Hartmut Schick: „Wir können in Summe sagen: gutes Jahr, gute Produkte und gutes Ergebnis!“ Daimler Bus-Sparte blickt positiv auf 2017 zurück: deutlicher Absatzanstieg, Gewinn auf hohem Vorjahresniveau

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Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) –

Anmoderation:

Daimler Buses hat im Jahr 2017 seine uneingeschränkte Marktführerschaft in seinen wichtigsten Kernmärkten behauptet. Wie beim heutigen (05.03.) Jahrespressegespräch in Stuttgart bekannt gegeben wurde, konnte die Daimler Bus-Sparte 2017 weltweit 28.700 Busse und Fahrgestelle absetzen. Der Umsatz des Geschäftsfelds stieg um vier Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) lag mit 243 Millionen Euro auf dem Niveau der hohen Vorjahreswerte. In Stuttgart wurde heute aber nicht nur über nackte Zahlen gesprochen, die Journalisten aus ganz Europa konnten sich erstmals ein detailliertes Bild über die Serienversion des vollelektrisch angetriebenen Stadtbusses Mercedes-Benz Citaro machen. Erste Exemplare davon werden ab Ende des Jahres in den Kundeneinsatz gehen und eine neue Ära im öffentlichen Personennahverkehr einläuten. Wir haben uns am Rande des Jahrespressegesprächs mit Hartmut Schick, dem Leiter Daimler Buses über das Geschäftsjahr 2017, die wichtigsten Märkte sowie die angekündigte Produktoffensive seines Unternehmens unterhalten.

1. Herr Schick, 2017 war für Daimler Buses ein sehr positives Geschäftsjahr. Wie sind Sie mit der Bilanz zufrieden? Wir sind sehr zufrieden. Wir haben unseren Absatz deutlich um neun Prozent steigern können. Wir haben unseren Umsatz gesteigert und das Ergebnis ist, mit 243 Millionen, auf dem Niveau des Vorjahres geblieben, obwohl wir sehr viele Gegenwinde von Währungen hatten. Deshalb, glaube ich, kann man in Summe sagen: gutes Jahr, gute Produkte und ein gutes Ergebnis. (0:20)

2. Worauf sind die erfreulichen Zahlen insbesondere zurückzuführen? Das Wichtigste ist, dass wir in den letzten Jahren sukzessive aus einer Position der Stärke heraus in neue Produkte investiert haben, die heute auf der Straße sind, die deutlich kraftstoffeffizienter sind, die sauberer und umweltfreundlicher sind. Das zweite Thema ist, wir haben auch die Kraft gehabt, in neue Geschäfte zum Thema Digitalisierung, automatisiertes Fahren und elektrische Antriebe zu investieren. Dieses Package zusammen genommen hat uns auf einen ganz guten Weg gesetzt. (0:28)

3. Welches waren und sind denn die wichtigsten Märkte für Daimler Buses? Europa war auf einem sehr guten Niveau. Die Türkei ging sehr stark zurück. Was aber erfreulich gut gelaufen ist war Lateinamerika und hier kann man Brasilien herausheben. Wir haben 50 Prozent mehr verkauft in Brasilien, natürlich auf einem niedrigen Niveau, aber dieses zusammen hat uns eben dieses Absatzwachstum beschert. (0:21)

4. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das laufende Geschäftsjahr? Wir gehen davon aus, dass Lateinamerika weiter wächst, wir gehen davon aus, dass Mexiko auf einem guten Niveau bleibt und auch Westeuropa. Da haben wir uns vorgenommen, wieder deutlich in Absatz und Umsatz zu wachsen und auch das Ergebnis, den EBIT, deutlich zu steigern. (0:14)

5. 2018 wird ohnehin ein besonderes Jahr für Daimler Buses. Sie haben heute den vollelektrisch angetriebenen Stadtbus Mercedes-Benz Citaro präsentiert, der bereits Ende des Jahres in Kundenhand geht. Was bedeutet dieses Fahrzeug für die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs? Wir werden den ersten vollelektrischen Bus mit Stern dieses Jahr auf die Straße bringen. Ganz wichtig: Wir haben uns sehr viel Zeit genommen, um dieses Fahrzeug so zu entwickeln, dass die Kunden auch Mercedes-Qualität erleben können und auch die Zuverlässigkeit. Wir waren zwei Mal im Winter bei minus 15 Grad in Finnland, wir waren zwei Mal im heißen Sommer in Spanien, um wirklich alles auszutesten. Mit dem gesamten Package an neuen Technologien, auch zur Heizung und Kühlung, Klimatisierung, glauben wir, dass das das beste Package ist und der beste elektrische Stadtbus, den es gibt. (0:36)

6. Sie arbeiten aber nicht nur mit Hochdruck am vollelektrischen Stadtbus. Daimler Buses wird bis 2020 Investitionen von 200 Millionen Euro in Zukunftsthemen tätigen. Wie sieht Ihre Strategie hier konkret aus? Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahr 2020 in die ganzen CASE-Themen 200 Millionen Euro zu investieren. Das ist einmal Connectivity: Dort werden wir durch Verbinden der Fahrzeuge und der Fahrer mit unseren Systemen die Fahrzeuge noch effizienter machen und der Kunde wird noch mehr Erfolg haben. Bei Automatisierung werden wir den teilautomatisierten Bus, den wir vor zwei Jahren vorgestellt haben, zur Serienreife weiterentwickeln. Wir hatten über das E gesprochen, Elektromobilität und auch On-Demand-Transport: Da haben wir zum Beispiel eine Beteiligung an einem kleinen Start-Up genommen, um auch in diesem Feld zu lernen. Und so können wir insgesamt sagen, sind wir in den ganzen Zukunftsthemen mit guten Investments gut aufgestellt. (0:44)

7. Das war heute Ihr letztes Jahrespressegespräch in der Funktion als Leiter Daimler Buses. Ab April werden Sie neuer Leiter von Daimler Trucks Asia. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf Ihre neue Aufgabe? Insgesamt ist es so bei Daimler, dass es international, in Deutschland und außerhalb, sehr viele tolle Aufgaben gibt. Ich bin sehr glücklich, dass Till Oberwörder mein Nachfolger wird. Wir kennen uns sehr lange und ich glaube, da werden wir sehr viel Kontinuität sehen, aber auch neue Ideen, und so muss es auch sein. (0:17)

Abmoderation:

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses, zum erfreulichen Geschäftsjahr 2017, den Aussichten für das laufende Jahr sowie den Zukunftsstrategien des führenden Busherstellers.

Pressekontakt: Ansprechpartner: Daimler AG, Florian Martens, 0711 17 41525 Daimler AG, Susanne Lenz, 0711 17 41526 all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Original-Content von: Daimler AG, übermittelt durch news aktuell

Quelle: news aktuell GmbH

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