BMW Group unterstreicht Vorreiterposition bei nachhaltiger Automobilproduktion

0
201

München (ots) –

1.000.000stes Automobil im BMW Werk Dingolfing mit wegweisendem
Pulverklarlack gefertigt – umweltfreundliche Lackiertechnologie wird
zukünftig auch in den Werken Regensburg und Leipzig zum Einsatz
kommen.

Gestern lief im BMW Werk Dingolfing das 1.000.000ste mit
Pulverklarlack beschichtete Automobil vom Band, ein BMW 7er.

Anfang der 90er Jahre, als die Lackspezialisten des Dingolfinger
Werks zusammen mit den Wissenschaftlern des Forschungs- und
Innovationszentrums München mit der Entwicklung und Erprobung dieser
Technologie begannen, war der langfristige Erfolg noch nicht
abschätzbar. Heute markiert Pulverklarlack als ressourcenschonende
Technologie im automobilen Lackierprozess immer noch eine weltweite
Ausnahmestellung. Das Verfahren wird seit über fünf Jahren im größten
Automobilstandort der BMW Group – BMW Werk Dingolfing – in der
Serienfertigung sehr erfolgreich eingesetzt. Neben der Schonung von
Ressourcen, wird mittels dieser Technologie höchste Farbbrillanz und
Fahrzeuganmutung erreicht.

Die BMW Group wird den Einsatz dieser Technologie in ihrem
Produktionsnetzwerk schrittweise ausweiten. Als nächstes wird
Pulverklarlack am Standort Regensburg zum Einsatz kommen. Im Zuge der
Erweiterung dieses Werks wird bis Mitte 2004 etwa die Hälfte der
täglichen Automobilproduktion darauf umgestellt sein. Bis spätestens
2006 wird die gesamte Regensburger Produktionskapazität mit
Pulverklarlack beschichtet sein. Ebenso erfolgt im sich gerade im
Aufbau befindlichen BMW Werk Leipzig von Anfang an mit Beginn der
Serienproduktion in 2005 der ausschließliche Einsatz dieser
einzigartigen Beschichtungstechnologie.

„Wir setzen unser Know-how nicht nur für Innovationen in unseren
Fahrzeugen, sondern auch zur Entwicklung außergewöhnlich
leistungsfähiger Technologien bei der Automobilproduktion ein. Am
Beispiel Pulverklarlack zeigt sich die Technologieführerschaft der
BMW Group im Hinblick auf eine nachhaltige, ressourcenschonende
Fertigung“, so Dr. Norbert Reithofer, Produktionsvorstand der BMW AG.

Klarlack – Schutz und Glanz in Pulverform unschlagbar!

Der Klarlack stellt die letzte Funktionsschicht eine
Fahrzeuglackierung dar. Vereinfacht ausgedrückt ist diese Schicht für
den Schutz der lackierten Fahrzeugoberfläche wie auch für die
brillante Anmutung des Automobils verantwortlich. Als Pulverklarlack
appliziert, ist er aus Umweltgesichtspunkten unschlagbar. So wird bei
der Applikation weder Wasser noch Lösemittel benötigt.
Dementsprechend entstehen keine Abwässer. Auch chemische
Reinigungsmittel zur Säuberung der Lackieranlagen gehören der
Vergangenheit an. Hinzu kommt ein sprühnebelarmer Auftrag, der mit
Hilfe des direkten Material-Recyclings in einem kreislaufgeführten
System eine Nutzungsgrad des Pulvers von über 97 Prozent ermöglicht.
Abfall gibt es somit faktisch kaum. Doch damit nicht genug: an einer
weiteren Verbesserung und Verfeinerung der Technologie wird stetig
gearbeitet.

„Clean Production“

Der Einsatz von Pulverklarlack ist nur eine von vielen Maßnahmen,
die die BMW Group für eine nachhaltige Fahrzeugproduktion, als „Clean
Production“ bezeichnet, einsetzt. So konnte durch den Einsatz
kreislaufgeführter Systeme, gepaart mit modernster Anlagentechnik,
eine deutliche Reduktion im Verbrauch von Energie und Prozessabwasser
erreicht werden.

Ein Beispiel: Das durchschnittlich pro Fahrzeug bei der BMW Group
anfallende Prozessabwasser sank von 1,3 Kubikmeter 1996 – ohnehin
schon sehr niedrig – auf rund 1 Kubikmeter im Jahr 2002. Auch der
Energieverbrauch pro produzierter Einheit lies sich durch den
konsequenten Einsatz von beispielsweise Wärmerückgewinnungs-Anlagen
und stromsparender Fertigungstechnologie in diesem Zeitraum um gut 20
Prozent senken.

Mehr zur Produktion und Nachhaltigkeit im Internet:
www.bmwgroup.com/production
www.bmwgroup.com/sustainability/
www.bmw-werk-dingolfing.de
www.bmwgroup.com dann „Aktuelles Lexikon“

Bildmaterial im BMW Pressclub:
www.press.bmwgroup.com/
Bildnummer: P0008603

ots Originaltext: Bayerische Motoren Werke
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Michael Blabst, AK-21, Technologiekommunikation, Produktion und
Forschung
Telefon: 089-382-24697, Fax: 089-382-27563

Dr. Tobias Nickel, AK-21, Technologiekommunikation
Telefon: 089-382-27072, Fax: 089-382-25763

Internet: www.press.bmwgroup.com
e-mail: presse@bmw.de

Quelle: news aktuell GmbH

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here