Mit dem Roboter Hand in Hand arbeiten, die Smart Factory macht´s möglich

Quelle: ots.Audio

Ingolstadt (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Sie saugen, wischen und mähen den Rasen. Längst haben Haushaltsroboter Einzug gehalten in unseren heimischen vier Wänden. Sie nehmen uns lästige Arbeiten ab und halten uns den Rücken frei für die angenehmen Dinge des Lebens. Auch in den Fabrikhallen großer Industrieunternehmen verrichten Roboter seit vielen Jahren ihren Dienst, in der Regel streng umzäunt und nach einem eigenen festgelegten Takt. In der Fabrik der Zukunft beim Automobilhersteller Audi, der sogenannten Smart Factory, sollen die Roboter aber künftig auch Hand in Hand mit den Menschen arbeiten, ganz ohne Schutzzaun und in direkter Abstimmung mit den Kollegen in der Montage.

O-Ton 1 (Julia Pöppl, 0:05 Min.): „Hallo, ich bin Julia Pöppl, Fertigungsmechanikerin, und arbeite derzeit mit dem Adam zusammen.“

Sprecher: Adam ist kein gewöhnlicher Kollege aus Fleisch und Blut, Adam ist ein Roboter, von dem Julia bei der Arbeit im Audi-Werk in Ingolstadt unterstützt wird. Adam besteht in erster Linie aus einem ca 1 Meter 40 langen Metallarm, der mit einer weichen Schaumstoffschicht aus leuchtendem Orange ummantelt ist. Sein Auge ist eine Kamera und sein einziger Finger ein Saugnapf, mit dem er Julia die sogenannten Kühlmittelausgleichsbehälter zur Montage reicht:

O-Ton 2 (Julia Pöppl, 0:13 Min.): „Damit ich mich nicht bücken muss, und es ist ergonomisch einfach besser. Auf Brusthöhe bekomme ich mein Teil dann zugestellt und muss es nur noch abnehmen, und kann es dann ins Auto verbauen.“

Sprecher: Mit einem kurzen Knopfdruck gibt sie Adam das Zeichen zum Handeln, der versteht das Signal sofort, denn schließlich ist der Roboter mit der Steuerungsanlage vernetzt. Angst, dass Adam sie verletzen könnte, obwohl er keinen Schutzzaun um sich herum hat, hat Julia keine:

O-Ton 3 (Julia Pöppl, 0:07 Min.): „Durch den Schaumstoff fühle ich mich natürlich sicher. Wir haben das ja am Anfang getestet, der hält sofort, wenn man mit ihm in Berührung kommt, er kann einen gar nicht verletzen.“

Sprecher: Die Sicherheit, so Johann Hegel, Leiter der Technologieentwicklung Montage bei Audi, hatte von Anfang an höchste Priorität:

O-Ton 4 (Johann Hegel, 0:10 Min.): „Da haben wir sehr viel Wert drauf gelegt, dass wir eine Technologie verwenden, die von der Berufsgenossenschaft für diesen Einsatz auch zertifiziert und freigegeben ist.“

Sprecher: Adam soll wie mögliche Nachfolger die Mitarbeiter in der Produktion in erster Linie entlasten, schließlich sei hier die körperliche Anstrengung am höchsten, so Hegel. Gerade weil Produktivität und Effizienz auch in Zukunft eine große Rolle spielen, wie er sagt:

O-Ton 5 (Johann Hegel, 0:08 Min.): „Ist unsere Vision, nicht dass die Fabrik die Mitarbeiter gängelt, sondern dass der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht. Der Mensch steht im Mittelpunkt.“

Sprecher: Mensch und Roboter konkurrieren somit nicht um die Arbeit, sondern ergänzen sich mit ihren jeweiligen Stärken, denn eines ist klar, das weiß auch Johann Hegel:

O-Ton 6 (Johann Hegel, 0:09 Min.): „Unsere Mitarbeiter werden älter, brauchen also Unterstützung, um die Mitarbeiter kognitiv zu entlasten und eben auch körperlich zu entlasten.“

Sprecher: Aus Ingolstadt, Edmund Soutschek

Abmoderationsvorschlag:

Weitere Informationen zur Smart Factory, der Fabrik der Zukunft, bekommen Sie bei Dialoge online – dem Themenportal der Audi Kommunikation unter: www.audi-dialoge.de

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt: Audi AG Kathrin Feigl kathrin.feigl@audi.de

Quelle: news aktuell GmbH

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