BMW Group unterstützt weltweite Kooperation für Recycling / Internationales Treffen bietet Plattform zum herstellerübergreifenden Informationsaustausch im Themenfeld Altfahrzeugrecycling

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München (ots) – Zum ersten Mal nach der Umsetzung der
EU-Altautorichtlinie in deutsches Recht treffen sich die
Recycling-Verantwortlichen der weltweiten Automobilindustrie in
München zu einem mehrtägigen Workshop. Der diesjährige Gastgeber,
die BMW Group, ist im Themenfeld des Recyclings schon seit vielen
Jahren Vorreiter und fördert grenzüberschreitende Gesprächsforen.

Der 7. „International Car Recycling Workshop“ bietet eine
Plattform zur herstellerübergreifenden Abstimmung im Bereich des
Altfahrzeugrecyclings. Unterstützt wird das Zusammentreffen von den
Automobilverbänden ACEA, Alliance, JAMA, VDA und KAMA.

Ein Themenschwerpunkt des Treffens wird die sinnvolle Behandlung
von Shredderrückständen sein. Außerdem stehen die Auswirkungen von
Materialverboten und die Behandlung von Altfahrzeugen auf dem
Programm. Im Rahmen der Eröffnungsrede hat Vorstandsmitglied Dr.
Michael Ganal die Bedeutung des Fahrzeugrecyclings unterstrichen:
„Es geht nicht nur um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Es geht um
mehr. Es geht darum, eine der größten rollenden Rohstoffquellen
ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu nutzen.“

Nachhaltigkeit in Unternehmenszielen fest verankert

Für die BMW Group ist nachhaltiges Wirtschaften als ein fester
Bestandteil der Unternehmensphilosophie seit vielen Jahren in den
Unternehmenszielen verankert. Dabei stellt das Altfahrzeugrecycling
einen wichtigen Themenkomplex in der BMW Group
Nachhaltigkeitsstrategie dar. So treibt das Mobilitätsunternehmen
nicht nur die effiziente Nutzung von Ressourcen im gesamten
Produktionsprozess und die umweltverträgliche Verwertung von
Altfahrzeugen ständig voran, sondern es ist auch federführend in der
sogenannten recyclingoptimierten Produktgestaltung.

„Design for Recycling“ unterstützt eine optimale Auslegung von
Bauteilen, das heißt entsprechende Materialauswahl, aber auch
Verbindungstechniken.

Ein Beispiel: Wurde vor ein paar Jahren die Wärmeisolierung am
Fahrzeug-Unterboden noch aus einem nicht mehr verwertbaren Verbund
aus Mineralwolle und Aluminiumfolie gefertigt, besteht die Isolierung
heute aus einem sortenreinen Aluminiumverbund-Werkstoff, der ohne
Trennaufwand stofflich zu 100 Prozent verwertbar ist.

Mit derartigen Fragestellungen und Lösungsansätzen beschäftigen
sich die Spezialisten im hauseigenen Recycling und Demontage Zentrum
(RDZ) in Lohhof bei München nicht erst seit gestern. Schon 1990 nahm
das RDZ seinen Betrieb auf und treibt seitdem Verfahren, Methoden und
Lösungsansätze rund um das Fahrzeugrecycling voran.

Mehr zu BMW Group Recycling und Nachhaltigkeit:
www.bmwgroup.com, dann „Aktuelles Lexikon“
oder www.bmwgroup.com, dann „Engagement, Publikationen“

ots Originaltext: BMW Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Quelle: news aktuell GmbH

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