Unfallforschung bei BMW feiert Jubiläum

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Seit 25 Jahren trägt die Unfallforschung der BMW
Group dazu bei, die Fahrzeugsicherheit weiter zu entwickeln. Über
1.500 Unfälle haben die Mitarbeiter der Unfallforschung bereits in
akribischer Kleinarbeit rekonstruiert und somit wichtige Hinweise für
die Fahrzeugentwicklung geliefert.

Bereits in den 70er Jahren kamen Automobilingenieure auf die Idee,
das reale Unfallgeschehen zu beobachten. Nicht nur, um auf diese
Weise Verletzungen zu reduzieren, sondern auch, um Unfälle im
vorhinein durch die Entwicklung von geeigneten Systemen im Fahrzeug
zu vermeiden. Seit 1976 ist das Thema Unfallforschung auch bei der
BMW Group nicht mehr wegzudenken. Aus dem Ein-Mann-Betrieb von 1976
hat sich eine heute fünfköpfige Abteilung entwickelt, die mit
unterschiedlichen Abteilungen der BMW Group zusammenarbeitet – allen
voran natürlich mit der Entwicklung. „Wir wollten in der Lage sein,
reale Unfälle aus dem Feld nachzuvollziehen, Erkenntnisse daraus zu
gewinnen und diese wiederum der Entwicklung als wichtige
Grundlagennformation zur Verfügung stellen“, so Georg Meßner, der
die Abteilung Unfallforschung bei BMW seit 1993 leitet.

Komplexe Forschung

Die Analyse der Unfallforscher basiert auf einer exakten
Unfallrekonstruktion per Computer. Als Grundlage hierfür dienen
Daten, die an Unfallorten gesammelt worden sind. Mit einem speziell
ausgerüsteten Analysefahrzeug begeben sich die BMW Unfallforscher an
den Ort des Geschehens und rekonstruieren mit Hilfe von
Vermessungsinstrumenten und Digitalkameras den Unfallablauf. Ein
weiterer Schwerpunkt ist die medizinische Beurteilung der
Verletzungen von Insassen. Seit Beginn der 90er Jahre arbeiten die
Forscher mit der Unfallchirurgie des Klinikums Großhadern in München
zusammen. Mediziner und Ingenieure können auf diese Weise gemeinsam
den Verletzungsmechanismus bei Unfällen untersuchen.

Die „Bayerische Weißwurst“

Diese Interdisziplinarität ist beispielhaft für die
Unfallforschung bei BMW. Aus ihr resultierte beispielsweise auch die
Entwicklung des ITS – Systems, einem aufblasbaren Seitenairbag zum
Schutz des Kopfes. Auf den Handlungsbedarf, den Schutz des Insassen
gerade bei Seitenkollisionen erheblich zu verbessern, hatte die
Unfallforschung nach der Auswertung ihrer umfangreichen Datenbank
aufmerksam gemacht. Der „Inflatable Tubular Structure“ (ITS) , der
aufgrund seiner Schlauchform auch gerne als „Bayerische Weißwurst“
bezeichnet wird, wurde von BMW als weltweit erstem Hersteller 1997 in
ein Fahrzeug eingebaut. Die BMW Unfallforschung hat mit ihrer
Grundlagenarbeit die Weiterentwicklung aktiver wie passiver
Sicherheitssysteme maßgeblich mitgestaltet. Ein Ergebnis ist das BMW
Sicherheitskonzept F.I.R.S.T. (Fully Integrated Road Safety
Technology), bei dem aktive und passive Sicherheitskomponenten exakt
aufeinander abgestimmt sind. Für aktive Sicherheit sorgen
beispielsweise das ABS, die Traktionskontrolle ASC+T, oder das
elektronische Stabilitätsprogramm DSC mit Bremskraftverteilung.
Passive Sicherheit bieten neben der Crash-Sensorik und dem ITS u.a.
die Front- und Seiten-Airbags für die Passagiere.

Nähere Informationen zur BMW Unfallforschung und zur Welt der BMW
Forschung finden Sie auch im Internet unter
www.bmwgroup.com/scienceclub.

ots Originaltext: BMW Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
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Quelle: news aktuell GmbH

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