80 Jahre Ford-Produktion in Köln: Vom A-Modell zum Ford Fiesta

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80 Jahre Ford-Produktion in Köln: Vom A-Modell zum Ford Fiesta

Quelle: obs/Ford-Werke GmbH

Köln (ots) – Rundes Datum bei Ford in Köln: Vor 80 Jahren, am 4. Mai 1931, startete im Niehler Ford-Werk mit 619 Beschäftigten die Automobilproduktion mit dem Modell A. Sechs Jahre früher hatte die Geschichte von Ford in Deutschland in Berlin begonnen. Dort wurde das legendäre T-Modell gefertigt.

Henry Ford I legt am 2. Oktober 1930 gemeinsam mit dem Kölner Oberbürgermeister und späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer den Grundstein für das neue Werk im Kölner Norden. Am 4. Mai des nächsten Jahres läuft dann in den mit einem Kostenaufwand von zwölf Millionen Reichsmark errichteten Hallen die Produktion des „A“ an. Im ersten Jahr werden in dem neuen Werk etwas mehr als 6.000 Autos montiert. Am 1. Juni 1931 wird das Kölner Werk offiziell mit einer Einweihungsfeier eröffnet. Das historische „A-Gebäude“ von Verwaltung und Produktion steht heute unter Denkmalschutz.

Noch vor dem zweiten Weltkrieg folgt die Produktion des Ford V8, des B-Modells, des legendären Ford Eifel und des Ford Taunus, der in zahlreichen Varianten auch nach dem Krieg noch für Furore sorgte: Als Taunus 12 M, 15 M, 17 M, 20 M und 26 M, wobei die Zahlen jeweils für den Hubraum der Motoren und das „M“ für „Meisterstück“ stehen. Zahlreiche Baureihen wie Granada, Consul, Puma und Scorpio folgten.

Seit Juni 2002 wird in Köln die jüngste Generation des Ford Fiesta und außerdem der Ford Fusion gebaut. 1.770 Einheiten der beiden Modelle werden täglich in drei Schichten produziert. 525 Millionen Euro hatte Ford zuvor in die modernen Fertigungsanlagen investiert, die durch ihre Flexibilität zu den modernsten der gesamten europäischen Automobilindustrie zählen. In direkter Nachbarschaft haben sich in einem Industriepark auf 50.000 Quadratmeter Zulieferfirmen angesiedelt.

Heute hat Ford in Köln 17.300 Beschäftigte aus mehr als 50 Nationen. Das Fahrzeugwerk produzierte im vergangenen Jahr 391.439 Ford Fiesta/Ford Fusion. Bei einer Exportquote von 87 Prozent waren die Fahrzeuge für 71 Länder bestimmt, darunter Australien, Brunei, Hongkong, Kapverdische Inseln, Neuseeland, Tahiti, Singapur und Südafrika. Seit 1998 ist Köln auch der Sitz der Zentrale von Ford of Europe, die von hier aus 42 Länder betreut. Ford hat in Europa rund 66.000 Beschäftigte.

Ford und Köln werden oft in einem Atemzug genannt. Das Engagement für die Region und die Stadt, ihre Einwohner und Einrichtungen hat eine lange Tradition. Das Unternehmen engagiert sich als Mobilitätspartner des 1. FC Köln und als Förderer des Rheinischen Brauchtums, des Karnevals. Das Kölner Dreigestirn fährt beispielsweise seit Mitte der 50er Jahre zu seinen rund 300 Auftritten pro Session in den von Ford gestellten Fahrzeugen.

Hinweis an die Redaktionen: Fotos des Kölner Ford-Werks sind für redaktionelle Zwecke kostenlos abrufbar auf www.presseportal.de unter dem Stichwort Ford-Werke GmbH sowie unter dem Weblink: http://presse.fordmedia.eu/2011/05/02/index.html

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist eines der größten deutschen Automobilunternehmen mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis sowie Genk und Lommel in Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge in Deutschland und Belgien produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte www.ford.de .

Kontakt: Bernd F. Meier Ford-Werke Gmbh +49 221 901-7520 bmeier1@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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