Wie die historische Altstadt von Regensburg vor dem Verkehrsinfarkt bewahrt wurde: Dokumentation erscheint in Buchform

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München/ Regensburg (ots) – neues sowie vorhandenes Wissen ist nunmehr in einer Publikation zusammengefasst worden. Der Regensburger Ansatz ist auch auf andere Städte und Gemeinden übertragbar, denn auch diese haben in den seltensten Fällen eine zusammenfassende Übersicht aller verkehrsrelevanter Kenndaten oder aktueller Projekte. Verkehrsmanagement Regensburg der BMW Forschung Die BMW Forschung hat bereits 1992 begonnen, sich mit verschiedenen Aspekten des Verkehrs in Regensburg zu beschäftigen. Denn um Mobilität zu erhalten, sind systemübergreifende Verkehrskonzepte vonnöten. Dies bedeutet, Konzepte, bei denen die verschiedenen Verkehrsmittel, vor allem der stetig ansteigende Individualverkehr sowie der öffentliche Verkehr, nicht isoliert betrachtet werden, sondern intelligent miteinander vernetzt werden. Im Jahr 1994 wurden von BMW konkrete Vorschläge für die Neuordnung des Verkehrs den lokalen Interessensvertretern in Regensburg vorgelegt, insbesondere für die mittelalterliche Altstadt, die deutliche verkehrstechnische und städtebauliche Engpassfaktoren, wie enge Gassen und geringe Durchfahrtshöhen, aufweist. Durch ein intelligentes Verkehrsmanagement sollten im wesentlichen vier Ziele realisiert werden: · Erhaltung der Altstadt für Anwohner und Besucher · Erhöhung der touristischen Attraktivität · Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungskraft sowie · Sicherung und Verbesserung der Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Die bis dato erzielten Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Einführung des Regensburger Altstadtbusses, ein innovatives Minibuskonzept mit alternativer Antriebstechnologie, ist ein gelungenes Beispiel, sowohl für die Symbiose des Automobils mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, als auch für die kooperative Zusammenarbeit eines Automobilherstellers mit Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Auch Überlegungen zu automatisierten Parkhausanlagen waren Gegenstand der BMW Forschungen. Sie haben unter anderem übertragbare Erkenntnisse für vergleichbare Problemareale in andern Städten geliefert. Seit 1996 konzentrierte sich das BMW Engagement auf ein noch wenig untersuchtes Problemfeld, den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr und den Lösungsansatz Citylogistik. Auf der Basis umfangreicher Erhebungen wurde RegLogâ, das Regensburger Citylogistik Projekt, entwickelt und 1998 erfolgreich umgesetzt. Folgende Ansätze werden detailliert in dem neuen Buch beschrieben: · Bündelung des Belieferungsservice durch kombinierte Lieferfahrten · Reduzierte Entsorgungsfahrten durch reduzierte Leerfahrten und hohe Fahrzeugauslastung · Geringere Kosten durch Kommissionierungslagerservice – gemeinsam nutzen heißt Kosten senken · Müheloses Einkaufen durch Depot-Service RegensburgMobil ergänzt die Publikationsreihe der BMW Forschung, die mit dem Handbuch zu Umwelt und Verkehr in München, d.h. MünchenMobil, begann. Zu beziehen ist die Publikation bei BMW via E-Mail unter der Adresse r.mobil@bmw.de. Außerdem wird eine Kurzzusammenfassung der Inhalte noch in der KW 22 unter www.reglog.de als PDF-File zum Download angeboten. Auf den Seiten der BMW Group wird das Thema im Science Club zu finden sein. ots Originaltext: BMW AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Andreas Klugescheid, AK-21, Technologiekommunikation, Technologie und Innovation Telefon: +49 89 382-25506, Fax: +49 89 382-26694

Tobias Nickel, AK-21, Technologiekommunikation Telefon: +49 89 382-27072, Fax: +49 89 382-26694 Internet: www.press.bmwgroup.com e-mail: presse@bmw.de

Quelle: news aktuell GmbH

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