Beispiel eines teilintegrierten Reisemobils die Vorteile einer Brennstoffzelle:

O-Ton Volker Mornhinweg

Warum ausgerechnet eine Reisemobil? Ganz einfach: Wir wollten ihnen ein Beispiel für elektrisches Fahren bei Mercedes-Benz Vans zeigen, dass vielleicht auf den ersten Blick überrascht aber auch zeigt, wie wir umfassend Elektromobilität denken. Die Integration des Tanks in den Unterbau, die Positionierung der Brennstoffzelle in den Vorbau und der Heckantrieb ermöglichen bei der Gestaltung des Innenraums maximale Freiheit. Die Brennstoffzelle funktioniert als Antrieb und Generator in einem. Sie müssen also im Wald nicht erst nach einer Campingsäule suchen, wenn sie sich einen Kaffee kochen wollen. Das geht auch anders. (0:41)

Abmoderation:

Der Brennstoffzellenantrieb eignet sich aber auch für andere Einsatzzwecke wie beispielsweise längere Kurierfahrten oder für Kleinbusse im interurbanen Betrieb. Das Concept Sprinter F-CELL verbindet Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu einem Plug-in-Hybrid. Die drei Tanks im Unterbau speichern insgesamt 4,5 Kilogramm Wasserstoff und ermöglichen so eine Reichweite von rund 300 Kilometern. Ist eine höhere Reichweite gefragt, kann ein weiterer Tank im Heckbereich ergänzt werden, was die Reichweite auf bis zu 530 Kilometer steigert.

Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz Vans, Oliver Fenzl 0711 17- 45464 Florian Hofmann 0711 17-46643 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

Original-Content von: Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell

Quelle: news aktuell GmbH

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