Daimler stellt Weichen für nachhaltiges Wachstum in China – 95 Prozent der Belegschaft in China sind lokale Kräfte – deutsche Fachkräfte bilden vor Ort aus – MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) –

Anmoderation:

Smog, Lärm, Menschenmassen – für viele ist die erste Chinareise erstmal ein Kulturschock. Nicht so für Ruby Wigena aus Sindelfingen. Die 31-jährige ist seit 2012 als Ingenieurin für Daimler in China tätig. Damit ist sie eine von vielen hundert Expats, die jährlich für den Stuttgarter Automobilhersteller ins Reich der Mitte ziehen. China als Wachstumsmarkt Nummer Eins und größter Automarkt der Welt, hat sich in den vergangenen Jahren auch zum wichtigsten Markt für Mercedes-Benz Cars entwickelt. Für Ruby Wigena war genau das ein großer Anreiz um hier zu arbeiten, wie sie heute beim Daimler-Pressegespräch zum größten Wachstumsmarkt China berichtet:

O-Ton Ruby Wigena

China, gerade 2012 und auch jetzt noch, ist ein enorm wachsender Markt, da dabei zu sein, in der aktuellen Zeit, ist extrem spannend. Für mich war das aber natürlich auch die Möglichkeit etwas zu bewegen, etwas zu beeinflussen und auch mein Wissen dort an die sehr vielen jungen Kollegen weiterzugeben. Das war für mich die Hauptmotivation nach China zu geben.

Mit dem internationalen Austausch und Wissenstransfer sichert Daimler in China das künftige Wachstum des Konzerns. Alleine in diesem Jahr sind rund 580 Mitarbeiter für einen Auslandseinsatz ins Reich der Mitte umgezogen, um den lokalen Mitarbeitern die globalen Mercedes-Benz Qualitätsstandards zu vermitteln. Dazu Man Jing, Daimler-Personalchefin für China:

O-Ton Man Jing

95 Prozent der Mitarbeiter sind lokale Mitarbeiter. Für mich ist wichtig zu sehen, die die richtigen Kompetenzen haben, um unsere Mercedes-Fahrzeuge an den chinesischen Kunden zu bringen. Dafür brauchen wir wirklich gute Expats, denn die haben das Know-how und das Verständnis über unsere Produkte und die Prozesse, um das ganze abzuwickeln. Und diese Kenntnisse müssen an unsere chinesischen Mitarbeiter vermittelt und übertragen werden. (0:32)

Damit irgendwann immer weniger Expats nach China umziehen müssen, investiert Daimler zunehmend in die Aus- und Weiterbildung lokaler Kräfte: vom Azubi bis zum Manager. Bereits seit zehn Jahren bildet das Unternehmen in China nach dem dualen System aus, sodass inzwischen mehr als 4.000 junge Talente ihre Lehre absolviert haben. Die Weichen für nachhaltiges Wachstum in China sind damit gestellt, sagt Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth:

O-Ton Wilfried Porth

Es bietet Chancen für die chinesischen Mitarbeiter Verantwortung zu übernehmen. Insgesamt werden wir aber weiterhin noch eine signifikante Anzahl von Expats haben. Das heißt es gibt auch weiterhin Chancen für deutsche Mitarbeiter sich international zu betätigen.

Die Ingenieurin Ruby Wigena kann jedem ihrer Kollegen nur empfehlen an einem Auslandsprogramm wie dem von Daimler teilzunehmen. Sie wird noch ein Jahr in China bleiben, hat aber schon jetzt vieles für sich dazugelernt – gerade was die interkulturelle Kompetenz angeht:

O-Ton Ruby Wigena

Man kann nicht alles immer planen. Vor allem nicht in China. Das hilft mir weiter auch einfach mal zu sagen: ok, das klappt jetzt einfach nicht so wie geplant. Man ist viel flexibler und das haben mir die Chinesen auch wirklich beigebracht. (0:15)

Abmoderation:

Der chinesische Markt wächst und wächst. Seit 2015 ist China auch der wichtigste Markt für Mercedes-Benz Cars. Mit Aus- und Weiterbildung der lokalen Mitarbeiter sichert das Unternehmen das künftige Wachstum im größten Automarkt der Welt.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Ansprechpartner: Daimler AG, Oliver Wihofski, 0711 1740650 all4radio, Claudia Ingelmann, 0711 3277759 0

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