Das Conceptcar iosis X läutet in Paris spannende Designzukunft von Ford ein

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Paris/Köln (ots) –

Das Designteam von Ford hat das Ford kinetic Design, die markante
neue Formensprache der Marke, in ein faszinierendes
Crossover-Fahrzeug umgesetzt. Die Studie iosis X feiert ihre
Weltpremiere auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon.

„Feel the difference“ – das Exterieur-Design des iosis X

„Der iosis X zeigt, dass das Ford kinetic Design auch in
Kombination mit einer so hochverdichtet gestalteten Karosserie wie
der eines sportlichen Crossover funktioniert. Wir legten großen Wert
darauf, dass unsere dramatische und emotionale Formensprache
uneingeschränkt zur Anwendung kommt.“, betont Stefan Lamm, Chef
Designer Exterieur, Ford Europa.

Die Designer entwickelten das Ford kinetic Design fort, ohne die
Schlüsselelemente dieser Formensprache in Frage zu stellen. Das
Ergebnis ist ein stämmiges, fünftüriges Crossover-Modell, das einem
Sportcoupé ähnelt.

Die Frontpartie des iosis X interpretiert das bekannte
Familiengesicht der europäischen Modelle von Ford auf eine geradezu
robuste Art, um die besondere Stärke dieses Fahrzeugs zu betonen.
Dies zeigt sich exemplarisch in den invertierten Trapezformen, wie
sie zum Beispiel den unteren Bereich des Kühlergrills prägen.

Nochmals unterstrichen wird die stärkere Betonung des unteren
Kühlergrills durch die Reduzierung der darüber liegenden
Karosserieöffnung auf kaum mehr als einen reinen Lufteinlass, der von
einem metallischen Steg in zwei Teile getrennt wird. Besonders
auffällig ist dabei das selbstbewusst dimensionierte blaue Oval von
Ford, das sich unmittelbar aus dem Motorraum hervorzustrecken
scheint.

Die charakteristische Gestaltung des vorderen Karosserie-Überhangs
und der Hauptscheinwerfer wirkt sich auch auf den Fußgängerschutz
positiv aus und entspricht damit immer strengeren gesetzlichen
Anforderungen. Kanten und Ecken wurden abgerundet, wodurch die
Frontpartie des iosis X relativ zierlich ausfiel. Die großzügig
dimensionierten Scheinwerfer folgen den fließenden Formen bis in die
Kotflügel und betonen auf diese Weise die besondere Spannung des
Designs.

Die muskulöse Ausführung der Flächen sowie die bereits erwähnte
kraftvolle Schulterpartie dominiert das Seitenprofil. Zugleich
profitiert der stämmige Auftritt des iosis X ganz speziell von einem
unterschnittenen Bereich zwischen den Rädern. Dessen Wirkung wird
nicht nur von wuchtigen Radlaufverbreiterungen zusätzlich betont,
sondern auch von den markanten Öffnungen für die Bremsenentlüftung.

Außenliegende Scharniere weisen auf das ungewöhnliche Türkonzept
der Studie hin, deren hintere Karosserieöffnungen gegenläufig zur
Fahrtrichtung angeschlagen sind. Dies ermöglicht den Verzicht auf
eine B-Säule und gestattet einen leichteren Zugang zum Innenraum
ebenso wie einen freien Blick auf die Gestaltung des Interieurs.

Die Gehäuse der Außenspiegel erinnern in ihrer Gestaltung an
Flügel. Sie wurden sehr weit oberhalb der A-Säule angebracht und
beinhalten zusätzliche Spotlichter. Die Nebelschlussleuchte erstreckt
sich über die gesamte Breite des Fahrzeughecks.

Die Farbgebung des iosis X löste innerhalb des Designteams eine
intensive Diskussion aus. Das in diesem Fahrzeugsegment eher
unübliche Resultat ist ein brillant-eisiges Weiß, das von einem
blauen „Flipp“-Effekt beruhigt wird. Zwei silberne Zierstreifen
erstrecken sich über die gesamte Länge der Motorhaube und münden im
zweigeteilten Glasdach.

Das Interieurdesign des iosis X

Das faszinierende Interieur des iosis X ist das Ergebnis der
Arbeit von Nikolaus Vidakovic und seinem Designteam. „Wir haben die
markanten Details des ursprünglichen iosis Entwurfs zur Grundlage
genommen und weiterentwickelt, um einen besonders dramatischen und
noch prägnanteren Innenraum zu verwirklichen, wie er für gewöhnlich
nicht von einem Crossover-Modell erwartet wird,“ erläutert der
Chefdesigner Interieur, Ford Europa.

Als dominierendes Element im Innenraum dient eine großzügig
dimensionierte Mittelkonsole, die sich gestalterisch stark an ein
typisches Hubschrauber-Cockpit anlehnt. Sie findet ihren Ursprung im
Instrumentenbrett, erstreckt sich durch den gesamten Innenraum. Dabei
trennt sie jeweils die beiden vorderen und hinteren Sitzplätze
voneinander, bevor sie aufwärts strebt und in die Dachpartie
übergeht. Dort übernimmt sie anstelle klassischer Scharniere die
Halterung der einteiligen Heckklappe und bietet auch dem Reserverad
einen sicheren Aufbewahrungsort.

Das schlanke Instrumentenbrett ist eine Fortentwicklung der aus
dem iosis bekannten Lösung und besticht durch Designelemente, die so
oder in vergleichbarer Form für künftige Serienmodelle von Ford
übernommen werden können. Zugleich scheint der Armaturenträger frei
im Raum zu schweben, da der sonst übliche Unterbau entfällt – die
Interieurdesigner von Ford haben die dort normalerweise vorgesehenen
Module wie zum Beispiel Audioanlage oder Klimatisierung von ihren
Bedienelementen getrennt und an anderen Orten im iosis X
positioniert.

Die fließende Form des Instrumentenbretts setzt sich nahtlos fort
bis in die Türverkleidungen. Auf diese Weise wird der Eindruck, in
einem Cockpit zu sitzen, nochmals verstärkt. Das Lenkrad zeichnet
sich durch orangefarbig abgesetzte Plexi-Einlagen aus, die in einem
starken Kontrast zu klaviertastenweißen Inlets stehen.

„Die trapezförmigen Designelemente des Interieurs greifen ein
Thema wieder auf, das die Karosserie vorgibt“, so Vidakovic. „Das
gleiche gilt für die verschiedenen Oberflächenqualitäten, von blankem
Metall bis zu weißem Klavierlack. Auch sie beziehen sich auf das
Exterieur und formen dadurch aus dem iosis X eine besonders integre
und harmonische Einheit.“

In der zentralen Bedienkonsole fand der ergonomisch geformte
Schalthebel des elektronisch geregelten sequenziellen Getriebes
Platz. Seine Gestaltung erinnert an die Steuerungseinheit von
Computer-Spielkonsolen. Entsprechend angenehm liegt er in der Hand.
Im direkten Umfeld der Schaltung finden sich auch die Schalter für
die dynamischen Fahrwerkssysteme des iosis X. Sie erlauben die
Einstellung der Federung oder auch der Traktionskontrolle.

Zwei Glasdacheinsätze flankieren die zentrale Dachkonsole. Sie
stehen in direkter Korrespondenz mit einem außergewöhnlichen Feature,
das es in dieser Form im Automobilbau noch nie gegeben hat und damit
eine Weltpremiere darstellt: einem Fahrzeugboden, der ebenfalls aus
durchsichtigem Glas besteht und dem Fahrer ebenso wie den Passagieren
an Bord einen zuvor nicht bekannten Anblick bietet.

Außergewöhnliche Farben und Materialien betonen anspruchsvolles
Design

„Wir wollen mit dem iosis X die nächste Stufe der modernen neuen
Formensprache von Ford entwickeln und umsetzen. Dies sollte sich
natürlich auch in der Auswahl der Stoff- und Farbstrategie
widerspiegeln“, so Ruth Pauli, Chefdesignerin für Colour & Trim, Ford
Europa. „Dies bedeutet, dass wir noch größeren Wert auf hohe Qualität
und pfiffige Detaillösungen, angenehme Haptik und gelungenes
Oberflächendesign legen.“

Farben und Textilien des iosis X zeichnen sich durch einen coolen
und frischen Auftritt aus. Zugleich rückt die jüngste Studie von Ford
den Premiumanspruch der Marke in den Mittelpunkt, exemplarisch
vorgeführt durch die Ausführung von Säumen, Nähten und den
ausgewählten Materialkombinationen.

Kommt in der Automobilindustrie bevorzugt schwarzer Klavierlack
für Verkleidungen zum Einsatz, so ging Paulis Team den genau
entgegengesetzten Weg und wählte hochglänzendes Piano-Weiß als Farbe
für die Mittelkonsole und zentrale Elemente des Lenkrads aus.

Die fließenden Formen des zentralen Instrumentenbretts ergeben
sich aus einer Kombination aus Piano-Weiß und orange
durchschimmerndem Plexi-Kunststoff – der technologische
Besonderheiten markiert – sowie edel wirkendem Blau-Grau als
Hintergrundfarbe.

Hinweis für die Redaktion:
Fotos der Studie iosis X sind abrufbar unter:
http://www.asfjord.com/ford/6/iox/index.html

Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Michael Droste, Telefon: 0221/90-17518; E-Mail: mdroste1@ford.com
Hartwig Petersen, Telefon: 0221/90-17513; E-Mail: hpeter10@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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