BMW Group weltweit führend bei nachhaltiger Produktion / „Clean Production“ fester Bestandteil der Produktionsstrategie

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München (ots) – Unter dem Motto „Clean Production“ setzt die BMW
Group durch kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes in der
Produktion weltweit Standards: Die BMW Group belegt im aktuellen Dow
Jones Sustainability Index zum wiederholten Male den ersten Platz in
der Automobilindustrie. In der jährlichen Bewertung durch Oekotrend
wird der BMW Group die im Branchenvergleich umweltfreundlichste
Produktion von Automobilen bescheinigt. Ein wichtiger Erfolgsfaktor
liegt in dem schonenden Umgang mit Ressourcen. So konnte der
durchschnittliche Wasserverbrauch je produziertem Automobil seit 1980
um über 80 Prozent gesenkt werden. Einen Beitrag dazu leistet
beispielsweise die besonders umweltfreundliche
Pulverklarlacktechnologie, die ohne den Einsatz von Lösungsmitteln
und Wasser auskommt. Die BMW Group setzt als einziger
Automobilhersteller weltweit konsequent auf Pulverklarlacke.

Umweltdeklaration der Vereinten Nationen: Verpflichtung zur
umweltfreundlichen Produktion

Umweltschutz hat in der BMW Group eine lange Tradition: 1973 schuf
BMW als weltweit erster Automobilhersteller die Konzernfunktion
Umweltschutz mit einer weit reichenden Querschnittsverantwortung.
„Seit dem Jahr 2000 ist Nachhaltigkeit laut Vorstandsbeschluss ein
fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie“, so Tobias Premauer,
Konzernbeauftragter Umweltschutz. Mit diesem Bekenntnis hat die BMW
Group den „Global Compact“ von Kofi Annan von Anfang an befürwortet.
Mit der Unterzeichnung der Umweltdeklaration der Vereinten Nationen
„Cleaner Production“ im Jahr 2001 hat sich das Unternehmen zum
vorsorgenden Umweltschutz in der Produktion verpflichtet.

BMW Group Branchenführer nachhaltig wirtschaftender Unternehmen
Die Führungsrolle der BMW Group für nachhaltiges Wirtschaften wird
von unabhängiger Seite bestätigt. Nicht nur im Dow Jones
Sustainability Index Review 2005 setzt die BMW Group Standards
innerhalb der Automobilindustrie. Das Unternehmen ist als einziges
der Branche zum siebten Mal in Folge in den führenden
Nachhaltigkeitsindizes von Dow Jones Indexes, STOXX Limited und SAM
Group vertreten. Als Branchenführer wird die BMW Group auch im
Corporate Responsibility Ranking der Münchner Oekom, im
CarbonDisclosure Project und im FTSE4GoodEurope Index geführt.

Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den
Ressourcen spielt auch die Einhaltung von Arbeitsstandards und
Menschenrechten eine sehr wichtige Rolle für erfolgreiches
nachhaltiges Wirtschaften.

Weltweit einheitliche Standards

Wie macht sich diese Verpflichtung in der Praxis bemerkbar? Heute
sind weltweit rund 70 hauptamtliche Mitarbeiter in der
Umweltschutzorganisation der BMW Group tätig. An allen Standorten
gewährleisten Umweltmanagementsysteme, die weit über gesetzliche
Forderungen hinausgehen, den betrieblichen Umweltschutz. Als erster
Automobilhersteller weltweit zertifizierte die BMW Group 1999
außerdem alle Produktionsstandorte einheitlich nach internationalen
Umweltmanagement-Normen. Insgesamt wurde von Seiten des Unternehmens
allein in Deutschland im Jahr 2004 rund 34,2 Millionen Euro in den
produktionsbezogenen Umweltschutz investiert.

Die Umwelt entlasten: Konstante Reduzierung von Ressourceneinsatz
Die konstante Reduzierung des Einsatzes von umweltrelevanten
Ressourcen bringt nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische
Vorteile. Ein Beispiel ist die ständige Weiterentwicklung der
Lackiertechnologie. Durch den Einsatz der neuen Pulverklarlacktechnik
werden bei der Applikation von Klarlack weder Wasser noch Lösemittel
benötigt. Dementsprechend entsteht kein Abwasser. Auch chemische
Reinigungsmittel zur Säuberung der Lackieranlagen gehören der
Vergangenheit an. Hinzu kommt ein sprühnebelarmer Auftrag, der mit
Hilfe des direkten Material-Recyclings in einem kreislaufgeführten
System einen Nutzungsgrad des Pulvers von nahezu 100 Prozent
ermöglicht. Nachdem die BMW Group 1997 im Werk Dingolfing die erste
Pulverklarlack-Linie in Betrieb genommen hat, wurden nun auch die
Werke in Regensburg und Leipzig mit dieser Technologie ausgestattet.

Effizientes Ressourcenmanagement der BMW Group in der Produktion
lässt sich auch an einer Reihe weiterer Beispiele beobachten. So
erreichte das Unternehmen allein in den vergangenen fünf Jahren eine
Senkung des Energieverbrauchs pro produziertem Fahrzeug von 3,16 MWh
auf 2,94 MWh; der anfallende Abfall wurde von 349 Kilogramm pro
Fahrzeug auf 318 Kilogramm reduziert. Die umsichtige und
vorausschauende Planung in Sachen Umwelt kam der BMW Group zudem beim
neuen europäischen Emissionshandel-System zugute: Durch eine
konsequente Verminderung der CO2-Emissionen je produzierter Einheit –
in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent – kann das Unternehmen
schon heute eine ausgeglichene Bilanz zwischen den für 2005
erwarteten Emissionswerten und den zugeteilten Emissionsrechten
aufweisen.

Darüber hinaus zielen weitere innovative und zum Teil
unkonventionelle Projekte auf Verbesserungen im Umweltschutz. So hat
das BMW Group Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in München –
in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken – ein Konzept zur Senkung der
CO2-Emissionen durch Fernkälte entwickelt. Die Kühlung des neuen
FIZ-Projekthauses mit oberflächennahem Grundwasser ersetzt die
herkömmlichen elektrisch betriebenen Kältemaschinen. Dies vermeidet
jährlich bis zu 4.500 Tonnen CO2-Ausstoß und spart rund 7 Millionen
Kilowattstunden Strom – ein Wert, der dem Jahresverbrauch von mehr
als 3.000 Privathaushalten entspricht.

BMW Group Sustainability Report: Transparenz für die
Öffentlichkeit Die Öffentlichkeit über alle ökologischen und sozialen
Aktivitäten der BMW Group regelmäßig zu informieren, ist
Pflichtbestandteil des Unternehmensreportings. Wie Nachhaltigkeit
konkret in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft
umgesetzt wird, berichtet die BMW Group im kürzlich veröffentlichten
fünften Sustainable Value Report 2005/2006. Der Bericht ist im
Internet auf Deutsch und auf Englisch verfügbar unter
www.bmwgroup.com/sustainability

Bildmaterial (P0016117) steht unter www.press.bmwgroup.com zum
Download zur Verfügung.

Pressekontakt:
Jochen Müller, Technologiekommunikation/AK-21, Produktion und
Fahrertraining
Telefon: +49 (0)89 382 68778, Fax: +49 (0)89 382 23927

Dr. Verena Schuler, Unternehmenskommunikation/AK-31, Nachhaltigkeit
Telefon: +49 (0)89 382 41125, Fax: +49 (0)89 382 24418

Michael Blabst, Leiter Technologiekommunikation/AK-21
Telefon: +49 (0)89 382 24697, Fax: +49 (0)89 382 23927

Quelle: news aktuell GmbH

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