Für 2003 kein eigenes Auto in Rallye-WM

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Köln (ots) – Ford-Pilot Armin Kremer zieht auch mit einigem
Abstand ein durchaus zufriedenes Fazit der Rallye Großbritannien.
„Dieser 14. Platz in den Wäldern rund um Cardiff war ein
versöhnlicher Abschluss für unsere sechs Einsätze in der Rallye-WM
2002″, sagte der Mecklenburger nach der Rückkehr aus Wales. Der
Rallye-Europameister von 2001 und sein Beifahrer Dieter Schneppenheim
hatten sich bei der Rallye Großbritannien in ihrem Ford Focus RS WRC
mit 40 anderen World Rally Cars gemessen und das beste Saisonergebnis
herausgefahren. „Es war toll, dass uns die Ford-Werke AG in diesem
Jahr die Möglichkeit gegeben hat, WM-Luft zu schnuppern“, resümierte
Kremer. „Man muss allerdings feststellen, dass es angesichts der
derzeitigen Trainingsmodalitäten in der Rallye-WM nur möglich ist
unter die Top Ten zu fahren, wenn man den entsprechenden WM-Lauf
vorher mehrfach absolviert hat.“

„Armin Kremer hat in dieser Saison bei allen seinen WM-Läufen und
besonders bei der Rallye Deutschland bewiesen, dass er mit der
Rallye-Weltelite mithalten kann“, betonte Ford-Sportchef Eberhard
Braun. „Armin und sein Copilot Dieter Schneppenheim waren
hervorragende Botschafter für den internationalen Rallyesport in
Deutschland. Das Konzept, deutsche Fahrer mit einem deutschen Team
unter der Flagge von Ford Köln bei ausgesuchten WRC-Rennen starten zu
lassen, hat für überwältigende Medienpräsenz gesorgt. Dafür möchten
wir den beiden Piloten und dem Einsatzteam von Erwin Weber danken und
speziell Armin Kremer alles Gute für seine weitere sportliche
Laufbahn wünschen.“

Das Unternehmen wird in der Saison 2003 auf den Einsatz eines
eigenen Fahrzeugs zusätzlich zum Engagement von Ford Rallye Sport in
der Rallye-WM verzichten und sich voll auf den nationalen
Rundstreckensport konzentrieren. „Unsere motorsportliche Priorität
liegt bei den Aktivitäten im erfolgreichen und expandierenden
Veranstaltungskonzept BERU Top 10″, erklärt dazu Eberhard Braun, „wo
wir im kommenden Jahr als Titelverteidiger in der Deutschen
Tourenwagen Challenge (DTC) und mit dem neuen Markenpokal Ford Fiesta
ST Cup antreten.“ Nach Top-Drei-Gesamtplatzierungen von
Ford-Focus-Piloten in den vergangenen Jahren hatte Thomas Klenke mit
dem neuen Ford Focus ST 170 die DTC 2002 für das Kölner Unternehmen
gewonnen. Der Ford Fiesta ST Cup mit dem dreitürigen Ford Fiesta der
vierten Generation löst den Ford Puma Cup ab, der vier Jahre lang
Maßstäbe im Markenpokal-Motorsport gesetzt hat.

ots Originaltext: Ford-Werke AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Wolfgang Sander,
Telefon (0221) 90-17515,
email: wsander@ford.com

Quelle: news aktuell GmbH

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