Mercedes-Benz stellt die dritte Generation des „Active Brake Assist“ auf der IAA in Hannover vor

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Quelle: ots.Audio

Hannover (ots) – Wir kennen sie alle, die Schreckensbilder aus den Nachrichten: zusammengeschobene Autos, Wrackteile, Notarztwagen und Abschleppfahrzeuge. Einmal mehr ist ein Schwerlast-Lkw ungebremst in ein Stauende gerast – die Folge: Tote und Schwerverletzte. Leider sind solche Horrorunfälle nach wie vor auf der Tagesordnung auf unseren Autobahnen. Mit Hilfe von modernster Sicherheits-Technologie können solche Situationen aber in Zukunft vermieden werden. Mercedes-Benz hat gestern Abend im Rahmen der IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover den Active Brake Assist, kurz ABA, der dritten Generation vorgestellt. Dieses System ist in der Lage, vor fahrenden und stehenden Hindernisse ohne Einwirkung des Fahrers eine Vollbremsung einzuleiten. Dr. Jörg Zürn, Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Trucks:

O-Ton Dr. Jörg Zürn

Genau aus diesem Grund haben wir das System entwickelt. Wir betreiben eine sehr intensive Unfallforschung und müssen feststellen, dass ungefähr ein Drittel aller Unfälle genau auf diese Situationen zurückzuführen sind. Deswegen haben wir auch mit sehr viel Akribie, sehr früh über erste Generation, zweite Generation und jetzt neuerdings auch der dritten Generation genau dieses System entwickelt. Wir haben 30.000 Kunden, die dieses System fahren. Insofern kann ich auch nur jedem empfehlen ein solches System zu installieren. Es hilft im Fall eines Falles und meistens sind diese Fälle fatal, wenn sie tatsächlich passieren. (0:37)

Wie zuverlässig das System funktioniert, davon konnten sich gestern Nachmittag rund 500 internationale Fachjournalisten mit eigenen Augen überzeugen. Auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Hannover wurde mit drei schwarzen Mercedes-Limousinen ein Stau simuliert. Ein knallgelber Mercedes-Benz Safety-Truck fuhr dann mit etwa 70 Stundenkilometern auf die Fahrzeuge auf. Doch es kam nicht zum befürchteten großen Knall:

O-Ton Atmo

(0:09)

Etwa zehn Meter vor dem simulierten Stauende kam der 40-Tonner zum Stehen. Die Journalisten auf der Pressetribüne waren schwer beeindruckt und Milan Olchansky aus Tschechien ziemlich erleichtert. Er durfte den Notbremsassistenten als Beifahrer erleben und war heilfroh, dass die Daimler-Ingenieure ganze Arbeit geleistet haben….

O-Ton Milan Olchansky

(übersetzt) Es ist sehr beeindruckend. Du musst darauf vertrauen, dass alles ok ist. Ich bin froh, dass es nur eine Demonstration war, ich hoffe, dass ich das System nie im Berufsalltag brauchen werde. Auf der anderen Seite: Es kann ja Leben retten, das ist das Tolle an dieser Entwicklung. (0:20)

Das System soll dem Fahrer aber keineswegs die Kontrolle über sein Fahrzeug in einer Gefahrensituation entziehen. Das Warnkonzept ist so ausgelegt, dass der Fahrer eine kritische Situation selbst noch entschärfen kann. Und das zuverlässig bei allen Witterungs- und Lichtverhältnissen

O-Ton Dr. Jörg Zürn

Das System hilft dem Fahrer, wenn er nicht reagiert, was leider Gottes immer mal wieder passiert, dass ein Fahrer so abgelenkt ist, dass er gar nicht reagiert. Der eigentliche Zweck des Systems ist aber den Fahrer zu unterstützen. Das heißt, wenn er in der ersten Warnkaskade, also der akustischen Warnung, aufmerksam wird, dann kann er auch reagieren und selbst das System oder das Fahrzeug übernehmen, bremsen, am Unfall vorbeilenken. Wenn er das nicht schafft, dann greift aber das System bis zur Vollbremsung. (0:30)

Abmoderation:

Mercedes-Benz macht Nutzfahrzeuge noch sicherer! In den beiden Schwerlast-LKW Actros und Antos können ab sofort mit der dritten Generation des „Active Brake Assist“ ausgerüstet werden. Das System erkennt radargesteuert fahrende und stehende Hindernisse und leitet gegebenenfalls automatisch eine Notbremsung ein.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Daimler AG, Heinz Gottwick, 0711 17 41525 all4radio, Hannes Brühl, Herman Orgeldinger, 0711 3277759 0

Quelle: news aktuell GmbH

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