Im modernsten Fahrsimulator der Autoindustrie wurde die neue Mercedes-Benz B-Klasse auf Herz und Nieren geprüft

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Quelle: ots.Audio

Sindelfingen (ots) – Wer vor ihm steht, glaubt, in einen Science Fiction-Film hinein gebeamt worden zu sein. So futuristisch sieht der neue Fahrsimulator von Mercedes-Benz aus. Im Werk Sindelfingen steht der Koloss, ein auf sechs beweglichen Stützen untergebrachter Erprobungsraum für Fahrsimulationen aller Art. 22 Tonnen wiegt das Gerät, das in der Lage ist, Bewegungen in Längs- und Querrichtungen auf einer zwölf Meter langen Schiene täuschend echt zu simulieren. Reale Testfahrten auf der Straße kann die Hightech-Anlage zwar nicht vollständig ersetzen. Für die Entwicklung von Systemen und Komponenten zukünftiger Modelle mit dem Stern ist der Simulator aber von größter Bedeutung, sagt Wilfried Kaeding, bei Mercedes-Benz zuständig für Fahrdynamikuntersuchungen:

O-Ton Wilfried Kaeding

Die Straßentests werden natürlich immer erforderlich sein. Aber in der Phase, wo es darum geht, abzustimmen und Varianten auszuwählen, zu verbessern und zu optimieren, da kann der Fahrsimulator sehr viel helfen und Testfahrten verringern helfen. (0:16)

Die neue B-Klasse war eines der ersten Modelle, die im neuen Fahrsimulator den letzten Feinschliff vor den realen Testfahrten erhalten hat. Vor allem für die Feinjustierung der zahlreichen Sicherheitsfeatures des Kompaktwagens war der Simulator von entscheidender Bedeutung. Und hier geht Mercedes-Benz neue Wege: Die Alltagstauglichkeit der radargestützten Kollisionswarnung zum Beispiel – eine Weltneuheit in der Kompaktklasse – wird nicht von Profi-Testfahreren erfahren, sondern von ganz normalen Autofahrern…

O-Ton Wilfried Kaeding

Wenn es um Fahrdynamikuntersuchungen geht, dann sind es bei uns die Testfahrer oder die Entwickler, die hierher kommen und diese Varianten miteinander vergleichen und beurteilen. Wenn es aber um Fahrerassistenzsysteme geht oder neue Bedienelemente oder andere Features, die wir mit normalen Autofahreren untersuchen wollen, dann sind es die Fahrer von der Straße, unsere Kunden oder auch Fahrer, die andere Fabrikate fahren, ganz egal. Wir wollen dann natürlich den normalen Autofahrer und seine Reaktionen hier einbinden, um zu sehen: Kommen die damit zurecht, und hilft es ihnen was wir hier anbieten? (0:33)

Wie realistisch der Hightech-Simulator in Sindelfingen arbeitet, können in diesen Tagen Autojournalisten am eigenen Leibe „erfahren“. Bei einem so genannten TecDay haben sie die Gelegenheit, mit einer – natürlich noch getarnten – neuen B-Klasse diverse Fahrmanöver auszuprobieren. Besonders beeindruckt waren die Experten dabei von der 360-Grad-Projektion der Landschaft rund um das Auto. Dieser Motorjournalist bringt sein Erlebnis auf den Punkt:

O-Ton Motorjournalist

Es ist von der Optik und so, vom Visuellen eigentlich ziemlich perfekt. Und ich war beeindruckt. Also ich glaube, wenn man da mal eine halbe Stunde fährt, dass man dann wirklich eintaucht und das dann für real hält. Nach so einer halben Stunde dann denkt man wirklich „Um Gottes Willen, ein Unfall!“ und erschrickt dann vielleicht. So etwas hätte ich dann auch gerne zuhause im Keller, so einen Simulator. (0:19)

Abmoderation

Reaktionsschnell und fotorealistisch. Im Mercedes-Benz Werk in Sindelfingen steht der modernste Fahrsimulator der Autoindustrie. Die neue B-Klasse wurde dort mitentwickelt und getestet. Das Ergebnis wird der Weltöffentlichkeit auf der IAA in Frankfurt im September präsentiert.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Mercedes-Benz, Norbert Giesen, 0711 17 76422 Mercedes-Benz Claudia Merzbach 0711 1795379 all4radio Hannes Brühl 0711 32777590

Quelle: news aktuell GmbH

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