„In vier Kontinenten eine Produktion anlaufen zu lassen ist eine Herausforderung!“ – Daimler-Personalvorstand Winfried Porth im Interview zum Serienstart der neuen Mercedes-Benz C-Klasse in Bremen

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Quelle: ots.Audio

Bremen (ots) –

INTERVIEW

Anmoderation:

Kameras, Blitzlichter und viele glänzende Augen… Im Mercedes-Benz Werk Bremen ist heute Vormittag die erste neue C-Klasse vom Band gelaufen. Und Mitarbeiter aus vier Kontinenten waren dabei. Denn erstmals wird eine C-Klasse an vier Standorten auf vier Kontinenten produziert: In Bremen, East London in Südafrika, Peking und im amerikanischen Tuscaloosa. Mit dem Produktionsstart schreibt das Unternehmen die Erfolgsgeschichte in seiner volumenstärksten Baureihe fort. Insgesamt wurden bis heute mehr als 8,5 Millionen Fahrzeuge der C-Klasse ausgeliefert. Am Rand der Veranstaltung haben wir uns mit Winfried Porth unterhalten, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für das Ressort Personal, und Arbeitsdirektor des Unternehmens.

1. Frage: Herr Porth, die erste C-Klasse ist heute Mittag in Bremen vom Band gerollt. Wie wichtig ist dieser Produktionsstart für Ihr Unternehmen? Bei der C-Klasse handelt es sich um unser sehr erfolgreiches Volumenmodell. Und dort den Nachfolger vorzustellen, hat für uns eine Riesen-Bedeutung. Vor allem auf vier Kontinenten fast gleichzeitig. Das ist eine Herausforderung für die Mannschaft, und wie die die Aufgabe aufgenommen hat und mit Energie vorantreibt, ist wirklich toll zu sehen. (0:20)

2. Frage: Sie produzieren an vier Standorten und auf vier Kontinenten. Warum ist das notwendig? Wir müssen viel näher bei den Kunden produzieren. Wir müssen auch Wertschöpfung international darstellen und da ist es natürlich toll, dass wir mit der C-Klasse sowohl in Nordamerika als auch in Asien, Südafrika und Deutschland die Autos alle gleichzeitig haben, denn die Kunden sind immer gut informiert. Die wollen die Autos immer gleichzeitig haben. Deswegen ist das unheimlich wichtig für uns. Ein toller Tag! (0:23)

3. Frage: Die Produktion in Deutschland ist in Bremen angelaufen. Bremen ist „Kompetenzzentrum“. Was bedeutet das? Ich habe ja eigene Erfahrungen aus Südafrika, als ich die erste C-Klasse nach Südafrika geholt habe, wie wichtig es ist, in Deutschland ein Kompetenzcenter zu haben, das einen in jeder Phase unterstützt und hilft. Und das hat Bremen in mehr als zehn Jahren sukzessiv aufgebaut. Bremen ist das C-Klasse-Kompetenzzentrum. Die haben das komplette Know-how, sind sehr offen für die Internationalität und deswegen ein idealer Standort. (0:25)

4. Frage: Sie haben 2 Milliarden Euro in die Produktionen investiert und die Mitarbeiter der vier Werke in Bremen gemeinsam geschult. Welche Vorteile bringt das? Erst einmal arbeiten sie am gleichen Produkt. Das ist wichtig, damit wir hinterher die gleiche Qualität haben. Und das andere: Es hilft uns auch – ehrlich gesagt – die Kulturen besser zu verstehen, wenn wir die Menschen zueinander bringen. Man kann sie hier zusammensetzen und man kann sie besser verstehen. Das hilft uns natürlich auch in unseren Neuentwicklungen, dass wir die Kunden weltweit besser verstehen. Und das Team hier in Bremen ist traditionell sehr offen für Internationalität. (0:23)

5. Frage: Allein in Bremen haben Sie über eine Milliarde Euro investiert und bereits in der Planung der Produktionsprozesse Gebäude- und Lackiertechnik optimiert. Mit welchem Erfolg? Es geht nicht nur um den Verbrauch des Fahrzeugs, sondern es geht auch um den Energieverbrauch bei der Erstellung des Fahrzeuges, und da haben wir 30 Prozent über viele, viele Maßnahmen erreicht. Und das ist sicherlich auch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Genauso wenig wie beim Verbrauch, wo wir über 20 Prozent günstiger sind mit dem neuen Modell. In der Summe ist das für die Umwelt einfach ein wichtiger Aspekt. (0:19)

6. Wie würden Sie den heutigen Tag in einem Satz beschreiben? Ein echter Freudentag, mit einem tollen Auto, einer tollen Mannschaft – was will man mehr? (0:04)

Abmoderation:

Daimler Personalvorstand Winfried Porth im Interview. Er hat heute im Mercedes-Benz Werk Bremen letzte Hand angelegt an das erste Serienfahrzeug der neuen C-Klasse. Als letzten Schritt der Fertigung hat Winfried Porth den Mercedes-Stern auf der Kühlerhaube montiert.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Ansprechpartner: Mercedes-Benz, Heinz Gottwick,0711 17 42233 Sofia Stauber, 0711 17 40598 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

Quelle: news aktuell GmbH

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