Ford Fiesta und Fusion aus Köln „schwimmen“ über Vlissingen bis nach Grossbritannien / Neues Terminal für Neuwagen und Automobilteile offiziell eröffnet

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Köln/Vlissingen (ots) – Ford-Modelle aus den zentraleuropäischen
Fahrzeugwerken sowie Automobilteile vom Kontinent werden nach
Großbritannien und Irland über ein neues Fährterminal in
Vlissingen/Niederlande verschifft, das bei einer Feierstunde am
Donnerstag, 20. November 2003, offiziell eröffnet wurde. Ford
konzentriert damit den Transport von Neufahrzeugen und den
Materialverkehr auf die Fährverbindung zwischen Vlissingen und dem
Ford-Werk Dagenham in der Themsemündung. Das neue Terminal wird vom
belgischen Logistikdienstleister Cobelfret, Antwerpen, betrieben und
exklusiv von Ford genutzt.

Bisher lief der Neuwagentransport von Ford Fiesta und Ford Fusion
aus dem Werk Köln für Großbritannien und Irland über Rotterdam und
der Materialverkehr getrennt über Zeebrügge/Belgien nach Dagenham am
Ostrand von London. „Durch die Bündelung von Fahrzeugen und Material
auf ein kontinentales Terminal und im Wesentlichen auf nur eine
Fährverbindung schaffen wir mehr Effizienz, senken Kosten und
steigern gleichzeitig die Qualität beim Transport“, so Dr. Bert Bong,
Leiter Europa-Fahrzeuglogistik der Kölner Ford-Werke AG.

Heute „schwimmen“ die Neufahrzeuge aus der Kölner
Fahrzeugproduktion mit den speziellen Autoschiffen Barco, Ingona,
Kiruna und Titan von Interrijn-Harms b.v., Rotterdam/Bremen, in 24
Stunden Fahrtzeit über Rhein, Waal, Hollands Diep, Oosterschelde,
Zuid Beveland-Kanal und die Westerschelde zu dem neuen Terminal nach
Vlissingen. Jedes der Binnenschiffe kann rund 550 Fahrzeuge laden, im
Jahr sind 100.000 Fahrzeuge aus Köln mit Rechtslenkung für
Großbritannien und Irland bestimmt. Pro Woche gibt es tägliche
Abfahrten ab dem Ölhafen in Köln-Niehl.

Ford Focus aus dem Montagewerk Saarlouis für die Kunden in
Großbritannien und in Irland kommen per Bahn zum Fährterminal in
Vlissingen. Ford Mondeo aus dem Werk Genk/Belgien werden für
Großbritannien ebenfalls auf Autozügen nach Vlissingen gebracht; für
Irland bestimmte Ford Mondeo „schwimmen“ dagegen ab Zeebrügge auf die
grüne Insel. Umgekehrt gelangen Jaguar-Fahrzeuge für Kunden auf dem
Kontinent mit den Cobelfret-Fähren von Dagenham nach Vlissingen.

Automobilteile werden durch die ford-eigene Lkw-Flotte aus Köln
mit Trailern zu dem neuen Terminal transportiert. Bis zu 400
Sattelzug-Auflieger sind täglich zwischen den Ford-Fertigungsstätten
auf dem Kontinent und in Großbritannien in beide Richtungen via
Vlissingen-Dagenham im Einsatz. Aus Großbritannien kommen
beispielsweise Motoren von den Ford-Werken Brigdend und Dagenham, aus
Halewood Getriebe und aus Swansea Bremsscheiben zu den
Fahrzeugmontagewerken und den Ersatzteiledepots auf dem Kontinent.
Zwischen Großbritannien und den Fahrzeugmontagewerken Genk, Köln und
Saarlouis treffen die Fahrzeugteile und Komponenten mit dem
engmaschigen Logistiknetz innerhalb von 24 Stunden an ihren
verschiedenen Zielorten ein. Dazu wird in beide Richtungen Material
von Automobilteile-Zulieferern transportiert.

Pro Jahr bewegen die insgesamt 260 Beschäftigten der Kölner und
Genker Ford-Lkw-Flotte sowie beauftragte Spediteure insgesamt 80.000
Trailer zwischen den verschiedenen Ford-Standorten in Großbritannien
und den Ford-Fertigungsstätten in Deutschland, Belgien, Frankreich
und anderen Ländern auf dem Kontinent.

Zwischen dem Terminal in Vlissingen und dem Hafen im Ford-Werk
Dagenham setzt Cobelfret täglich bei drei Abfahrten die vier
Fährschiffe Cymbeline, Eglantine, Symphorine und Undine ein, die
jeweils 67 Lkw-Trailer und 545 Fahrzeuge auf speziellen Decks
aufnehmen können. Die 11.854 Bruttoregistertonnen (BRT) großen Fähren
haben eine Länge von 147 Meter. Ihre Fahrtzeit über die Strasse von
Dover in die Themsemündung beträgt elf Stunden, die Liegezeit in den
Häfen zum Be- und Entladen jeweils fünf Stunden.

Das neue Cobelfret-Terminal für Ford im Hafen von Vlissingen-Ost
hat 120 Mitarbeiter. Die Anlage entstand auf neu gewonnenem Land an
der Westerschelde und hat eine Ausdehnung von 56 Hektar. Sie bietet
Abstellflächen für maximal 25.000 Fahrzeuge und 700 Lkw-Trailer und
verfügt über drei RoRo-Anlegebrücken sowie drei
Eisenbahn-Anschlussgleise.

ots Originaltext: Ford-Werke AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Quelle: news aktuell GmbH

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