Ford Umweltforschung: Sauberer ankommen mit den Ford-Messverfahren der Zukunft

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Aachen (ots) –

Ford entwickelt im Rahmen seiner Umweltforschungsprogramme
neuartige, hochsensible Messverfahren zur Untersuchung von Partikeln
und von anderen Fahrzeugemissionen. Ziel der Untersuchung ist es,
insbesondere den Einfluss von ultrafeinen Partikeln auf die Umwelt zu
ermitteln. Die Resultate dieser Arbeit fließen wiederum unmittelbar
in die Entwicklung neuer Antriebskonzepte ein.

Dabei steht für die Ford Wissenschaftler die Analyse von
Abgasemissionen unter realen Atmosphärenbedingungen im Vordergrund.
Zu diesem Zweck folgt ein mobiles Messlabor unter genau definierten
Bedingungen in geringem Abstand einem Dieselfahrzeug und entnimmt
Luftproben direkt aus dessen Fahrtwindschleppe. Das neuartige
Messverfahren wurde kürzlich im Rahmen eines Forschungsprojekts der
Europäischen Kommission zur Bewertung künftiger Abgasmessmethoden
eingesetzt.

Bei dem vom Ford Forschungszentrum Aachen entwickelten mobilen
Messlabor handelt es sich um einen Ford Transit, der mit modernster
Messtechnik zur Bestimmung von Partikeln und Spurengasen, wie zum
Beispiel NOx, ausgestattet ist. Ein Partikelmassenspektrometer
ermöglicht nicht nur die Zählung von Partikeln, sondern auch die
Bestimmung ihrer chemischen Zusammensetzung.

Im Hinblick auf künftige Abgasgesetzgebung wird untersucht, ob die
im Emissionslabor durchgeführten Untersuchungen das reale Verhalten
der Partikel korrekt widerspiegeln. Häufig, so die gemachte
Erfahrung, ergeben sich Differenzen dadurch, dass die Abgasproben im
Labor in einen Verdünnungstunnel geleitet werden, wo gefilterte Luft
dem Abgas beigemischt wird. Solche künstlich abgemischten Abgasproben
können signifikant andere Verhalten zeigen als solche, die direkt
hinter dem fahrenden Auto aufgenommen werden.

Erste Ergebnisse der realen Messverfahren zeigen eine sehr gute
Übereinstimmung für kohlenstoffhaltige Partikel mit den Ergebnissen
aus Laborversuchen. Großer Forschungsbedarf besteht jedoch
hinsichtlich einer Partikeltröpfchenbildung, die unter
atmosphärischen Bedingungen auftreten, im Labor aber bisher noch
unzureichend reproduzierbar waren. Die Auswirkungen dieser
Partikeltröpfchen auf die Anzahl und deren Lebensdauer in der
Atmosphäre sind noch unklar.

Ford testet neue Technologien – wie zum Beispiel auch den
Dieselpartikelfilter – unter realen Bedingungen, um sicherzustellen,
dass keine unerwünschten Umwelteffekte auftreten. Gerade die
Messungen in der Abgasfahne versetzen die Wissenschaftler in die
Lage, störungsfrei die Größe und Anzahl von Partikeln zu messen.
„Diese Ergebnisse sind essentiell, um Licht in die Diskussion um die
Partikelanzahl und deren Minderung durch neue Antriebstechnologien zu
bringen“, sagt Rainer Vogt, Leiter der Ford Umweltforschung.

Ford entwickelt neue, hochempfindliche Messverfahren, die über die
derzeit geltenden Gesetzesbestimmungen hinausgehen, um nicht nur
messtechnisch für künftige Grenzwerte gerüstet zu sein, sondern
bereits heute eventuellweitere Spurenkomponenten erfassen und
minimieren zu können.

ots Originaltext: Ford Werke AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
FFA:
Monika Wagener
Telefon: (02 41) 94 21-212
email: mwagener@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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