„Alles eine Frage der Technik“: Mädchen erproben technische Berufe am Girls‘ Day

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Köln (ots) – „Wie vermeidet man Dichtungsverluste an den
Fensterrahmen eines schnell fahrenden Fahrzeuges?“ Die Frage klingt
banal, der Messvorgang ist dagegen höchst anspruchsvoll und erfordert
eine fundierte technische Ausbildung. Vom Spektrum der
gewerblich-technischen Ausbildungsmöglichkeiten bei Ford können sich
330 Mädchen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren an den Kölner
Standorten Niehl und Merkenich sowie im Ford-Forschungszentrum Aachen
(FFA) im Rahmen des „Girls‘ Day“ (Mädchenzukunftstag) am 28. April
überzeugen.

Der „Girls‘ Day“ wurde auf Initiative des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung und des Familienministeriums NRW ins Leben
gerufen und wird am 28. April 2005 deutschlandweit zum fünften Mal
veranstaltet. Ford beteiligt sich zum vierten Mal in Folge am „Girls‘
Day“. Nach der Begrüßung durch Bernhard Mattes, Vorsitzender der
Geschäftsleitung der Ford-Werke GmbH, nehmen die Mädchen an einem
umfangreichen Aktionsprogramm teil. Auf dem Programm steht unter
anderem die Besichtigung der Produktion des Ford Fiesta und Ford
Fusion in Köln-Niehl. Im Rahmen einer Schlussbeurteilung des „Girls‘
Day“ können die Mädchen dann ihre Erfahrungen im Umgang mit der
Technik und den vorgestellten Berufsbildern in einem Fragebogen
darlegen.

Warum das Engagement für Frauen und Technik bei Ford?

„Fit“ – „Frauen in technischen Berufen“

Die Ford-Werke GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von
Frauen in technischen und Ingenieur-Berufen zu erhöhen. Um deutlich
mehr junge Frauen für technische Berufsausbildungen zu interessieren,
hat das Unternehmen 1999 das Projekt „FiT“- „Frauen in technischen
Berufen“ zusammen mit der Stadt Köln ins Leben gerufen. Das
gleichnamige „FiT“-Team bei Ford, das auch den „Girls‘ Day“
organisiert, bietet schwerpunktmäßig jungen Frauen von der siebten
bis zu 13. Klasse die Möglichkeit, im Rahmen von so genannten
„Schülerinnen-Info-Tagen“ sowie Projektwochen wie „Try Ing“ (immer in
den beiden letzten Wochen der Sommerferien und in Zusammenarbeit mit
der Fachhochschule Köln) technische Ausbildungsberufe und
Arbeitsfelder von Ingenieurinnen kennen zu lernen. Als eine weitere
Zielgruppe richtet sich „FiT“ an Lehrerinnen und Lehrer, die sich für
die technische Berufsorientierung in der Schule fit machen wollen.
Darüber hinaus vergibt Ford speziell für Studentinnen des
Maschinenbaus an der RWTH Aachen seit dem Sommersemester 2000 das
„Henry-Ford-Stipendium“. Betreut werden aufgenommene Stipendiatinnen
von Mentorinnen des „Women’s Engineering Panel“ (WEP), eines
Ingenieurinnen-Netzwerks bei Ford, das mit dem „FiT“-Team das Ziel
einer besseren Qualifizierung von Frauen für den Ingenieursberuf
verfolgt.

„Nimm Zwei“: „Do2technik“ und „do2e-technik“ verbinden technische
Ausbildung und Studium bei Ford „do2technik“ zeichnet sich durch die
optimale Kombination der zwei Karrierewege Ausbildung und Studium
aus: Schon nach zweieinhalb Jahren erreichen Absolventen den
IHK-Abschluss zum/zur Industriemechaniker/-in oder Elektroniker/-in.
Parallel zur Ausbildung studieren die Teilnehmer/innen an der
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin
Maschinenbau/Mechatronik oder Elektrotechnik und erwerben den
Abschluss Diplom-Ingenieur/-in (FH). Durch diese Form der Kombination
von Ausbildung und Studium bei Ford und an der Hochschule erhalten
Absolventen nach nur fünf Jahren zwei Berufsabschlüsse.

Das „do2technik“-Programm setzt sich aus zwei Phasen zusammen.
Zunächst stehen Berufsausbildung und der Betriebseinsatz im
Vordergrund, danach folgen Studium und ingenieurtechnische Einsätze
in Fachbereichen. Während der gesamten Dauer des Programms lernen die
Teilnehmer die verschiedenen technischen Unternehmensbereiche der
Ford-Werke GmbH kennen und können ihr theoretisches Wissen frühzeitig
um praktische Erfahrungen ergänzen. Darüber hinaus werden die
Teilnehmer von Ford-Manager/-innen betreut, die als Mentoren
fungieren.

Wie viele Frauen absolvieren eine technische Ausbildung bei Ford?
92 junge Frauen und 629 junge Männer sind derzeit als Auszubildende
in zehn Ausbildungsberufen bei Ford tätig. Mit etwa 13 Prozent liegt
der Anteil der weiblichen Auszubildenden damit überdurchschnittlich
hoch – auch das ein Erfolg der berufsorientierenden Initiativen des
„FiT“-Teams bei Ford. So haben 78 Prozent der „Girls‘
Day“-Teilnehmerinnen bei Ford bei der schriftlichen Schlussbefragung
2003 angegeben, dass sie sich einen technischen Beruf sehr gut
vorstellen können.

Schon seit 1934 wird bei Ford ausgebildet. Bisher haben 12.000
junge Frauen und Männer ihre Ausbildung in Köln und Saarlouis
erfolgreich abschließen können. Am Kölner Stammsitz werden jährlich
210 Auszubildende in zehn verschiedenen Berufen ausgebildet, in
Saarlouis beginnen jedes Jahr weitere 60 junge Menschen ihre
Ausbildung bei Ford.

Seit 1993 hat die Ford Aus- und Weiterbildung e.V. die Aufgabe
übernommen, die Auszubildenden zu einem qualifizierten
Berufsabschluss zu führen. Und dies nicht nur für die Ford-Werke in
Köln und in Saarlouis, sondern auch für die Joint Ventures mit GETRAG
Ford Transmissions GmbH und TEKFOR Cologne mit ihren Werken in Köln.

Hinweis an die Redaktionen: Drei Fotomotive zum Girls‘ Day bei
Ford aus dem Kölner Zentrallabor sind abrufbar unter folgendem
Link:
Weitere Informationen zu „FiT“ finden Sie unter
www.ford.de/ie/berufsausbildung/-/uausb17/-/-/-/-

Pressekontakt:
Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Dr. Astrid Wagner, Tel.: (0221) 70-17588, E-Mail: awagne16@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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