Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring / Jaguar S-TYPE mit Diesel-Power unterwegs auf der Nordschleife

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Schwalbach/Nürburgring (ots) –

Pünktlich um 15 Uhr sprang am Samstag, 12. Juni, auf dem
Nürburgring die Startampel auf Grün, und mehr als 200 Fahrzeuge
machten sich beim „32. Internationalen ADAC-24-Stunden-Rennen“ auf
ihren langen Weg. Zwei der Teilnehmer feierten dabei eine
Weltpremiere: Der neue Jaguar S-TYPE 2.7 L V6 Twin Turbo Diesel ist
der erste Selbstzünder, den die britische Traditionsmarke in einem
Wettbewerb einsetzt. Mit dem Renneinsatz des seriennahen S-TYPE
Diesel schlägt Jaguar die Brücke zwischen der Modellentwicklung auf
der legendären Nordschleife und dem Motorsport, den Jaguar seit
Jahrzehnten mitprägt.

Den Nürburgring kennt der neue Jaguar S-TYPE bestens – schließlich
haben die Ingenieure des direkt am Eifelkurs angesiedelten
Jaguar-Testzentrums unzählige Testkilometer auf der Nordschleife
abgespult und so die am 15. Mai erfolgreich absolvierte
Markteinführung des Jaguar S-TYPE vorbereitet.

Aus der Arbeit des Testzentrums entstand denn auch die Idee zum
Renneinsatz der kultivierten Limousine – allerdings unter besonderen
Vorzeichen: Zum einen sollte es ein weitgehend seriennahes Fahrzeug
sein, das beim 24-Stunden-Rennen antritt, zum anderen will Jaguar die
Leistungsfähigkeit des S-TYPE 2.7 L Twin Turbo V6 Diesel beweisen.

Dieser im edlen Jaguar-Grün lackierte S-TYPE ist nun gemeinsam mit
über 200 Wettbewerbern auf dem „Ring“ unterwegs. Gesteuert wird der
Jaguar S-TYPE Diesel dabei von vier erfahrenen Piloten und
Nordschleifen-Experten:

– Wolfgang Schuhbauer (38): Der Leiter des Jaguar-Testzentrums
nimmt zum vierten Mal an einem 24-Stunden-Rennen teil und verfügt
außerdem über reichhaltige weitere Rennerfahrung.

– Wolfgang Hess (35) ist seit mehr als 20 Jahren auf Rennstrecken
aktiv – erfolgreich am Steuer diverser Boliden oder als
Rennorganisator und Streckensprecher.

– Burkhard Bechtel (48) machte die Liebe zum Motorsport zum Beruf:
Als TV-Kommentator und Streckensprecher, zum Beispiel in der DTM,
begleitet er fachkundig das Renngeschehen.

– Anja Wassertheurer (38): Als Redakteurin von „sport auto“ hat
sie täglich mit Sport-wagen zu tun und kennt alle Tipps und Tricks
des Motorsports. Wie ihre Kollegen hat sie den Nürburgring bereits
mehrfach bewältigt.

Für das Fahrerquartett gilt die Renndevise von Wolfgang
Schuhbauer, der als Fahrer und Teamchef agiert: „Konstant schnelle
Zeiten – aber kein übergroßes Risiko. Wir werden unser Tempo fahren
und nicht danach schauen, was die anderen machen.“ Schließlich sollen
die Jaguar-Selbstzünder am Sonntag um 15 Uhr unbeschadet die
Zielflagge sehen – und damit unter Beweis stellen, was mit einem
Dieselfahrzeug im Rennsport möglich ist.

Die Aussichten dafür sind alles andere als schlecht – besitzt der
serienmäßige S-TYPE-Diesel doch reichlich Power: Das moderne
Twin-Turbo-Triebwerk ging mit einer Leistung von 152 kW (207 PS) und
einem maximalen Drehmoment von 435 Nm an den Start.

Auch darüber hinaus ist der knapp 1550 Kilo schwere S-TYPE-Renner
innerlich und äußerlich sehr stark mit der Straßenversion verwandt.
So entsprechen die Karosserie und der gesamte Antriebsstrang
einschließlich des manuellen ZF-Sechsganggetriebes dem
Serienstandard. Auf zusätzliche Spoiler, die das Reglement der Klasse
AT („Alternative Treibstoffe“) beim 24-Stunden-Rennen ebenso wie
andere technische Modifikationen erlaubt hätte, verzichtet der S-TYPE
2.7D ebenfalls.

Bei der weiteren, dezenten Überarbeitung der Technik und ihrer
Anpassung an die Motorsportbedingungen vertraute Jaguar auf bewährte
Partner. So erhielt der Diesel ein einstellbares Fahrwerk, bestehend
aus Bilstein-Sportstoßdämpfern und Eibach-Rennfedern. Eine sichere
Verzögerung vor den 84 Kurven der Nordschleife gewährleisten die
Brembo-Bremssättel mit Pagid-Rennbremsbelägen. Hella-Scheinwerfer mit
Bi-Xenon-Technologie weisen dem S-TYPE während der besonders
herausfordernden Nachtstunden den Weg, und mit Pirelli-Rennreifen der
Dimension 265/645 R18 vorn bzw. 285/645 R 18 hinten in Trocken- und
Regenausführung ist das Fahrzeug auch für das launische Eifelwetter
gewappnet. Schließlich haben die Fahrer auf maßgefertigten
Recaro-Leichtbausitzen aus einem Kohlenstoff-Kevlar-Gewebe Platz
genommen und können im Falle eines Falles dem eingeschweißten
Heggemann-Überrollkäfig vertrauen.

Als weitere Partner begleiten Jaguar beim 24-Stunden-Rennen die
Firmen Castrol (Schmierstoffe) sowie Krafft Walzen, die das
Funkequipment für die Liveübertragung lieferte, und BAS (Braun
Automobil Service), die für Transport und Technik verantwortlich
zeichnet und einen Teil der Boxencrew stellt.

Für den Ausgang des S-TYPE-Marathons auf der Nordschleife ist
Jaguar optimistisch – schließlich hat die Traditionsmarke im
Rennsport eine jahrzehntelange, von Erfolgen gekrönte Tradition
aufzuweisen. Dazu gehören nicht zuletzt zahlreiche Siege bei den
24-Stunden-Rennen von Le Mans, Daytona oder Spa.

ots Originaltext: Jaguar Deutschland GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
Nathalie Büttner
Produkt- und Markenpresse Jaguar
Tel: 06196 – 95 21 161
Mobil: 0160 – 908 174 82

Quelle: news aktuell GmbH

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