Ford macht in Hannover mit spektakulärer Aktion auf Umweltzone aufmerksam

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Köln (ots) – Mitmachen oder draußen bleiben. Wenn im kommenden Jahr die Umweltzone eingeführt wird, werden sich Besitzer von Dieselfahrzeugen ohne die gesetzlich vorgeschriebene Feinstaub-Plakette andere Wege suchen müssen, um in die Hannoversche Innenstadt zu gelangen. Wie das aussehen könnte, zeigt der Automobilhersteller Ford am Donnerstag- und Freitagmorgen in einer bildhaften „Inszenierung“: An den Einfahrtstraßen Vahrenwalder Straße und Königsworther Straße (Donnerstag) sowie Nienburger Straße und Hildesheimer Straße (Freitag) stehen insgesamt 20 Tramper mit dem typisch ausgestreckten Daumen am Straßenrand. Den erstaunten Autofahrern zeigen sie aber nicht etwa Plakate, auf de-nen „Berlin“ oder „Amsterdam“ steht. Nein, diese Tramper halten Schilder in die Höhe, auf denen Sätze zu lesen sind wie „Achtung Grenze – Umweltzone“. Eine Demonstration dessen, was viele Dieselfahrer in der Landeshauptstadt erwartet, wenn sie nicht bis Januar ihren Diesel mit einem Partikelfilter nachgerüstet haben.

Die Umweltzone resultiert aus dem Luftreinhalteplan der Stadt Hannover. Dieser sieht vor, dass ab 2008 innerhalb des Schnellstraßenrings nur Kraftfahrzeuge erlaubt sind, deren Emissionen innerhalb bestimmter Grenzwerte liegen. Über farbige Pla-ketten an den Windschutzscheiben lässt sich künftig erkennen, welche Autos in der Umweltzone fahren dürfen und für welche Pkw ein Fahrverbot gilt. „Wir möchten alle betroffenen Dieselfahrer rechtzeitig darauf aufmerksam machen, dass ihnen nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, ihr Fahrzeug nachzurüsten“, erläutert der Chef der Ford-Werke, Bernhard Mattes, die morgendliche Aktion. „Damit unsere Kunden künftig nicht in die Hannoversche Innenstadt trampen müssen, bekommen sie in unseren Vertragswerkstätten einen Dieselpartikelfilter schnellstmöglich eingebaut.“

Hinweis: Bilder sind auf der Internetseite www.presseportal.de verfügbar.

Fact Sheet

Erst nachrüsten, dann durchstarten: Die Umweltzone kommt

Am 1. März 2007 trat in Deutschland die Feinstaubverordnung in Kraft. Sie regelt die Verbesserung der Luftqualität – als nationale Umsetzung einer 1999 beschlossenen EU-Richtlinie. Zu diesem Zweck werden sämtliche Pkw, Lkw und Busse in vier verschiedene Emissionsgruppen eingeteilt und durch farbige Plaketten gekennzeichnet: Fahrzeuge der Gruppe 1 bekommen keine Plakette, die Kategorien 2 bis 4 sind durch rote, gelbe oder grüne „Aufkleber“ gekennzeichnet. Die jeweilige Emissionsgruppe eines Autos wird anhand der Emissionsschlüsselnummer ersichtlich (im Fahrzeugschein unter Feld 1, in der Zulassungsbescheinigung unter Feld 14.1 zu finden). Allerdings: Durch nachträglichen Einbau eines Dieselpartikelfilters können Fahrer die Emissionsgruppe ihres Wagens „verbessern“.

Kommunen, in denen an mehr als 35 Tagen im Jahr der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft überschritten wird, können nun auf Grundlage der Feinstaubverordnung so genannte Umweltzonen einrichten. In diesen Bereichen gelten zunächst Verbote für Fahrzeuge der Emissionsgruppe 1. In Hannover beispielsweise bedeutet das konkret, dass ab Januar 2008 Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 1 oder schlechter aus der Umweltzone verbannt werden.

Zonengrenzen

Wer in eine Umweltzone einfährt, erkennt dies durch ein entsprechendes Verkehrsschild. Darunter angebracht ist ein kleines Zusatzschild, das bestimmt, welche Fahrzeuge – ausgewiesen durch ihre Plakette – von diesem Verbot befreit sind. Fährt man ohne die gültige Plakette in eine Umweltzone hinein, drohen ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Steuerliche Vorteile

Laut Gesetz zur Förderung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge gewährt der Staat rückwirkend vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2009 eine einmalige Steuerersparnis in Höhe von 330 Euro für die Nachrüstung gebrauchter Fahrzeuge mit einem Dieselpartikelfilter. Positiver Nebeneffekt: Durch den nachträglichen Filtereinbau steigt auch der Restwert des Fahrzeugs erheblich. Bei einem Ford Mondeo 2,2 l, Baujahr 2004 mit Euro 3-Norm, macht dies beispielsweise bei 780 Euro Umrüstkosten einen Kostenvorteil von bis zu 1.121,10 Euro aus (siehe http://www.ford.de/ns7/plaketti).

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Pressekontakt:

Beate Falk, Telefon (0221) 9017507; E-Mail: bfalk3@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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