Roger Federer: „Der MercedesCup ist eine ideale Vorbereitung für Wimbledon“

Quelle: ots.Audio

Stuttgart (ots) –

Dem Weltranglisten-Dritten bereitet Foto-Shooting im Mercedes-Benz Classic Center sichtlich Vergnügen

INTERVIEW MIT ROGER FEDERER

Anmoderation:

Er ist der Zuschauermagnet beim diesjährigen MercedesCup in Stuttgart: Roger Federer. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger tritt dieses Jahr zum ersten Mal beim traditionellen ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof-Turnier an und sorgte für einen regelrechten Tennis-Hype in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Aufgrund des Ansturms auf die Tickets wurde am Centre Court sogar eine Zusatztribüne für weitere 1.500 Zuschauer errichtet. Bevor Roger Federer ins Turnier starten gestartet ist, stand für den Weltranglisten-Dritten am Dienstag (7.6.2016) noch eine kleine „Zeitreise“ auf dem Programm. Bei einem Foto-Shooting im Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach posierte der Weltstar aus der Schweiz vor einem schwarzen Mercedes 170 DS aus dem Jahr 1953. Und zwar im passenden Tennis-Outfit aus den 1950er Jahren: lange weiße Hose, weißer Pullover mit V-Ausschnitt und ein fast schon antiker Tennisschläger aus Holz. Wir haben uns am Rande des Foto-Shootings mit Roger Federer unterhalten.

1. Herr Federer, das war ein ziemlich ungewöhnliches Foto-Shooting in Tennisklamotten aus den 1950er Jahren. Was verbinden Sie mit dieser Zeit und kommt auch so etwas wie Nostalgie auf? Die Zeiten vergisst man leider fast ein bisschen zu sehr. Man redet vor allem von den modernen Stadien, die heute explosiv und aggressiv bespielt werden, also wie man sich bewegt. Früher war alles sehr normal, ruhig, weiß und klassisch. Diese Zeiten waren sehr, sehr schön und chic, elegant. Und die Tennisspieler waren früher noch Amateure und keine Profis. Da hat sich im Tennis jetzt sehr viel getan. (0:25)

2. Könnten Sie sich eigentlich vorstellen, auch heute noch in historischen Tennis-Outfits und mit alten Holzschlägern zu spielen? Ich könnte es mir ehrlich gesagt vorstellen. Wir würden nicht bei 40 Grad spielen, dazumal haben sie sich zum Beispiel bei den Seitenwechseln nicht hingesetzt, da ist man nur gestanden. Das waren noch andere Regeln. Auch Holzschläger kann ich mir gut vorstellen, weil ich auch selber noch viel Slice spiele, und ich spiele von der Idee her noch von der alten Schule inspiriert. Und wenn man den Schläger in die Hand nimmt, automatisch hat man den Hammer-Grip, dass man vorne die Rückhand mit dem gleichen Griff spielen kann, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Aber klar, der Pulli beißt schon. Und von der Seite würde ich wohl ziemlich viel schwitzen jetzt. (0:39)

3. Inwiefern ist so ein Shooting eine willkommene Abwechslung vom stressigen Turnieralltag? Ja, es macht Spaß, vor allem die kürzeren manchmal. Das war jetzt nur eine Stunde, das war kein Ding, hat viel Spaß gemacht. Wichtig ist eben auch, wo und wofür wir es machen und wie das Team ist. Hier habe ich das Gefühl, es hat gut gepasst. Wir waren ein bisschen unter Zeitdruck, weil ich in einem Turnier bin. Dann war die Idee, dass wir das schnell hinter uns bringen. Aber auch dass wir effizient und sehr gut zusammenarbeiten. Das ist uns gelungen. Ich hoffe, dass das Resultat gut ist, dass die Bilder gut rauskommen und dass natürlich Mercedes zufrieden ist. (0:33)

4. In den letzten etwa 70 Jahren hat sich sowohl im Tennisbereich als auch im Automobilbereich eine ganze Menge entwickelt. Was denken Sie, wohin die Reise in den nächsten Jahren noch gehen wird? Ich habe noch Mühe, mir das vorzustellen. Ich glaube zwar, dass es bei der Effizienz der Motoren einen großen Schritt geben wird, auch beim Design innerhalb des Autos wird sich viel tun. Beim Äußeren ist es schwer, sich vorzustellen, dass die Autos noch schöner und besser werden. Aber das kommt sicher auch noch. Vielleicht kommen völlig neue Farben, neue Farbmixe, die man machen kann, ich glaube, da wird auch noch mehr kommen. Beim Tennisoutfit kann ich das nicht beurteilen. Aber wir sind da schon durch viele Zeitreisen gegangen, hier in diesem Outfit, dann Baggy Pants, mehr der Basketball-Look, dann wieder mehr kürzere Shorts, enger, angeschnittener wie heute, wir sind mehr designmäßig unterwegs. Und in dem wird es mehr oder weniger bleiben. (0:48)

5. Welchen Eindruck haben Sie von der Anlage? Der Platz spielt sich sehr ähnlich wie Wimbledon. Daher ist es eine ideale Vorbereitung für Wimbledon. Darum kommen wohl auch viele Topspieler nach Stuttgart. Ich finde das Gelände sehr schön, der Club ist wunderbar, die Leute sehen entspannt aus, machen mehr als nur Tennisspielen, sie gehen herum, genießen das Essen, trinken etwas. Ich habe das Gefühl, dass es eine tolle Woche wird. (0:24)

6. Sie sind seit 2014 Mercedes-Benz Markenbotschafter. Was bedeutet Ihnen dieses Engagement? Ich bin natürlich sehr stolz, Markenbotschafter für Mercedes sein zu dürfen. Mercedes hat ein unglaubliches Image, also die Geschichte natürlich. Und auch im Tennis. Sie sind schon lange im Tennisbereich dabei und ich war immer sehr stolz, wenn Mercedes uns herumchauffiert hat und offizieller Sponsor der Tour war. Jetzt selbst Botschafter zu sein ist große Klasse und ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der Zukunft. Ich fahre selber natürlich fast schon alle Mercedes-Modelle und habe immer wieder Spaß daran, hinter dem Steuer zu sitzen. (0:35)

Abmoderation:

Roger Federer über seinen ersten Auftritt beim traditionellen MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof.

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Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz, Claudia Merzbach, 0711 17 95379 all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Quelle: news aktuell GmbH

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