BMW Fahrer-Training und die Aktion „Kindertempo“: Sicherheitstipps zum Schulbeginn / Über 820.000 Schul- und Verkehrsanfänger bewegen sich neu im Straßenverkehr

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München (ots) – Das BMW Fahrer-Training schult Autofahrer seit 26
Jahren, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Alle Übungen
haben dasselbe Ziel: Gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu
meistern und stets die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.
Besonders wichtig ist dies alljährlich zum Schulbeginn. Denn nach den
Sommerferien steht in Deutschland dieses Jahr für über 820.000
Schulanfänger der erste Schultag bevor – und damit auch der erste
Schulweg. Die Verkehrserziehung für Kinder soll dafür sorgen, dass
sich die Kleinen auf den Straßen an die Verkehrsregeln halten und
sich nicht selbst in Gefahr bringen. Doch das
Verantwortungsbewusstsein von Kindern ist begrenzt, sie sind daher
besonders auf die Umsicht der erwachsenen Verkehrsteilnehmer
angewiesen.

Seit vielen Jahren trägt die BMW Group mit diversen Aktivitäten
zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr bei.
Ein Beispiel ist die Aktion „Kindertempo“: „Kindertempo“ klärt Kinder
und Erwachsene gleichsam über Gefahren im Verkehr auf. Darüber hinaus
gibt das BMW Fahrer-Training folgende Tipps an verantwortungsbewusste
Autofahrer, um für eine größtmögliche Sicherheit für Kinder im
Straßenverkehr zu sorgen:

8 Tipps zum Schulanfang:

Die Schrecksekunde: Zeitreise ohne Einflussmöglichkeit

Der Anhalteweg ist die Summe aus Reaktions- und Bremsweg. Wer mit
50 km/h unterwegs ist, legt in der berühmten Schrecksekunde knapp 14
Meter zurück. Wer dagegen mit 30 km/h fährt, kommt in dieser Sekunde
8,3 Meter voran. Hier wird deutlich, warum man gerade in
Tempo-30-Zonen die Höchstgeschwindigkeit unbedingt einhalten sollte:
Bei 30 km/h beträgt der Bremsweg auf trockener Fahrbahn ca. 4 Meter.
Zusammen mit dem zurückgelegten Weg in der Schrecksekunde ergibt das
einen Anhalteweg von etwas mehr als 12 Meter. Wo man also bei einer
Notbremsung aus 30 km/h schon zum Stillstand gekommen ist, fährt man
bei Tempo 50 nach 12 Metern immer noch mit 50 km/h, da man alleine in
der Schrecksekunde 14 Meter zurücklegt! Die Folge: Wenn man nicht
ausweichen kann, erfasst man das Hindernis mit der vollen
Geschwindigkeit.

„Unverhofft kommt oft“: Wachsam und bremsbereit.

Um von unvorhersehbaren Ereignissen nicht überrascht zu werden,
sollte man beim Autofahren sehr wachsam sein, damit man stets
bremsbereit ist. Gerade Kinder neigen oft zu unvorhersehbaren
Handlungen im Straßenverkehr. Speziell an allen engen und
unübersichtlichen Stellen sollte man auf den Fall der Fälle
vorbereitet sein.

„Ich sehe was, was Du nicht siehst“: Kinder durch Scheiben
parkender Autos.

Kinder neigen beim Spielen auf dem Gehweg oft dazu – spontan und
ohne Umsicht – zwischen parkenden Autos hindurch auf die Straße zu
laufen. Leider werden sie dabei häufig von vorbeifahrenden Autos
erfasst. Der Tipp des BMW Fahrer-Trainings: Schauen Sie – wenn es die
Verkehrssituation erlaubt – beim Passieren parkender Autos durch
deren Scheiben um zu sehen, ob sich hinter den Fahrzeugen Kinder
befinden, die plötzlich auf die Fahrbahn rennen könnten.

„Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“: besser gesehen werden mit Licht

Das Abblendlicht dient in erster Linie nicht zur Ausleuchtung der
Straße, sondern um von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig
erkannt zu werden. Das gilt auch bei hellem Tageslicht. Darum sollte
man das Abblendlicht immer einschalten, um gerade von Kindern
schneller erkannt zu werden.

Besondere Vorsicht vor Schulen und Kindergärten

Speziell in der Nähe von Kindergärten und Schulen erfordert das
Autofahren erhöhte Aufmerksamkeit. Denn gerade dort rennen Kinder
meist ohne aufzupassen spontan über die Straße.

Überlebensraum: Sicherheitsabstand beim Überholen „unsicherer“
Radfahrer

Erwachsene Radfahrer sind sich der Gefahr durch überholende Autos
bewusst: Der Sicherheitsabstand wir oft nicht eingehalten. Kindern
hingegen ist diese Gefahr meist nicht bewusst, sie fahren oft
„Schlangenlinie“. Deshalb sollte man beim Überholen von Rad
fahrenden Kindern besonders auf einen möglichst großen
Sicherheitsabstand achten. Nur bei Grün: Vorbild auch als Fußgänger
und Radfahrer Erwachsene sind für Kinder Vorbilder. Das gilt auch bei
der Einhaltung von Verkehrsregeln. Deshalb gilt: Auch als Fußgänger
oder Radfahrer niemals einen Fußgängerübergang bei roter Ampel
überqueren.

Busse mit Blinklicht: Maximal mit Schrittgeschwindigkeit

An einem Schul- oder Linienbus mit eingeschaltetem Warnblinklicht
dürfen Fahrzeuge per Gesetz nur mit Schrittgeschwindigkeit
vorbeifahren. Das gilt auch, wenn der Bus auf der Gegenfahrbahn steht
– sofern die Fahrbahnen nicht durch bauliche Maßnahmen wie zum
Beispiel durch einen gebauten Mittelstreifen oder eine Leitplanke
voneinander getrennt sind. Bitte beachten Sie diese Vorschrift, da
Kinder aus dem Bus aussteigen und dann oftmals in verschiedene
Richtungen sofort wegrennen.

Projekte zur Sicherheit von Schulanfängern im Straßenverkehr:
Aktion „Kindertempo“

Die Aktion Kindertempo der BMW Niederlassungen und Händler richtet
sich mit gezielten Maßnahmen nicht nur an Kinder, sondern vor allem
auch an Eltern bzw. erwachsene Verkehrsteilnehmer. Im Mittelpunkt der
Initiative steht die sympathische Figur, „Timmi Tempo“, die Kinder
mittels unterschiedlicher Give-Aways und eines Kasperltheaters
spielerisch über die wichtigsten Gefahrensituationen im
Straßenverkehr aufklärt. Gleichzeitig informieren eine Broschüre und
ein Spiegelanhänger Erwachsene über das Thema Kindersicherheit im
Straßenverkehr.

Der sicherste Weg: Schulwegpläne für ABC-Schützen

Bereits seit 1995 stellt die BMW Group in Kooperation mit der
Verkehrswacht und den Kreisverwaltungsreferaten in München und Berlin
„Schulwegpläne für ABC-Schützen“ zusammen. Jeder einzelne
Schulanfänger erhält seinen individuellen Schulwegplan und kann den
Weg mit seinen Eltern vorab begehen und somit mögliche
Gefahrensituationen bereits im Vorfeld erkennen und vermeiden.
Verkehrspolizei und Elternbeiräte unterstützen das Programm.

Infomaterial zur Verkehrserziehung: Kinder im Verkehr

Der Ordner „Kinder im Verkehr“ – im Auftrag der BMW Group mit dem
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. und der Verkehrswacht
München erstellt – erhalten Kinderärzte und Pädagogen Informationen
über Inhalte und Methoden von und für die Verkehrserziehung und
Unfallprävention. Im Zentrum steht dabei auch die gezielte
Vorbereitung des Schulwegs, zusammen mit Eltern und Kindern.

ots Originaltext: BMW Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Quelle: news aktuell GmbH

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