Ford und Fachhochschule Köln setzen „Try Ing“-Initiative für Schülerinnen fort

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Köln (ots) – Die Ford-Werke AG setzt das erfolgreiche „Try
Ing“-Programm in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln vom 25.
August bis zum 5. September 2003 fort. „Try Ing“ richtet sich an
Schülerinnen ab der Jahrgangsstufe 11, die das Arbeitsfeld
Produktentwicklung in der Automobilindustrie und Ausbildungsinhalte
des Maschinenbau-Studiums, Fachrichtung Fahrzeugtechnik,
kennenlernen möchten. Zwischen dem 25. und dem 29. August erleben die
Schülerinnen Vorlesungen an der Fachhochschule und sind anschließend,
vom 1. bis zum 5. September, für eine Woche am Ford-Forschungszentrum
in Köln-Merkenich tätig. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es,
verstärkt Schülerinnen für ingenieur-wissenschaftliche Studiengänge
zu interessieren.

„Try Ing“ setzt sich zusammen aus einem einwöchigen
Schnupperstudium an der Fachhochschule Köln und einer Projektwoche im
John-Andrews-Entwicklungszentrum der Ford-Werke AG. In der ersten
Woche ab dem 25. August 2003 erhalten die jungen Frauen einen
detaillierten Einblick in die Fachgebiete und Anforderungen des
Studiums der Fahrzeugtechnik. In der Woche ab dem 1. September 2003
werden insgesamt 25 Schülerinnen bei Ford in elf Projekten
eingesetzt. Darunter finden sich Projekte wie „Nicht zu heiss und
nicht zu kalt – Die richtige Temperaturverteilung im
Fahrzeuginnenraum“, mit praktischen Messungen in einem Ford Mondeo
auf der Ford-Teststrecke in Köln-Merkenich.

Inititiert wird „Try Ing“ vom „Women’s Engineering Panel“ (WEP),
einem Zusammenschluss von Ford-Ingenieurinnen, und von „FiT“ (Frauen
in technischen Berufen), Ford-Mitarbeiterinnen, die für Schülerinnen
Informationsveranstaltungen und technische Betriebspraktika bei Ford
anbieten. Beide Gruppen – WEP und FiT – haben das Ziel, den Anteil
junger Frauen in technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufen
im Unternehmen zu erhöhen. Zu diesem Zweck besucht das WEP unter
anderem Hochschulen, um Arbeitsfelder bei Ford vorzustellen. Um
speziell Ingenieurinnen zu fördern, wurde im Sommersemester 2000 das
„Henry-Ford-Stipendium“ für Studentinnen im Fachbereich Maschinenbau
an der RWTH Aachen ins Leben gerufen. Ingenieurinnen aus dem „Women’s
Engineering Panel“ fungieren hierbei zusätzlich als Mentorinnen für
die Stipendiatinnen.

Diana Zimmermann, Koordinatorin des „Try Ing“-Programms und
Ingenieurin bei Ford im „Women’s Engineering Panel“, hat vor ihrem
Studium als eine von wenigen Frauen in Deutschland in den achtziger
Jahren eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin absolviert. „Oft halten
mangelnde Erfahrung im Umgang mit Technik und fehlende Kenntnisse
über die Arbeitswelt junge Frauen davon ab, technische Berufe oder
ingenieurwissenschaftliche Studienfächer zu wählen. Mit dem „Try
Ing“-Programm bietet Ford in Kooperation mit der Fachhochschule Köln
Schülerinnen die Möglichkeit, sich einmal intensiver mit
Berufsbildern der Fahrzeugentwicklung zu beschäftigen. Es ist uns
wichtig, dass Frauen so früh wie möglich in die Fahrzeugentwicklung
eingebunden werden, um die Autos zu bauen, die Frauen fahren wollen.“

Informationen zum „Women’s Engineering Panel“ und zu den Projekten
des FiT-Teams finden sich auch in der Ford-Broschüre „Diversity –
Vielfalt als Stärke“ (S. 10-11). Sie ist als download in Deutsch und
Englisch verfügbar unter http://www.ford.de/ie/ueber-ford/-/uford12/.

ots Originaltext: Ford Werke AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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e-mail: awagne16@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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