smart-Chefin Dr. Annette Winkler: „Die Idee ist, dass man sich ein Paket direkt in den smart liefern lassen kann. Dieses lästige zur Post gehen, wenn ich nicht zuhause bin, entfällt.“

Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) –

Gemeinsam mit DHL testet smart ab September die Paketzustellung direkt in den Kofferraum INTERVIEW

Anmoderation:

Wer hat das nicht schon selbst erlebt: Ware im Internet bestellt, schon nach drei Tagen kommt die Mail, Ware wird morgen geliefert, doch der Paketdienst kommt leider nicht zur angekündigten Zeit sondern mitten am Tag, wo unsereiner auf der Arbeit ist. Das wird in Zukunft viel, viel besser – zumindest für smart-Fahrer. Der pfiffige Kleinwagenhersteller testet gemeinsam mit DHL nämlich im Herbst eine revolutionäre Dienstleistung: „smart ready to drop“, sprich, das Paket wird vom Zusteller einfach in den smart gelegt. Wie das Ganze funktioniert, warum sich ein Autohersteller Gedanken um die Pakete seiner Kunden macht und wie es zu der Idee kam, erläutert smart-Chefin Dr. Annette Winkler im Interview:

1. Frage: Frau Dr. Winkler, welche Philosophie verfolgen Sie mit „smart ready to drop“?

Die Idee von ready to drop ist, dass man sich in den smart in ein Paket liefern lassen kann, das heißt, dieses lästige wenn ich nicht zuhause war, muss ich zur Post oder zum Lieblingsnachbarn, entfällt. Ein riesengroßer Nutzen für unsere Kunden. (0:17)

2. Frage: Und wie funktioniert das Ganze?

Es ist kinderleicht. Sie geben einfach zu Ihrer Bestellung eine TAN ein, das kennt man aus dem Online-Banking, das schafft ja auch Vertrauen, da es jeder schon kennt, damit kriegt der DHL-Fahrer die TAN auf sein Smartphone geschickt und kann damit das Fahrzeug einmalig orten, einmalig öffnen und einmalig verschließen. Er kann das also alles nur einmal. Das genau reicht, damit Sie ihr Päckchen morgen in Ihrem smart finden. Wenn Sie dann mit Ihrem Schlüssel aufmachen, ist das Päckchen drin. (0:31)

3. Frage: Sie haben in der Pressekonferenz heute darauf hingewiesen, dass der technische Aufwand gar nicht so groß ist, weil Sie auf vorhandene Technik zurückgreifen können?

Zunächst mal haben wir festgestellt, dass wir über car2go, die perfekte Technik dafür haben, ein Auto orten, öffnen und schließen zu können. Und genau das brauchen Sie. Mit dieser Idee haben wir gespielt. smart hatte immer diese Kultur bestehendes zu hinterfragen, neue Ideen reinzubringen und schnell und einfach umzusetzen. Und genau das ist uns, finde ich, in einer grandiosen Leistung unseres jungen Teams gelungen. (0:30)

4. Frage: Der erste Test ist in Stuttgart mit 30 Testpersonen gelaufen. Und Sie waren eine davon. Wie war das?

Ich kann es am besten damit beschreiben: Wenn Sie morgens an Ihren Kofferraum gegangen sind und da liegt ein Päckchen drin, ist das immer ein bisschen wie Weihnachten. Große Freude. Ihnen ist Zeit ersparen geblieben, der DHL-Fahrer konnte nachts anfahren, wenn die Straßen leerer sind, das heißt der war viel entspannter, und die Stadt wird auch entlastet, weil nachts weniger Verkehr ist. Es geht auch schneller, es ist weniger CO2, was da verbraucht wird, es ist für alle Beteiligten einfach ein Mehrgewinn. (0:31)

5. Frage: Warum passt diese Dienstleistung so optimal zu den smart-Fahrern?

Die sind mit Ihren Smartphones unterwegs, extrem online, Sales-affin, das heißt, viele kaufen auch zunehmend ein. Nicht zu vernachlässigend, der Vorteil, smart stehen sehr häufig auch auf der Straße. Deshalb kauft man ihn ja, weil man immer einen Parkplatz findet. Unter anderem kauft man ihn deshalb und ein Auto in der Garage, da wird die Zulieferung natürlich schwierig. Es sind ja auch viele Wettbewerber an dieser Idee dran. Bis jetzt ist keiner so schnell und so weit wie wir. Es wird sicher auch für viele andere kommen, was ja auch toll und gut ist, aber wir glauben, es passt zu unserer Marke besonders gut. (0:33)

6. Frage: Es wird weitere Tests geben. Wo und wie sind diese Tests geplant?

Wir rufen förmlich auf, in Stuttgart, in Köln-Bonn und in Berlin, das werden die ersten Städte sein, weitere sollen danach folgen. In jeder Stadt sind einige hundert Teilnehmer möglich, für die wird es auch kostenlos nachgerüstet in den 451, wie wir ihn nennen, den Vorgänger-smart, mit dem ja noch sehr viele rumfahren. Natürlich ist es im neuen smart möglich. Jeder der am Anfang mitmacht, von dem erwarten wir auch, dass er sich ein bisschen begeistert, das mit uns weiter zu entwickeln aber es ist für Ihn kostenlos. (0:29)

7. Frage: Sie haben sich die Entwicklung und Umsetzung kreativer Projekte rund um die urbane Mobilität auf die Fahne geschrieben. Das heißt, es kommt noch mehr?

Sie können mit diesen Funktionalitäten ein Auto orten, öffnen und schließen und gegebenenfalls auch jemandem erlauben wegzufahren, unendliche Services noch damit verbinden. Das ist etwas, was wir unseren Kunden auch sagen werden, wenn wir diesen Beta-Launch machen: Wenn du jetzt anfängst mit ready to drop, kannst du hinterher auch sicher noch weitere Services bekommen, die das Leben in der Stadt einfacher, fröhlicher, besser machen. Wir werden noch lange nicht aufhören, unsere Kunden mit neuen Ideen zu überraschen. (0:35)

Abmoderation:

smart-Chefin Dr. Annette Winkler im Exklusiv-Interview. smart wird gemeinsam mit DHL eine innovative Dienstleistung anbieten: „smart ready to drop“. Im Herbst läuft erst einmal in Stuttgart ein Betatest, einige Monate später folgen Köln-Bonn und Berlin. Insgesamt soll das Angebot, dass smart-Fahrer ihre bestellten Pakete vom Zusteller direkt in den Kofferraum gelegt bekommen, in weiteren deutschen Großstädten realisiert werden.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: smart, Joachim Franz Kutscher, 0711 17 96924 smart, Khanh-Binh Le, 0711 17 76477 smart, Willem Spelten, 0711 17 75847 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

Quelle: news aktuell GmbH

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